Schlagwort: Oliver Krischer

21.01.2020 - 12:19

Verkehrsministerium hinkt bei eigenen Ladepunkten hinterher

Eine Million öffentlich zugänglicher Ladepunkte in Deutschland peilt die Bundesregierung bis 2030 an, so hat sie es im „Masterplan Ladeinfrastruktur“ beschlossen. Eine Anfrage der Grünen zeigt jetzt, dass das Verkehrsministerium selbst kaum Ladepunkte für seine Flotte hat – und überhaupt relativ wenig Überblick.

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02.12.2016 - 08:48

Stefan Bratzel, Oliver Krischer, Günther Apfalter.

bratzel“Das ist im Kern ein Bündnis der wichtigsten deutschen Hersteller gegen Tesla.”

Wirtschaftsprofessor Stefan Bratzel von der Fachhochschule Bergisch Gladbach sieht im kürzlich angekündigten Joint Venture der Automobil-Hersteller zum Aufbau eines europaweiten Ultra-Schnellladenetzwerks mit Ladeleistungen von bis zu 350 kW den Versuch, die Amerikaner zu isolieren.
rp-online.de

Oliver-Krischer“Es verdichten sich die Hinweise, dass das Kanzleramt und Bundeskanzlerin Merkel mit dem Thema Stickoxide schon weit früher beschäftigt waren als 2015.”

So äußerte sich Grünen-Fraktionsvize Oliver Krischer gegenüber der “Saarbrücker Zeitung”. Zum Abgas-Skandal müssen Angela Merkel und mehrere ihrer Minister wohl vor dem Abgas-Untersuchungsausschuss des Bundestags aussagen.
heise.de

Guenther-Apfalter“Die Regierung könnte sich das Geld sparen. Sie sollte lieber auf die nächste Generation E-Mobilität warten.”

Günther Apfalter, Europa-Präsident von Magna, kann mit der kürzlich beschlossenen Förderung der Elektromobilität in Österreich wenig anfangen. Aus seiner Sicht kommt diese schlichtweg zu früh. Magna stellt in den kommenden Jahren 3.000 Leute ein, um E-Fahrzeuge für Jaguar und vielleicht auch BMW zu produzieren.
kleinezeitung.at

28.11.2016 - 08:31

Thomas Weber, Michael Steiner, Oliver Krischer.

thomas-weber“Lange haben wir vor allem technisch effizient und funktional gedacht, grüne Autos entwickelt, die von außen fast nicht von Wagen mit Verbrennungsmotor zu unterscheiden waren. Aber, allen ist klar geworden, dass Elektroautos in erster Linie begeistern müssen.”

Diese Begeisterung soll die neue Daimler-Marke EQ laut Entwicklungschef Thomas Weber vor allem mit schneller Beschleunigung, hoher Reichweite, digitaler Vernetzung und viel Design wecken. Ein eigenes Werk wie bei BMW werde es trotzdem nicht geben, da man nicht sicher sein könne, in welchem Tempo die E-Mobilität tatsächlich wachse. So ganz scheint man dem Thema bei Daimler noch immer nicht zu trauen.
stuttgarter-zeitung.de

Michael-Steiner“800 Volt sind sicher wichtiger als 800 PS.”

Porsche-Entwicklungsvorstand Michael Steiner hält dagegen die Antriebs- und Ladespannung für die entscheidenden Differenzierungsmerkmale bei Elektro-Fahrzeugen. Dank der 800-Volt-Technik soll der Mission-E-Akku in 15 Minuten zu 80 Prozent geladen werden können.
welt.de

Oliver-Krischer“Die Kaufprämie der Bundesregierung ist ein Rohrkrepierer, weil sie gar nicht bei den Käufern ankommt. Faktisch kosten E-Autos das Gleiche wie vorher, weil die Prämie bei den Händlern hängenbleibt.”

Grünen-Fraktionsvize Oliver Krischer wirft der Bundesregierung vor, den Umweltbonus “handwerklich versemmelt” zu haben – entweder sei das Rabattsystem der Händler nicht berücksichtigt worden oder die Prämie von vornherein als Subvention für die Hersteller angelegt. Das Bundeswirtschaftsministerium bezeichnet entsprechende Meldungen dagegen als “dem Anschein nach nicht repräsentativ”.
automobilwoche.de

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ETech Academy

22.11.2016 - 08:32

Oliver Krischer, Michael Brecht, Rainer Dulger.

