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02.11.2016 - 08:38

Barbara Hendricks, Christian Senger, Andreas Knie.

barbara-hendricks„Das macht es manchmal schwierig, wenn man es mit Menschen mit gesundem Halbwissen zu tun hat.“

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hätte gerne noch vor dem Klimagipfel in Marokko den ohnehin schon entkernten deutschen Klimaschutzplan 2050 verabschiedet, doch daraus wird wegen der Blockade-Haltung der Union nichts. Hendricks äußerte in diesem Kontext den Verdacht, dass manch einer wohl das Pariser Klimaschutzabkommen und dessen Auswirkungen nicht verstanden habe.
wiwo.de

Christian-Senger„Wir respektieren die Arbeit, die Tesla leistet. Aber Volkswagen ist ebenfalls leistungsfähig. Für uns spricht die umfassende Erfahrung mit der Industrialisierung von Technik und deren Verarbeitung.“

Christian Senger, Chef der eMobility-Baureihe bei VW, betont im Hinblick auf die geplante E-Offensive des Konzerns dessen Fähigkeit, „2020 sofort ins Großvolumen“ zu gehen und die Stückzahlen hochzufahren.
automobil-produktion.de

andreas-knie„Erstmals in der jüngeren Geschichte um die Zukunft der Autoindustrie ist in der Öffentlichkeit ein klares Bild entstanden, dass Diesel- und Benzinmotoren nicht nur keine Zukunft mehr haben, sondern dass man praktisch auch heute mit der Sterbehilfe anfangen muss.“

Laut InnoZ-Geschäftsführer Andreas Knie rückt die Dekarbonisierung des Verkehrs durch die jüngsten Diskussionen um ein mögliches Verbrenner-Verbot „von der großen Weltpolitik tatsächlich an den Küchentisch des Alltagslebens“.
klimaretter.info

04.08.2016 - 07:50

Rupert Stadler, Valerian Seither, Andreas Knie.

rupert-stadler„Es ist durchaus beachtlich, wenn plötzlich ein neuer Hersteller aus dem Nichts auftaucht und der Autoindustrie zeigen will, wie Elektroautos gebaut werden. Für mich weniger verwunderlich ist, dass er damit bis heute kein Geld verdient. In einer anderen Liga spielen Apple und Google, die über hohe Liquidität verfügen und wirklich disruptiv agieren. Diese Bedrohung spüren wir und, ehrlich gesagt, begreifen wir bei Audi diesen Druck als Chance.“

Audi-Chef Rupert Stadler steckt die weitere Marschroute nach zwei Seiten hin ab: Einerseits gehe man mit der E-Mobilität zuerst in die Oberklasse (zunächst kommt das SUV e-tron, danach ein A8 oder A6) und dann nach unten – also ziemlich genau den „Tesla-Weg“ nach. Andererseits kämpfe man gegen die kapitalstarken Techkonzerne und deren Entwicklungen beim autonomen Fahren.
auto-motor-und-sport.de

Valerian-Seither„Natürlich ist das eine Konkurrenz für unser Geschäftsfeld. Es ist aber auch eine Bestätigung, dass unser Geschäftsmodell eine Zukunft hat.“

Valerian Seither, Mitgründer des E-Rollersharings eMio, sieht die konkurrierende Unternehmung von Bosch als weiteres Zeichen für mehr Potenzial im Berliner Markt. Nach Informationen von electrive.net hätte es aber auch ganz anders kommen können, da es wohl Gespräche zu einer möglichen Übernahme von eMio durch Bosch gab.
morgenpost.de

andreas-knie„Diesel und Otto sind Maschinen aus dem 19. Jahrhundert, das sind archaische Fahrzeuge. Wir sind heute längst in der Lage, fast schadstofffrei Mobilität für die Bürger zu gewährleisten – wenn wir es intelligent anstellen.“

Andreas Knie, Geschäftsführer des Innovationszentrums für Mobilität (InnoZ), hält das Auto an sich weiterhin für notwendig. Eine wichtige Veränderung werde aber beim Antrieb kommen, allein schon um die Luftqualität endlich auf das gewünschte Niveau zu bringen. Und weniger Stehzeuge wären auch nicht schlecht.
freitag.de

05.04.2016 - 05:37

Prof. Dr. Andreas Knie, InnoZ: Wann ist etwas wahr?

