OMV Petrom vollendet Netz aus 384 Schnellladepunkten
Die neuen Ladestandorte finden sich entlang des TEN-T-Korridors zwischen Bratislava, Budapest, Oradea und Cluj-Napoca. Mit der Inbetriebnahme der 384 Schnellladepunkte ist das Projekt laut OMV Petrom nun abgeschlossen. Angekündigt hatte das in Bukarest ansässige Energieunternehmen OMV Petrom die Initiative bereits 2023. Damals war von mehr als 400 geplanten HPC-Punkten mit je 150 kW Leistung in drei osteuropäischen Ländern die Rede. Mit 384 Einheiten sind es nun schlussendlich ein paar weniger geworden.
Auf die drei Länder verteilen sich die Ladepunkte dabei wie folgt: Rumänien beherbergt mit 304 Ladepunkte an 74 Standorten den Löwenanteil des neuen Netzwerks. In Ungarn finden sich 28 Ladepunkte an sieben Standorten und in der Slowakei 52 Ladepunkte an elf Standorten. Für die Umsetzung war ein Konsortium unter der Leitung von OMV Petrom verantwortlich, zu dem auch die Landesgesellschaften OMV Hungária KFT und OMV Slovensko gehörten. Als Partner agierte zudem die Europäischen Exekutivagentur für Klima, Infrastruktur und Umwelt (CINEA).
Das Gesamtvolumen des Projekts belief sich bei Vertragsabschluss auf rund 40 Millionen Euro, bis zu 12 Millionen Euro sollten dabei über Zuschüsse der Europäischen Union für Rumänien (im Rahmen der Fazilität Connecting Europe, CEF) gedeckt werden. Denn das Projekt soll zum EU-Ziel beitragen,“ eine interoperable Infrastruktur für alternative Kraftstoffe entlang der TEN-V-Korridore zu schaffen, grenzüberschreitende Fahrten zu ermöglichen und die Dekarbonisierung des Verkehrs zu unterstützen“.
Radu Căprău, Vorstandsmitglied von OMV Petrom und verantwortlich für den Bereich Raffinerien und Marketing, kommentiert: „Wir haben unser Netzwerk rasch ausgebaut – von rund 120 Ladepunkten im Jahr 2022 auf heute etwa 1.500 in der gesamten Region. Als führender Mobilitätsanbieter in Rumänien stärken wir mit diesem Projekt einen wichtigen Transitkorridor und tragen dazu bei, die Elektromobilität für Autofahrer zu einer praktikablen Option zu machen. Da sich der Markt für Elektrofahrzeuge noch in der Entwicklung befindet, bleiben öffentliche Fördermittel unerlässlich, um den Infrastrukturausbau und dessen Wirtschaftlichkeit zu unterstützen.“
omvpetrom.com





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