Schlagwort: Willi Diez

12.07.2016 - 07:47

Willi Diez, Arnold Wallraff, Rupert Stadler.

willi-diez„Wenn jetzt deutlich mehr E-Autos verkauft werden wegen der Elektroprämie der Bundesregierung, wird die Frustration unter den Verbrauchern über die Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis bei der Reichweite wachsen.“

Willi Diez, Chef des Instituts für Automobilwirtschaft (IFA), befürchtet einen Imageverlust, wenn die reale Reichweite der Elektro-Modelle nicht den Angaben entspreche. Er rät den Herstellern deshalb schon jetzt freiwillig auf eine gemeinsame realitätsnähere Reichweitenmessung umzustellen.
automobilwoche.de

Arnold-Wallraff„Ein ‚Elektromobilitätschaos‘ wird es nicht geben.“

Glaubt BAFA-Präsident Arnold Wallraff angesichts der überschaubaren Anzahl an Anträgen für den Umweltbonus. Diese entspreche mit bis dato 718 den Erwartungen.
automobilwoche.de

rupert-stadler„Von 2018 an werden wir ein wachsendes rein elektrisch angetriebenes Produktportfolio auf den Markt bringen.“

Audi-Chef Rupert Stadler will nach Volkswagen in Kürze einen hauseigenen Masterplan vorlegen. Strom steht dabei im Fokus. Die Audi-Flotte könnte bereits 2025 zu einem Viertel von E-Motoren angetrieben werden, hofft Stadler.
automobil-produktion.de

25.05.2016 - 06:54

Willi Diez, Ferdinand Dudenhöffer, Tony Seba.

willi-diez„Ich sehe mit Sorge, wie der amerikanische Hersteller Tesla beim Thema Elektromobilität in eine Führungsrolle gerät und deutsche Hersteller plötzlich hinterherlaufen. Es darf jetzt nicht nur darum gehen, reaktiv abzuarbeiten, was passiert ist. Wir müssen auch gleichzeitig die Zukunft erobern.“

Willi Diez, Leiter des Instituts für Automobilswirtschaft in Geislingen, fordert die deutschen Autokonzerne erneut zu mehr Mut auf. Die gesamte Branche hätte durch den Diesel-Skandal einen riesigen Imageschaden erlitten. Nun müsse es darum gehen, mit innovativen Zukunftsprodukten wieder Fahrt aufzunehmen.
swp.de

Ferdinand-Dudenhoeffer„Durch Tricksen und Täuschen ist der Diesel zum Problemantrieb geworden.“

Ferdinand Dudenhöffer, Professor am Center of Automotive Research (CAR) der Uni Duisburg-Essen, macht die Abgasmanipulationen für die Diesel-Kaufzurückhaltung vieler Deutscher verantwortlich. Eine Studie seines Instituts hätte gezeigt, dass deswegen seit Jahren erstmals wieder weniger Dieselfahrzeuge gekauft wurden. Wir finden: In jedem Problem steckt eine Chance – in diesem Fall auf Elektrifizierung.
spiegel.de

Tony-Seba„Es ist das Ende der Energie- und Transportwelt wie wir sie kennen, und es kommt schnell. 2030 wird es schon vorbei sein, es hat ja bereits begonnen.“

Stanford-Forscher Tony Seba prognostiziert, dass fossile Brennstoffe schon allein aus Kostengründen spätestens in 15 Jahren der Vergangenheit angehören. Dann werden die meisten Autos elektrisch unterwegs sein, sie werden damit einer von vier großen Treibern der Energie- und Verkehrswende sein, so Seba.
thefifthestate.com.au

08.04.2016 - 08:01

Valerie Wilms, Willi Diez, Bernd Osterloh, Gabor Steingart.

Valerie-Wilms„Dieselautos sind auf gut deutsch Dreckschleudern. Ein sauberer Dieselantrieb ist hinzubekommen. Aber dann ist er im Preis nicht mehr rentabel für den normalen Verbraucher, besonders in kleinen Fahrzeugen.“