Alle Welt spricht von großen Veränderungen im Verkehr, die wohl im Gange seien und die gerade für die Einführung von elektrischen Fahrzeugen von Bedeutung sind. Die Menschen wollen keine Autos mehr kaufen, viel lieber fahren sie Rad oder nutzen Bahn und Busse. Und natürlich Carsharing.

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EPT

23.06.2015 - 15:50

Video-Reportage Nationale Konferenz Elektromobilität.

Nichts los gewesen auf der Nationalen Konferenz Elektromobilität? Im Gegenteil. Okay, die Ergebnisse waren mau. Aber die Branche ist angetreten und hat sich vor unserer Kamera ein Stelldichein gegeben, das seinesgleichen sucht. Und dabei wurden (fast) alle wesentlichen Fragen zur Zukunft der Elektromobilität beantwortet: Verkauft Volkswagen-Chef Martin Winterkorn den E-Golf lieber in Norwegen als in Deutschland? Was macht Stecker-Papst Walter Mennekes, wenn induktives Laden kommt? Wann stellt uns Bosch-Boss Volkmar Denner eine schöne Batteriezellfabrik hin? Wieso fährt Bundeskanzlerin Angela Merkel noch keinen Plug-in-Hybrid? Wann bringt Daimler-Lenker Dieter Zetsche einen Tesla-Fighter? Warum waren da überhaupt so viele Teslas bei der Konferenz? Wo liegt der Reichtweiten-Rekord von Verkehrsminister Alexander Dobrindt mit seinem i3? Wie spült InnoZ-Vordenker Andreas Knie seinen Konferenz-Frust runter? Und ganz am Schluss die wichtigste Frage: Macht NPE-Chef Henning Kagermann weiter? Alle Antworten liefert Ihnen Peter Schwierz von electrive.net mit der großen Video-Reportage aus Berlin. Vor dem Abspielen wichtig: Bitte lächeln!

Weiterführende Links:

>> dieses Video bei YouTube (mit der Möglichkeit zum Einbetten)
>> dieses Video bei Vimeo (mit der Möglichkeit zum Einbetten)

03.02.2015 - 09:55

Frank Seyfried, Michael Brecht, Andreas Knie.

Frank-Seyfried„Bis 2020 ist mit der Nach-Lithium-Ionen-Technik nichts zu wollen.“

Sagt Frank Seyfried, Volkswagen-Konzernforschungsleiter für Antriebe, Batterien und Kraftstoffe. Er verspricht für die nächste Generation der Elektromodelle von VW durch die Weiterentwicklung bestehender Batteriekonzepte und die Verbesserung der Zellchemie Reichweiten von 300 Kilometern.
techfieber.de

Michael-Brecht„Bislang bietet Mercedes zwar den Elektro-Smart, die elektrische B-Klasse, den Denza in China und sechs weitere emissionsfreie Modelle. Das sind gute Autos, da ist Mercedes sicher technisch mit an der Spitze. Aber was hilft das, wenn BMW mit seinen i-Modellen vor allem in Sachen Marketingeffekt erfolgreicher ist?“

Daimler-Betriebsratschef Michael Brecht hat die Elektro-Werbung von BMW (siehe Zahl des Tages) offenbar auch beeindruckt. Er räumt ein, dass die Schwaben auf dem Gebiet der rein elektrischen Autos noch „deutlich zulegen“ müssen. Denn: „An Elektromobilität kommt künftig niemand vorbei.“
manager-magazin.de

andreas-knie„Mit einem E-Auto kommen Sie nicht so einfach von Hannover zum Gardasee. Also steigen Sie in die Bahn. Wäre die Vernetzung zwischen Bahn und Straße besser, dann würde das attraktiver.“

InnoZ-Geschäftsführer Andreas Knie hält das Autofahren noch für „viel zu billig“. Er spricht sich für ein deutliches CO2-Limit von 50 Gramm pro Kilometer ab 2025 aus.
zeit.de

16.01.2015 - 08:50

Maria-Elisabeth Schaeffler-Thumann, Andreas Knie, Jürgen Stackmann, Philippe Klein.

