Vattenfall InCharge senkt Preise am Schnelllader auf 0,44 bis 0,49 Euro/kWh
In den vergangenen Wochen haben mehrere Ladesäulenbetreiber ihre Preise gesenkt, teils nur beim Ad-hoc-Laden, teils über die gesamte Tarifstruktur. Zu den jüngsten Beispielen zählen Ionity, die Stadtwerke Düsseldorf, die Stadtwerke Augsburg oder auch Fastned. Mit Vattenfall InCharge gesellt sich ein weiterer Betreiber dazu.
Seit dem 23. März 2026 kostet die Kilowattstunde an den Schnellladesäulen ab 50 kW deutschlandweit je nach Standort nur noch 0,44 Euro/kWh oder 0,49 Euro/kWh. Zuvor lagen die Kilowattstundenpreise bei 0,49 Euro bis 0,69 Euro. Unangetastet bleiben die Preise an den AC-Ladestationen. An diesen zahlen Kunden weiterhin 0,47 Euro/kWh.
Die Preise gelten im Gegensatz zu einigen anderen Betreibern aber nicht nur für Nutzer der Vattenfall-eigenen Ladekarte oder der Vattenfall-InCharge-App, sondern auch für das Ad-hoc-Laden. Auf einer eigenen Karte führt das Unternehmen alle Standorte und die jeweils geltenden Preise auf.
Viele der Schnelllader von Vattenfall InCharge befinden sich auf Parkplätzen von Netto, Famila, Futterhaus oder auch Combi. Vor fast einem Jahr ging das Unternehmen zudem eine Kooperation mit der Immobiliengesellschaft Mondial ein. Ziel ist es, Schnelllader auf Parkplätzen von Ärztezentren und Supermarktketten wie Edeka, Rewe und Penny einzurichten. Dabei geht es um 400 neue Ladepunkte an 124 Immobilienstandorten.
Vattenfall gab im Mai 2025 zudem bekannt, insgesamt 13 von Lidl bereitgestellte Flächen in Hamburg mit Schnellladern für Elektro-Taxis auszustatten. Im September ging der erste Standort dann in Betrieb. Eine Stichprobe in der Vattenfall-App zeigte, dass auch an den exklusiv für E-Taxis vorgehaltenen Schnellladern die neuen Preise gelten.
Auch Ladesäulen anderer Betreiber lassen sich sowohl mit der App als auch Ladekarte nutzen. An diesen gelten allerdings andere Preise. „Ladevorgänge über Roaming‑Partner werden von Drittanbietern abgerechnet, die eigene Preise festlegen. Diese Preise stehen nicht unter Kontrolle von Vattenfall InCharge“, so das Unternehmen.





9 Kommentare