E.ON baut 300 DC-Lader an Westfield-Shoppingcentern
E.ON gibt bekannt, dass sich das bestehende Angebot an deutschen Standorten von Unibail-Rodamco-Westfield (URW) durch die Lade-Offensive mehr als vervierfacht. Konkret sind am Standort Westfield Centro in Oberhausen besagte 100 neue Schnellladepunkte geplant, am Westfield Hamburg-Überseequartier entstehen 48 Ladepunkte, am Westfield Ruhr Park in Bochum 98 und am Paunsdorf Center Leipzig 62 neue Schnellladepunkte.
Der Zeitplan ist dabei ambitioniert. In Hamburg will E.ON die ersten Ladesäulen bis Ende 2026 in Betrieb zu nehmen, in Oberhausen, in Bochum und in Leipzig ab Mitte 2027. Das Setup variiert dabei von Standort zu Standort: „Damit die Ladeinfrastruktur und der Rhythmus der Besucherinnen und Besucher zusammenpassen, werden die Ladekonzepte an jedem Standort gezielt an die jeweilige durchschnittliche Verweildauer angepasst“, schreibt E.ON. Zum Einsatz kommen in der Folge sowohl Schnelllader mit 50 Kilowatt (kW) Ladeleistung als auch HPC-Lader mit 200 und 400 kW, um sowohl kurze Stopps als auch längere Aufenthalte zu unterstützen. Bei den Geräten dürfte es sich einem mitgelieferten Pressebild zufolge (zumindest teils) um Alpitronic-Ladestationen handeln.
Jakub Albert, Head of Property Management, Purchasing and Sustainability (PMPS), Central Europe, bei URW, kommentiert: „Mit dem Ausbau der E-Ladeinfrastruktur an unseren Standorten setzen wir ein klares Zeichen für die Zukunft der Mobilität. […] Mit E.ON Drive Infrastructure haben wir dabei einen starken Partner an unserer Seite, der uns mit umfassender Expertise unterstützt, nachhaltige Mobilität aktiv zu fördern und innovative Lösungen umzusetzen. Wir freuen uns sehr, gemeinsam diesen wichtigen Meilenstein an unseren Standorten realisieren zu können.“
Timo Sillober, CEO von E.ON Drive Infrastructure, äußert: „Großflächige Einkaufs- und Freizeitdestinationen wie die von URW sind ideale Orte für Schnellladeinfrastruktur: Die Verweildauer der Besucherinnen und Besucher passt perfekt zum Laden – egal ob kurzer Stopp oder ausgedehnter Shopping-Besuch.“ Eine E.ON-Umfrage aus dem Sommer 2025 zeige, dass 70 Prozent der E-Autofahrerinnen und -fahrer erwarten, an Einkaufszentren auch laden zu können. „Mit über 300 neuen Ladepunkten an vier Standorten und 100 Prozent Ökostrom machen wir genau das möglich und leisten gemeinsam mit URW einen konkreten Beitrag zur Mobilitätswende im Alltag“, so Sillober weiter.
URW betont, dass der Ausbau der Ladeinfrastruktur einen wesentlichen Beitrag zum eigenen Nachhaltigkeitsplan („Better Places“) leiste. In diesem hat URW u.a. das Ziel fixiert, bis 2030 gruppenweit insgesamt 4.000 Ladepunkte an seinen Standorten aufzubauen. Außerdem bekennt sich das Unternehmen in dem Plan zu seinem Netto-Null-Emissionsziel für die Scopes 1 und 2 bis 2030 sowie für die Scopes 1, 2 und 3 bis 2050
eon.de





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