Oliver-Krischer“Müller sollte sich fragen, ob er der Richtige ist, um dem VW-Konzern aus der Krise zu helfen. Statt die Herausforderungen anzugehen, betreibt Müller Kundenbeschimpfung.”

Oliver Krischer, Vize der Grünen im Bundestag, kritisiert das “FAZ”-Interview des VW-Chefs scharf. Die “Kundenbeschimpfung” verspiele weiter das ohnehin bröckelnde Vertrauen in den Konzern.
spiegel.de

Michael-Brecht“Ohne Ausgleich bliebe von heute sieben Arbeitsplätzen in der Motoren- und Aggregatefertigung nur einer.”

Daimler-Betriebsratschef Michael Brecht warnt im Rahmen der angekündigten Elektro-Offensive vor massiven Jobverlusten im Konzern. Wie die Zukunft des Portfolios und der Belegschaft genau aussieht, will er auf Basis der konkreten Strategiedetails in rund vier Monaten mit der Führung diskutieren.
automobilwoche.de

Rainer-Dulger“Ich glaube an die selbst regulierenden Kräfte des Marktes und daran, dass der Gesetzgeber sich zurückhalten sollte. Technologiesprünge kann man nicht befehlen.”

Rainer Dulger, Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, will keine strikten Vorgaben zum Ausbau der Elektromobilität vorgesetzt bekommen. Vorschriften, etwa die zur Anpassung an Abgasgrenzwerte, hätten die Hersteller in den vergangenen Jahren viel Geld gekostet, das nun für E-Mobilität fehle. Die Argumentation greift allerdings zu kurz: Schließlich ist das Geld nur in die falsche Richtung geflossen. Anstelle des Diesels hätte man ja auch den Hybridantrieb pushen können.
finanznachrichten.de

18.10.2016 - 07:30

Arnold Wallraff, Christian Lindner, Ralf Fücks, Oliver Krischer.

Arnold-Wallraff“Die deutsche Industrie sieht E-Autos immer noch als Nischenmodelle. Sie hängt weiter dem Diesel-Traum nach, dabei ist völlig klar, dass nicht der Diesel die Zukunft ist, sondern das E-Auto.”

BAFA-Chef Arnold Wallraff fordert die Autoindustrie zu mehr Engagement und höheren Rabatten für ihre E-Modelle auf. Bis jetzt seinen gerademal 5.000 Förderanträge für die Kaufprämie eingegangen, es sei aber genügend Geld für 100.000 Zuschüsse pro Jahr vorhanden, so Wallraff.
presseportal.de

Christian-Lindner“Bewahrt unsere Straßen vor politischer Korrektheit! Nach der Energiewende darf es nicht auch noch eine ‘Verkehrswende’ geben. E-Mobilität allein ist keine Lösung.”

FDP-Chef Christian Lindner geht auf Stimmenfang im Benzin-im-Blut-Lager. Ein rasches Verbot von Verbrennern sei “ökonomisch schädlich, ökologisch fragwürdig und praktisch unmöglich”, schreibt er in einem bissigen Gastbeitrag. Zudem führe eine Zwangselektrifizierung zu einer “kulturellen Verarmung” in Auto-Deutschland. Offenbar haben die vielen Stickoxide beim FDP-Chef die Verarmung schon an anderer Stelle beginnen lassen.
welt.de

Ralf-Fuecks“Verbote sind ein grober ordnungspolitischer Keil. Aber es ist schon richtig, der Industrie klare Vorgaben zu machen und die Weichen jetzt Richtung Zukunft zu stellen.”

Ralf Fücks, Chef der Heinrich-Böll-Stiftung, spricht sich derweil für das politisch heikle Zulassungsverbot von Verbrenner-Fahrzeugen ab 2030 aus. Freiwillige Vereinbarungen hätten wohl deutlich geringere Erfolgschancen. Die Überganzszeit für ein duales System für herkömmliche und elektrische Antriebe sollte aus Kostengründen so kurz wie möglich gehalten werden.
tagesspiegel.de

Oliver-Krischer“Ein Ministerpräsident von Baden-Württemberg wäre gut beraten, ein klares Signal zu setzen, dass neue Diesel- und Benzinautos nach 2030 keine Zukunft haben.”