Maria-Elisabeth-Schaeffler-Thumann„Wir sind in einer aufregenden Branche. 2020 werden wir viele Elektroautos auf der Straße sehen. Wir müssen für die Zukunft planen und wir sind ein Teil dieser Zukunft.“

Schaeffler-Lenkerin Maria-Elisabeth Schaeffler-Thumann sieht dem Kommenden gelassen entgegen. Sie hatte das Unternehmen erfolgreich aus der Krise geführt und sieht sich für die Zukunft gut aufgestellt.
wiwo.de

andreas-knie„Die Chancen standen noch nie so gut wie heute.“

Diesen Schluss zieht Andreas Knie in einer Grundlagenstudie für den BEE. Deutschland sei durch die Energiewende gut auf die Elektrifizierung des Verkehrs eingestellt, doch bedarf es dazu „politischer Weichenstellung“, so Knie weiter.
bee-ev.de, bee-ev.de (Studie als PDF)

Juergen-Stackmann„Die konventionellen Antriebe sind noch lange nicht ausgereizt. Zudem ist die Fantasie für reinen Elektroantrieb weit weg. Es gibt Barrieren bei Kosten, Reichweite und Infrastruktur.“

Seat-Chef Jürgen Stackmann sieht so schnell kein Elektroauto seiner Marke. Stromer würden erst dann interessant für Seat werden, wenn sie billig genug für breite Käuferschichten sind.
kurier.at

Philippe-Klein„Wir brauchen nicht viel, um uns aus dem Bereich der Reichweitenangst hinaus zu begeben. Wir werden dieses Ziel relativ schnell erreichen.“

Nissan-CPO Philippe Klein freut sich auf die nächste Batterie des Leaf, die 2017/2018 erwartet wird und dann für Reichweiten um die 300 Kilometer sorgen soll. Das dürfte in der Tat auch Skeptikern reichen.
transportevolved.com

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23.10.2014 - 08:57

Andreas Knie, Yang Woong-Chul.

andreas-knie„So wie Deutschland im Moment unterwegs ist, wird das mit 1.000.000 Elektrofahrzeugen bis 2020 nicht funktionieren.“

Andreas Knie, Geschäftsführer des Innovationszentrums für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ), glaubt nicht, dass sich die E-Mobilität in Deutschland ohne Anreize für Privatkäufer und Flottenbetreiber im gewünschten Maße durchsetzen wird.
elektroniknet.de

Yang-Woong-Chul„Da wir vor Ort gefertigte Motoren, Wechselrichter und Batterien verwenden, erwarten wir, dass sie preislich sehr wettbewerbsfähig sein werden.“

Sagt Hyundais Vize-Entwicklungschef Yang Woong-Chul, der bestätigt, dass der Sonata ebenso wie der Kia K5 alias Optima nächstes Jahr auch als Plug-in-Hybrid angeboten wird (wir berichteten).
torquenews.com

26.08.2014 - 08:21

Eiswasserduschen ohne Ende.

Auch die Mobilitätsbranche kann sich dem Hype der „ALS Ice Bucket Challenge“ nicht entziehen. So nahm z.B. InnoZ-Geschäftsführer Prof. Andreas Knie die Aufforderung von Car2go-Pressesprecher Andreas Leo an. Auch Opel-Chef Karl-Thomas Neumann bewies „kühlen Kopf“ und nominierte sogleich seine Chefin Mary Barra sowie Martin Winterkorn und Dieter Zetsche.
facebook.com (Andreas Knie), youtube.com (Karl-Thomas Neumann)

06.08.2014 - 08:05

Norbert Reithofer, Andreas Knie.

Norbert-Reithofer„Die Politik in Europa setzt die schärfsten CO2-Anforderungen für Automobile weltweit. Gleichzeitig gibt sie – im Vergleich zu anderen großen Wirtschaftsnationen – nur geringe Anreize, um die nachhaltige Mobilität voranzubringen.“

BMW-Chef Norbert Reithofer beklagt erneut die mangelnde Förderung alternativer Antriebe in Europa. Einen klaren politischen Willen, diese wie in den USA und China mit Subventionen voranzubringen, könne er nicht erkennen.
automobilwoche.de

andreas-knie„Sie müssen dringend ganz schnell umgesetzt werden, denn erste Unternehmen, die sich für ihren Fuhrpark E-Autos zugelegt haben, signalisieren inzwischen, dass sie wieder aussteigen wollen.“

Andreas Knie, Geschäftsführer des Innovationszentrums für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ), mahnt in punkto Privilegien für E-Autos eindringlich zur Eile.
sueddeutsche.de

10.07.2014 - 08:13

Christian Mecker, Maria Krautzberger, Andreas Knie.