Valerie Wilms, Grünen-MdB und Vorsitzende des „Förderkreis-Beirates Abgasnachbehandlungstechnologien für Dieselmotoren“, sieht den Antrieb wirtschaftlich am Ende. In der Mittel- und oberen Mittelklasse hätte dieser nichts mehr zu suchen. Ledigleich im oberen Preissegment wäre die Kaufkraft für eine wirklich funktionierende Abgasnachbehandlung vorhanden. Dort kann man sich aber heute auch schon Elektromobilität leisten.
sz-online.de

willi-diez„Kein anderer Hersteller hat Elektroautos so mit Emotionen aufgeladen und zu einem Lifestyle-Produkt gemacht wie Tesla. Davon können sich die deutschen Hersteller durchaus eine Scheibe abschneiden.“

Für Willi Diez, Direktor des Instituts für Automobilwirtschaft in Geislingen, geht ein bedeutender Teil des Erfolgs auf die Marketingstrategie zurück. Diese Herangehensweise würde seiner Meinung nach auch den deutschen E-Autos ordentlich Rückenwind verschaffen. Technisch wären sie bereits näher als oft vermutet.
stuttgarter-nachrichten.de

Bernd-Osterloh„Nicht nur der Diesel-Skandal ist eine Gefahr für Arbeitsplätze. Auch der prognostizierte Anstieg von Elektrofahrzeugen oder die Digitalisierung machen Veränderungen bei Produkten und damit in unseren Werken notwendig. Wenn wir uns jetzt nicht bewegen und Weichen stellen, werden wir als Belegschaft in drei, vier oder fünf Jahren zu spüren bekommen, dass uns die richtigen Produkte fehlen.“

VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh macht bei den Zukunftsthemen weiter Druck. Momentan sei die Deschwindigkeit bei der Umsetzung neuer Projekte nicht hoch genug. Man muss sich das klarmachen: Hier ruft der Belegschaftsvertreter nach dem Umbruch, den eigentlich der Vorstand forcieren müsste.
automobilwoche.de

Gabor-Steingart„Wäre Maulheldentum eine eigene Wissenschaft, hätte Dobrindt den Professorentitel verdient.“

Schrieb „Handelsblatt“-Herausgaber Gabor Steingart gestern in seinem Morning Briefing. Es sei die Aufgabe des Verkehrsminister, bei der Aufklärung des VW-Abgasskandals die richtigen Weichen zu stellen. Stattdessen fasse dieser die Industrie mit Samthandschuhen an. Hinzuzufügen ist dem nichts.
morningbriefing-handelsblatt.com

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08.03.2016 - 08:56

Willi Diez, Klaus Fröhlich, Jon McNeill.

willi-diez„Wenn die Bundesregierung Geld ausgeben will für E-Mobilität, soll sie ein Sonderprogramm Infrastruktur auflegen. Das wäre sinnvoll angelegtes Geld. Auch alternative Lademöglichkeiten über Induktionsschleifen müssten geprüft werden. Ich fahre relativ viel mit dem E-Auto, diese dauernde Steckerei mit Kabeln ist steinzeitlich.“

Automobil-Experte Willi Diez bezweifelt, dass eine Kaufprämie für Elektroautos allein die gewünschte Wirkung erzielen kann. Viel wichtiger sei es, für einen raschen Ausbau der Ladeinfrastruktur zu sorgen und gewerblichen Kunden Steuervorteile zu gewähren.
stuttgarter-nachrichten.de

Klaus-Froehlich„Wir sehen viele kleinere Hersteller, die es sich nicht leisten können, einen Plug-in-Hybrid zu entwickeln.“

BMW-Entwicklungschef Klaus Fröhlich kündigt an, dass die Bayern künftig auch elektrifizierte Antriebe an andere Hersteller verkaufen wollen – ganz ähnlich dem heutigen Schaffen bei konventionellen Motoren.
golem.de

Jon-McNeill„Ich schaue mir nicht jeden Tag ausgiebig den Börsenkurs an. Was wir hier vorhaben, ist ein Marathon, kein Spurt.“

Tesla-Vertriebschef Jon McNeill lässt sich bei seiner Elektro-Mission nicht von den Launen der Anleger beirren – und liegt damit ganz auf Linie seines Chefs Elon Musk.
welt.de

05.01.2016 - 08:51

Rupert Stadler, Andreas Mundt, Martin Winter, Willi Diez.

rupert-stadler„Natürlich setzen wir mit unseren Investitionen auch gezielt auf alternative Antriebe.“

Audi-Chef Rupert Stadler kündigt für 2016 Sachinvestitionen in Höhe von rund 3 Mrd Euro an und will dabei verstärkt auf alternative Antriebe setzen sowie weitere Experten für Zukunftstechnologien einstellen.
automobil-produktion.de