Grünen-Fraktionsvize Oliver Krischer verpasst seinem Parteifreund eine ordentliche Watschn und wünscht sich von Winfried Kretschmann mehr Mut bei der Elektromobilität.
automobilwoche.de

13.09.2016 - 07:57

Matthias Müller, Barbara Hendricks, Oliver Krischer.

Matthias-Mueller“Das Thema E-Mobilität hat VW in den vergangenen Jahren sicher noch nicht mit der nötigen Intensität betrieben.”

VW-Chef Matthias Müller betont den großen Stellenwert des alternativen Antriebs unter seiner Führung. Auch beim Thema Schnellladung sei der Konzern nun mit Hochdruck dabei, neue Angebote zu schaffen. Details zu einem gesonderten Projekt wären “bald spruchreif”. Die Standort-Sondierung läuft nach Informationen von electrive.net bereits.
handelsblatt.com

barbara-hendricks“Vor allem durch den Ölpreisverfall sind die Energiepreise in den letzten Jahren stark gefallen. Es ist doch absurd, dass wir beim Umstieg auf Elektromobilität und auf erneuerbare Energien ständig gegen Tiefstpreise bei Öl und Kohle ansubventionieren müssen.”

Umweltministerin Barbara Hendricks moniert fehlende Steuerungsmöglichkeiten zum Schutz bedrohter Umweltgüter. Am Ende wird wohl Elon Musk Recht behalten: CO2 braucht einen Preis. Und zwar in allen Bereichen.
bund.de

Oliver-Krischer“Die Kaufprämie ist ein Rohrkrepierer, weil sie gar nicht bei den Käufern ankommt.”

Grünen-Fraktionsvize Oliver Krischer attestiert der Regierung und der Industrie grobe Fehler bei der Ausgestaltung der Zuschüsse. “Miserabel gemacht” und “handwerklich versemmelt” führe sie schlicht dazu, dass die Händler schon bestehende Rabatte gegen die Förderung der Regierung austauschen und der reale Preisvorteil auf diese Weise deutlich kleiner ausfalle.
finanznachrichten.de

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e-mobil BW

16.06.2016 - 07:35

Jochen Flasbarth, Oliver Krischer, Thomas Hausch.

Jochen-Flasbarth“Wenn wir das Pariser Klimaabkommen ernst nehmen – und das tun wir – dürfen ab 2030 nur noch Autos zugelassen werden, die emissionsfrei sind, also etwa elektrisch fahren.”

Diese deutlichen Worte stammen von Jochen Flasbarth, Staatssekretär im Bundesumweltministerium. Er wähnt sich mit dieser Auffassung nicht allein: Dies werde auch in der obersten Ebene des Wirtschaftsministeriums so gesehen.
taz.de

Oliver-Krischer“Verbraucher wissen nicht: Sollen sie jetzt das E-Auto bestellen oder noch warten? Kommt die Prämie überhaupt oder anders als angekündigt? Nichts scheint nach den Ankündigungen geklärt.”

Grünen-Fraktionsvize Oliver Krischer kritisiert die andauernde Kaufprämien-Hängepartie, die potenzielle Kunden verunsichere.
automobilwoche.de

Thomas-Hausch-2016“In Deutschland wird erst mal genörgelt, anstatt die positiven Ansätze zu sehen. Als der erste Katalysator kam, gab es auch nur Kritik. Die weitere Geschichte ist bekannt.”

Sagte Nissans Europa-Chef Thomas Hausch im Rahmen einer Diskussionsrunde zum Thema E-Mobilität an der Uni Duisburg-Essen. Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.
derwesten.de

20.05.2016 - 07:49

Arnold Wallraff, Oliver Krischer.

Arnold-Wallraff“Damals haben wir vier bis fünf Wochen benötigt vom vollständigen Vorliegen der Unterlagen bis zur Auszahlung. Wir streben an, die Prämie für die Elektroautos noch schneller abzuwickeln.”