Christian-Mecker„Im Grunde ist die Technik soweit, dass wir damit in drei Jahren in Serie gehen können. Aber bevor wir die nächsten Entwicklungsschritte machen, müssen wir uns noch ein paar Mitstreiter bei der Konkurrenz suchen.“

Sagt Christian Mecker, Projektleiter bei Bosch für den gemeinsam mit PSA entwickelten HybridAir-Antrieb. Die Druckluft-Technik soll für den Hersteller auch die Hybridisierung von Kleinwagen rentabel machen. Macht kein weiterer OEM mit, ist der Druck allerdings auch schnell verpufft.
zeit.de

Maria-Krautzberger„Die Maut ist eine Flatrate, die keinerlei ökologische Lenkungswirkung entfaltet.“

Kritik zur geplanten Pkw-Maut kommt von Maria Krautzberger, Präsidentin des Umweltbundesamts. Trotz Differenzierung nach Schadstoffklassen „wird sie uns ökologisch keinen Schritt voranbringen“, so Krautzberger.
wiwo.de

andreas-knie„Vignettenkleben ist genauso, als ob man heute noch einmal Schwarz-Weiß-Fernsehen einführen würde.“

Für Verkehrsforscher Andreas Knie ist die Vignette ein Instrument „aus der Steinzeit“. Wenn man schon die Chance habe, ein völlig neues System zu kreieren, solle das auch technisch auf der Höhe der Zeit sein, findet Knie.
derstandard.at

12.05.2014 - 08:24

Andreas Knie, Stefan Heimlich, Ferdinand Dudenhöffer.

andreas-knie„Berlin redet immer davon, dass dies die Hauptstadt der Elektromobilität werden soll. Aber wenn es dann losgehen soll, wenn es endlich mal konkret werden soll, knicken die Verantwortlichen ein. (…) Das ist Provinzpolitik. So wird das nie was mit Berlin.“

Verkehrsforscher Andreas Knie echauffiert sich über die kurzfristige Absage des Eco Mobility Festivals in Berlin und will sich mit dem InnoZ nun dafür einsetzen, das Experiment doch noch an den Start zu bringen.
berliner-zeitung.de

Stefan-Heimlich„Ich bin fest davon überzeugt, dass die E-Mobilität wichtiger Teil unserer bewegten Zukunft ist.“

ACE-Vorstand Stefan Heimlich ist von der Massentauglichkeit der E-Autos überzeugt und entwickelt deshalb bereits ein „Anforderungsprofil für die Pannenhilfe bei Elektrofahrzeugen“.
schwarzwaelder-bote.de

Ferdinand-Dudenhoeffer„Schaufenster wurde mit Schaureden übersetzt. Für eine richtige Erfolgsbilanz hätte es der Fokussierung bedurft, nicht der Beliebigkeit.“

Der unvermeidliche Ferdinand Dudenhöffer regt sich in einem Gastbeitrag für die „Zeit“ mal wieder über das vermeintliche „Klein-Klein“ der Schaufenster-Regionen auf. Es fehle eine „erkennbare Linie“ in Deutschland.
zeit.de

07.01.2014 - 09:52

Dietmar Göhlich, Andreas Knie, Wolfgang Bernhart.

