BYD-Absatz geht weiter zurück

BYD hat im April 321.123 New Energy Vehicles abgesetzt – mehr als im März, aber erneut weniger als im Vorjahresmonat. Dafür ist vor allem der chinesische Markt verantwortlich, denn das Auslandsgeschäft hat ein neues Rekordhoch erreicht.

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Bild: BYD

Die 321.123 Elektroautos und Plug-in-Hybride bedeuten eine Steigerung um knapp sieben Prozent im Vergleich zum März 2026. Mit diesem Ergebnis liegt BYD weiterhin recht genau auf dem Absatz-Niveau von 2024, kommt aber nicht an die Monatszahlen aus dem ersten Halbjahr 2025 heran. Der lange Zeit erfolgsverwöhnte Autobauer liegt nun sogar den achten Monat in Folge unter dem Vorjahresabsatz, im April 2026 waren es rund 15,5 Prozent weniger.

Das zeigt sich auch beim kumulierten Absatz im laufenden Jahr: Nach vier Monaten steht BYD bei 1.021.586 Fahrzeugen und hat somit schon die Millionen-Marke geknackt. Dennoch sind es glatte 26 Prozent weniger als in den ersten vier Monaten des Jahres 2025. Zwar gehören die ersten Monate eines Jahres in China eher zur Nebensaison, auch aufgrund der mehrtägigen Feierlichkeiten rund um das chinesische Neujahrsfest. Auch Änderungen an der Förderpolitik haben den Elektroauto-Markt in China zusätzlich unter Druck gesetzt. Allerdings haben sich andere Autobauer in dieser Situation zuletzt etwas besser geschlagen als BYD.

Dass der Absatz des weltgrößten Elektroauto-Herstellers nicht noch weiter zurückgegangen ist, liegt auch an der wachsenden Bedeutung der BYD-Verkäufe außerhalb Chinas. Das Auslandsgeschäft erreichte mit 134.542 Einheiten im April ein Rekordhoch. Damit wurden fast 71 Prozent mehr Autos und Nutzfahrzeuge von BYD in den Übersee-Märkten abgesetzt als noch vor einem Jahr.

Das heißt: Im April wurden 41,9 Prozent aller BYDs außerhalb von China verkauft. Schon im März waren es rund 40 Prozent, dieser Anteil konnte also weiter gesteigert werden. Im Februar, dem schwächsten Monat des Jahres in China, hatte der Auslandsabsatz von BYD sogar jenen auf dem Heimatmarkt des Herstellers bereits übertroffen.

Nach wie vor die wichtigste Marke des Konzerns mit 273.448 Einheiten ist BYD selbst. Die auf individualisierte Fahrzeuge spezialisierte Submarke Fengchengbao, die einige Premieren auf der Auto China vorgestellt hatte, konnte ebenfalls deutlich auf 29.138 Fahrzeuge wachsen (+190 % zum Vorjahr, +12,4 % zum März). Die Premium-Marke Denza konnte 57,7 Prozent mehr Autos als im März verkaufen und kam auf 11.250 Fahrzeuge – zum Vorjahr sind es allerdings 26,9 Prozent weniger. Und die Luxus-Marke Yangwang kam auf einen Absatz von 264 Fahrzeugen – +95 Prozent zum März, aber 14 Prozent unter dem Vorjahr.

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4 Kommentare

zu „BYD-Absatz geht weiter zurück“
Biggi
04.05.2026 um 19:33
Ich verstehe diese Artikel immer nicht!!! Ist das Schaden Freude oder was soll das.? Haben wir in der EU nicht genug eigene Probleme ?. Muss man sich an solche Artikel erfreuen? Typische Ablenkung. Aber wovon ? Einfach nur Beschämend
ganzjahrsreichweite
05.05.2026 um 09:05
Ich habe den Artikel zweimal gelesen und konnte keine Schadenfreude entdecken. Es wird wie bei anderen Autofirmen auch über die Quartalszahlen im Vergleich zu den Vorjahren berichtet. Und das innerhalb Chinas der BEV Absatz abkühlt ist schon eine wichtige Nachricht und gehört in so einen newsletter.
ErichW
05.05.2026 um 13:36
Auch ich habe den Artikel zweimal gelesen und konnte keine Schadenfreude entdecken. Offensichtlich ist die Erstsättigung auch in China für BEV´s erreicht. Und die Quartalszahlen belegen nur, dass alle Autobauer weltweit derzeit Absatzprobleme haben. Das der Export von BYD steigt zeigt, dass sie auf dem Weltmarkt angekommen sind.
Stephan Wachter
06.05.2026 um 10:45
Ich würde noch nicht so weit gehen und sagen, dass sie auf dem Weltmarkt angekommen sind. Dazu ist es notwendig, dass sie sich in mindestens einem hart umkämpften Automarkt durchsetzen, wie z.B. Deutschland oder Japan. Sicher ist wohl, dass sie sich auf den Weg gemacht haben.

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