19.12.2017 - 12:42

BMW, Daimler und VW-Konzern verlängern Umtauschprämien

diesel-tankstelle-symbolbild-pixabay

Die Prämien zum Eintausch von Diesel-Altfahrzeugen gegen Neuwagen u.a. mit Plug-in-Hybrid- und Elektro-Antrieb werden von BMW und Daimler um ein halbes Jahr verlängert. Sie sollten ursprünglich nur bis Ende 2017 gelten, werden nun aber bis zum 30. Juni 2018 fortgeführt. 

„Wir werden unseren Beitrag für eine saubere Luft in den Städten leisten und haben uns daher entschieden, die Aktion bis zum 30. Juni 2018 fortzuführen“, sagte eine BMW-Sprecherin. Und nicht zuletzt dürfte die Umtauschprämie auch zu dem inzwischen erreichten Jahresziel von 100.000 Elektro-Verkäufen weltweit beigetragen haben.

VW gab unterdessen die Verlängerung seiner Umweltprämie bis zum 31. März 2018 bekannt. Diese gilt für die Autos von Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Audi, Seat und Skoda. Das Geld gibt’s nur bei gleichzeitiger Verschrottung älterer Dieselautos (Euro-1 bis Euro-4) jeder Marke. Bis zum 31. Dezember 2017 gelten die bisherigen Bedingungen für Umwelt- und Zukunftsprämie. Ab dem 1. Januar 2018 werden die Konditionen dann leicht angepasst: Am Beispiel des VW e-Golf bedeutet dies 5.000 Euro Umweltprämie plus 2.380 Euro Zukunftsprämie, die zusätzlich zur staatlichen Kaufprämie gewährt werden. Unterm Strich wird der Umstieg von einem alten Diesel auf einen e-Golf dadurch mit insgesamt 11.760 Euro gefördert und der auf einen e-up mit 8.380 Euro. Bei den Plug-in-Hybriden wird der Umstieg auf den Passat GTE mit 12.785 Euro und auf den Golf GTE mit 9.785 Euro gefördert. Für ein Fahrzeug mit Erdgas-Antrieb gibt es eine Zukunftsprämie von 1.000 Euro. Ein fader Beigeschmack bleibt jedoch: Gibt Volkswagen doch für den Umstieg auf einen Touareg ganze 10.000 Euro.

Laut Konzern-Angaben haben bisher über 110.000 Kunden in Deutschland die Umweltprämie der genannten Marken für sich in Anspruch genommen. Was üppig klingt, relativiert sich aber: Im Rahmen der Umweltprämie haben sich nämlich nur rund acht Prozent der Neuwagenkäufer für Elektro-Fahrzeuge entschieden. Beim e-Golf führte die steigende Nachfrage immerhin zur Einführung einer zweiten Schicht in der Gläsernen Manufaktur in Dresden.
automobilwoche.de (Paywall), faz.netvolkswagen-media-services.com

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19.12.2017 12:14