Dietmar-Goehlich„Die Sichtbarkeit der Elektromobilität ist noch nicht da.“

Dietmar Göhlich, Koordinator des Forschungsnetzwerks Elektromobilität an der TU Berlin, räumt ein, dass im Schaufenster der Hauptstadt noch ziemlich wenig zu sehen ist.
tagesspiegel.de

andreas-knie„Es ist eine Mischung aus fehlenden Rahmenbedingungen auf Bundesebene, regionaler Bezirksbürokratie und mangelnder personeller und finanzieller Ausstattung im Senat.“

Andreas Knie, Geschäftsführer des Innovationszentrums für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ), nennt die Gründe für das bisherige Berliner Elektro-Scheitern beim Namen.
tagesspiegel.de

Wolfgang-Bernhart„Wir glauben nicht, dass deutlich mehr Fahrzeuge verkauft werden als notwendig. Sondern nur genügend Stück, damit die Hersteller ihre jeweiligen CO2-Ziele in der EU erreichen.“

Wolfgang Bernhart von Roland Berger sieht in den E-Modellen von BMW, Volkswagen und Daimler vorerst nur ein Mittel zum Zweck.
kfz-betrieb.vogel.de

09.08.2013 - 08:02

Andreas Knie, Ferdinand Dudenhöffer, Marcus Fendt.

andreas-knie„Die Zuwachsraten sind sowohl in Europa als auch in den USA und Kanada beeindruckend.“

Andreas Knie, Mobilitätsforscher und InnoZ-Chef, feiert den Durchbruch des CarSharings. Allein in Berlin haben seine Kollegen einen Zuwachs von dramatischen 377 Prozent gemessen.
techfieber.de

Ferdinand-Dudenhoeffer„Wer mit Emissionsschleudern in die Städte fährt, hat keine Nachteile, wer mit Null-Emissionsfahrzeugen fährt, hat keinen Vorteil.“

Also müssen Anreizsysteme wie die Citymaut geschaffen werden, fordert Ferdinand Dudenhöffer von der Uni Duisburg-Essen.
peiner-nachrichten.de

Marcus-Fendt„Mit einem Tesla kann man sich von der Masse abheben, sich differenzieren. Dafür sind die Leute bereit viel Geld zu bezahlen.“

Marcus Fendt von The Mobility House glaubt, dass Tesla in Deutschland gute Chancen hat. Das habe nicht zuletzt auch mit der schlanken Unternehmensstruktur der Kalifornier zu tun.
green.wiwo.de

04.06.2013 - 07:22

Detroit Electric, Infiniti, Andreas Knie, Standford, Hessen.

– Marken + Nachrichten –

SP:01 kommt später: Mit großem Brimborium bewarb Detroit Electric in den vergangenen Monaten seinen E-Roadster SP:01. Der Produktionsstart muss nun um „mindestens einen Monat“ verschoben werden. Offenbar ist noch nicht mal so ganz klar, wo der SP:01 überhaupt gebaut werden soll.
detroitnews.com, autoweek.com

Nissan Leaf versus Chevy Volt: Im Mai konnten die Japaner 2.138 Leafs in den USA absetzen und liegen damit vor dem Chevy Volt mit 1.607 Exemplare. Insgesamt hat Nissan in diesem Jahr bereits knapp 7.000 Stromer verkauft, dreimal so viele wie im im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
greencarreports.com (Zusammenfassung), hybridcars.com (Volt), hybridcars.com (Leaf)

Infiniti – Volumen statt Volt: Infiniti-Chef Johan de Nysschen hat den für 2014 geplanten Luxus-Stromer vorerst auf Eis gelegt. Stattdessen setzt er auf Benziner und Autos für den Alltagsgebrauch, um das Ziel von einer halben Million verkauften Infiniti-Fahrzeugen bis 2017 zu erfüllen.
autonews.com via plugincars.com

— Textanzeige —
Elektronik, Elektrik, Hybridfahrzeuge, Elektrofahrzeuge,Kongress, Haus der Technik5. Deutscher Elektro-Mobil Kongress: Am 25. und 26. Juni 2013 veranstaltet das Haus der Technik in Essen mit Elektromobilität NRW den 5. Deutschen Elektro-Mobil Kongress als Leitkongress der Elektromobilität rund um die wichtigsten Trends auf den Märkten, in der Politik, der Forschung und Entwicklung. Eine Fachausstellung rundet das Programm ab. Publikumswirksam stehen Elektrofahrzeuge auf dem Willy-Brandt-Platz für Probefahrten bereit.
Mehr Infos hier!