Arnold Wallraff, Präsident des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa), verspricht eine schnellere Auszahlung der Kaufprämien für E-Fahrzeuge, als es 2009 bei der Abwrackprämie der Fall war. Für die Bearbeitung der Anträge werden laut Wallraff vorübergehend 20 bis 30 neue Mitarbeiter eingestellt.
autohaus.de

Oliver-Krischer“Wieder einmal ist es nicht Dobrindt, der das Betrügen und Schummeln der Autobranche ans Licht bringt. Dobrindt beginnt erst zu prüfen, wenn die Fakten nicht mehr zu leugnen sind.”

Schimpft Oliver Krischer, Vize-Fraktionsvorsitzender der Grünen im Bundestag. Denn Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt will die Messergebnisse seines Ministeriums zum CO2-Ausstoß von Dieselfahrzeugen weiter unter Verschluss halten, da diese “nicht standardisiert und damit nicht vergleichbar” seien. Kaum zu fassen!
wiwo.de

21.04.2016 - 07:50

Michael Steiner, Henning Kagermann, Oliver Krischer.

Michael-Steiner“Das Potenzial konventioneller Antriebe zur Reduktion von CO2-Emissionen nimmt in den nächsten Jahren auf rund eineinhalb Prozent im Jahr ab.”

Für Michael Steiner, Entwicklungsleiter für das Gesamtfahrzeug bei Porsche, steht allein schon mit Blick auf die EU-Emissionsvorgaben der kommenden Jahre ein baldiger Schwenk hin zum Elektroantrieb an. Entsprechende Potenziale der Verbrennungstechnik seien ausgereizt, Verbesserungen nur durch Elektrifizierung möglich.
zeit.de

Henning-Kagermann“Wir tun etwas und justieren dann etwas nach oder wir tun nichts und müssen dann überlegen, wie wir Leitmarkt ohne 1 Mio. E-Fahrzeuge werden.”

Henning Kagermann, Chef der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE), sieht aus Zeitgründen nur noch diese beiden Optionen. Wenn jedoch das Ziel von einer Million E-Fahrzeuge bis 2020 erreicht werden soll, muss es schnellstmöglich direkte Kaufanreize geben, betont er.
hzwei.info

Oliver-Krischer“Wir müssten nicht über eine blaue Plakette reden, würde Minister Dobrindt seine Arbeit machen.”

Grünen-Umweltpolitiker Oliver Krischer wirft dem Bundesverkehrsminister zu große Industrienähe im Abgasskandal rund um Dieselfahrzeuge vor. Hinweise auf Manipulationen und Betrug seien schlicht ignoriert worden. Nun müssten Maßnahmen wie die Plakette die hohen Stickoxidemissionen nachträglich eindämmen.
autohaus.de

07.08.2015 - 07:50

Oliver Krischer, Matthias Wissmann, Wolfgang Anzengruber.

Oliver-Krischer“Eine Kaufprämie von 5.000 Euro wäre das mindeste, damit Deutschland international nicht vollends bei der E-Mobilität abgehängt wird.”

Oliver Krischer, Vize-Fraktionschef der Grünen im Bundestag, fordert monetäre Anreize der Bundesregierung, um die E-Mobilität hierzulande in Schwung zu bringen. Busspuren für Elektroautos freizugeben, bezeichnet Krischer als “Klamauk”.
express.de

Matthias-Wissmann“Ich setze darauf, dass der Bundestag bald folgt und es dann zum 1. Januar 2016 eine Förderung für elektrische Firmenwagen geben wird.”

VDA-Präsident Matthias Wissmann hofft derweil weiter, dass zumindest die Sonderabschreibung für Firmen-Stromer im kommenden Jahr in Anspruch genommen werden kann. Frei nach dem Motto: Wenn nicht, dann versuchen wir es halt 2017 noch mal.
auto-motor-und-sport.de

Wolfgang-Anzengruber“Ich bin überzeugt, das kommt, aber nicht abrupt, sondern schrittweise.”

Verbund-Chef Wolfgang Anzengruber glaubt an die Zukunft der E-Mobilität. Aber auch der Status quo könne sich laut Anzengruber schon sehen lassen: “Im Grunde kann man jetzt schon problemlos elektrisch durch ganz Österreich fahren.”
derstandard.at

Gefunden bei electrive.net
https://www.electrive.net/2020/01/21/verkehrsministerium-hinkt-bei-eigenen-ladepunkten-hinterher/
21.01.2020 12:42