Brammo-Bikes bestellbar: Brammo startet den Verkauf seiner Elektro-Motorräder Enertia und Empulse. Die Empulse kostet mindestens 17.000 Dollar (rund 13.000 Euro), soll 169 km/h schnell sein und mit einer Akkuladung 124 Kilometer weit kommen, im Stadtverkehr sind sogar 195 Kilometer drin.
ev.com

Ford legt bei Hybriden deutlich zu: Rund 37.000 Hybridfahrzeuge wird Ford voraussichtlich in den ersten fünf Monaten des Jahres 2013 in den USA abgesetzt haben. Auch Toyotas Hybrid-Kurve in den USA steigt weiter an. Allein im Mai gingen 23.522 Teilzeitstromer der Japaner weg.
hybridcars.com (Ford), earthtechling.com (Toyota)

Audi A3 e-tron im Fahrbericht: Carsten Paulun hat im Prototypen ein paar Runden gedreht. Der hat zwar noch einige Macken – „der Elektromotor jault manchmal wie eine defekte U-Bahn“ – aber satte Elektro-Starts sind bereits möglich und 50 km E-Reichweite könnten sich sehen lassen.
autobild.de

– Exklusiv –

Andreas-Knie-InterviewAndreas Knie im Interview: Der Bereichsleiter für Intermodale Angebote der DB Rent macht sich schon seit Jahren für eine elektromobile Verkehrswende stark. Im Video-Interview mit electrive.net legt der Mobilitätsforscher die „herbeigeschriebene Depression“ der E-Mobilität zu den Akten und formuliert in wortgewaltigen fünf Minuten als Anwender ein paar sehr konkrete Wünsche an die Autohersteller. Film ab!
electrive.net (Video in bester Qualität), youtube.com (mobile Version)

– Forschung + Technologie –

Zink-Luft-Akku aus Standford: Forscher der renommierten kalifornischen Universität haben eine Zink-Luft-Batterien entwickelt, die eine bessere Leistung und Haltbarkeit erreichen können. Die mögliche Folge: Zink-Luft könnte der Lithium-Ionen-Technik bei Preis und Sicherheit bald überlegen sein.
thegreencarwebsite.co.uk, energyharvestingjournal.com

Details zum eFROOG: Im Herbst will Uniqeco sein Elektro-Mehrzweckfahrzeug namens eFROOG auf den Makt bringen (wir berichteten). Es wird in drei Aufbauvarianten angeboten und mit drei unterschiedlich starken Akkus erhältlich sein. Der Basispreis (ohne Akku) soll bei 17.900 Euro liegen.
auto-motor-und-sport.de

Le Mans ohne GreenGT: Das französische Rennteam nimmt seinen Brennstoffzellen-Boliden selbst aus der Startaufstellung. Grund sind enttäuschende Testwerte und Probleme mit der komplexen Technologie. So sei es etwa (noch) nicht gelungen, die Balance zwischen Leistung und Reichweite zu finden.
spiegel.de, fuelcelltoday.com

Hybrid-SUV von Rolls-Royce? Gerüchten zufolge arbeitet die Luxusmarke an einem SUV, das aber wohl frühestens in vier Jahren Realität werden könnte. Als Antriebsoption gilt auch ein Plug-in-Hybrid.
automobilemag.com

Meinungen erwünscht: Im Rahmen des Forschungsprojektes „Gesteuertes Laden 3.0“ sucht die TU Chemnitz mit ihren Projektpartnern noch Teilnehmer für eine anonymisierte Umfrage zur Stromversorgung von Elektrofahrzeugen. Die Teilnahme ist noch bis zum 6. Juni möglich.
tu-chemnitz.de

– Feedback –

Meistgeklickter Link am Montag war unser Rückspiegel über den vermutlich coolsten Fiat 500.
autozeitung.de

– Flotten + Infrastruktur –

Handwerk-elektromobilHessische Handwerker fahren elektrisch: Eine Initiative der Landesregierung sowie der Städte und Handelskammern von Wiesbaden und Frankfurt ermöglicht Handwerksbetrieben eine einmalige Förderung von 4.000 bis 6.000 Euro, um die Mehrkosten bei der Anschaffung von Elektro-Fahrzeugen zu kompensieren. Eine Million Euro steht bis 2015 zur Verfügung.
strom-bewegt.hessen.de, emobileticker.de

Tüftler baut E-Transporter für UPS: Reinhardt Ritter elektrifiziert mit seiner Firma Elektrofahrzeuge Schwaben alte UPS-Laster. Sechs E-Paketwagen sind fertig, bis zu 20 sollen es in diesem Jahr noch werden. Interesse ist vorhanden: UPS will die E-Mobile in Karlsruhe, Herne und Amsterdam einsetzen.
abendblatt.de

Rettung für Better Place könnte aus Israel kommen: Yosef Abramowitz, auch als „Captain Sunshine“ bekannt, hat ein Gebot für die insolventen Batteriewechsel-Pionier abgegeben. Seine eigene Solar-Firma Arava hat Erfahrung mit den Hürden israelischer Bürokratie und will Better Place wieder auf Kurs bringen.
greencarreports.com

Förderprogramm für Energiesparer: Die Stadtwerke Osterholz unterstützen ihre Kunden beim Energiesparen. Neben sparsamen Haushaltsgeräten werden auch Elektromobile bezuschusst. Während die Nachfrage bei E-Autos bislang eher gering ist, wurden 2012 immerhin 138 Pedelecs gefördert.
weser-kurier.de

Honda tritt H2USA bei: Die Wasserstoff-Initiative bekommt noch einen Unterstützer. Honda ergänzt das Bündnis von Daimler, Toyota, Nissan, Hyundai sowie den Energie-Verbänden EDTA, FCHEA und AGA.
puregreencars.com, fuelcelltoday.com

– Jobmarkt –

– Stellenanzeige –
SK Continental, E-motion, Job, Stellenanzeige, Senior ProjectmanagerSK Continental E-motion sucht Senior Simulation Engineer Battery Systems (m/w): Ihr Aufgabengebiet umfasst die mechanische & thermische FE-Analyse von Energiespeichern für Hybrid- und Elektrofahrzeuge. Sie bringen mindestens 3 Jahre Berechnungserfahrung mit und haben fundierte Kenntnisse in der ANSYS Simulationsumgebung? Dann bewerben Sie sich! (PDF)


Die Stellenangebote aus unserem Jobmarkt gibt’s immer Dienstag und Donnerstag im Newsletter – und jederzeit auf unserer Webseite unter electrive.net/jobs. Und hier buchen Arbeitgeber (PDF).

– Rückspiegel –

Ein echter Hingucker ist der Nissan Leaf ja nur für besondere Fans. Doch wenn man die Hälfte der Karosserie entfernt, verdreht der Stromer den Menschen die Köpfe. Das will uns zumindest Nissan mit dem folgenden Video weismachen.
youtube.com

03.06.2013 - 14:35

Video-Interview: Andreas Knie, DB Rent.

CMS Hasche SigleAndreas Knie, Bereichsleiter für Intermodale Angebote der DB Rent, macht sich als Sozialwissenschaftler und Mobilitätsforscher schon seit Jahren für eine elektromobile Verkehrswende stark. Und im Video-Interview auf der MobiliTec im Rahmen der Hannover Messe 2013 legt er die „herbeigeschriebene Depression“ der Elektromobilität zu den Akten. „Wenn wir den Verkehr nicht regeln, haben wir auch keine Energiewende“, sagt Knie im Gespräch mit electrive.net-Herausgeber Peter Schwierz. In wortgewaltigen fünfeinhalb Minuten erklärt Andreas Knie, wie man die beschränkte Reichweite von Elektroautos zur Chance umdeuten kann. Und wie zufrieden ist der Bahn-Vertreter mit den Fahrzeugen, die er im Elektro-CarSharing e-Flinkster schon anwenden kann? „Das ist erst der Anfang“, sagt Andeas Knie ohne Umschweife. Die deutsche Industrie müsse jetzt ihre Versprechen einlösen und funktionierende, erschwingliche und vor allem verfügbare Elektoautos liefern! Ob der Verkehrsvordenker dann auch mit einer Kaufprämie für Stromer rechnet, erfahren Sie im Video.

Weiterführende Links:

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Gefunden bei electrive.net
https://www.electrive.net/2016/11/02/barbara-hendricks-christian-senger-andreas-knie/
02.11.2016 08:38