Andreas-Mundt„Ich könnte mir gut Standards für einheitliche Batterien, Ladestationen und teilweise auch Software vorstellen, sofern diese Plattformen offen für Wettbewerber bleiben. Eine solche Strategie ist auch der einzige Weg, um selbstfahrende Elektroautos wirklich zum Massenprodukt zu machen. Wir haben in Europa ja auch überall die gleichen Steckdosen.“

Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamts, rät deutschen Autobauern im Konkurrenzkampf mit Konzernen wie Google und Apple zu mehr Zusammenarbeit bei der Entwicklung selbstfahrender E-Autos.
rp-online.de

Martin-Winter„Es gibt derzeit nur die Entweder-oder-Batterie. 500 km Reichweite, Schnellladung innerhalb von nur fünf Minuten – und das bei Vierteilung der Kosten, das ist zumindest aus jetziger Sicht nicht machbar.“

Laut Martin Winter, Leiter des Batterieforschungsinstituts Meet in Münster, hat keine der bekannten Batterietechnologien das Zeug zur eierlegenden Wollmilchsau.
springerprofessional.de

willi-diez„Mercedes muss wie andere auch den Anteil der E-Autos erhöhen. Das wird extrem schwierig angesichts des niedrigen Ölpreises.“

Sagt Willi Diez, Direktor des Instituts für Automobilwirtschaft in Geislingen. Auch sein Kollege Stefan Bratzel sieht in der E-Mobilität „die strategische Frage der nächsten Jahre“.
automobilwoche.de

02.11.2015 - 08:55

Thomas Enders, Ilse Aigner, Willi Diez.

Thomas-Enders„Wir glauben an diese Technologie – auch wenn wir heute noch nicht genau sagen können, wo uns das hinführen wird. Aber ohne Wagnisse gibt es keinen Fortschritt!“

Airbus-Chef Thomas Enders gibt sich in „Lufthansa Exklusiv“ überzeugt vom E-Antrieb. Man werde zwar keinesfalls ein Elektroauto, aber ein Elektroflugzeug bauen. Der Konzern wolle bis 2050 den Ausstoß von CO2 um 75 Prozent, den von Stickoxiden um 90 PRozent und den Fluglärm um 65 Prozent reduzieren.
presseportal.de

Ilse-Aigner„Ich stell‘ mich nicht eine Viertelstunde hin und warte, bis da was reinläuft.“

Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU), bisher nicht als Verfechterin der Elektromobilität aufgefallen, gibt sich auf der Abschlussveranstaltung zur Schnellladeachse entlang der A9 wenig geduldig. Das Laden müsse schneller und komfortabler werden.
finanznachrichten.de

willi-diez„In den nächsten Jahren brauchen die Hersteller unglaublich viel Geld für die Themen Elektromobilität, autonomes Fahren, Vernetzung. Wir haben einen kleinen Vorgeschmack bekommen, mit 2,8 Milliarden für Here. Wenn die drei einzeln geboten hätten, wäre der Preis leicht doppelt so hoch ausgefallen. Wir sprechen über Milliarden.“

Nach der Analyse von Willi Diez, Direktor des Instituts für Automobilwirtschaft an der Hochschule Nürtingen-Geislingen, holen sich die Hersteller die für diese Entwicklung nötigen Milliarden u.a. aus der Schließung von Handelsniederlassungen.
wiwo.de

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Phoenix Contact

20.08.2015 - 07:56

Willi Diez, Toyota-Sprecher.

willi-diez„Wenn die Ölpreise so niedrig bleiben wie im Moment, dann wird das eher 2030 oder 2040 der Fall sein. Jedes Unternehmen, das betroffen ist, hat also viel Zeit, sich anzupassen.“

Willi Diez vom Institut für Automobilwirtschaft (IFA) erwartet einen verzögerten Umstieg auf die E-Mobilität im Straßenverkehr. Der ökonomische Anreiz sei aktuell einfach nicht groß genug. Zumindest hätten betroffene Firmenlenker dadurch keinen Druck bei der strategischen Neuausrichtung.
auto-motor-sport.de

anonym„Der Bau neuer Tankstellen geht etwas schleppend voran, aber immerhin passiert überhaupt etwas.“

Zeigt sich ein Toyota-Sprecher verhalten optimistisch bezüglich der Wasserstoff-Infrastruktur in Deutschland. An eine flächendeckende Einführung des Brennstoffzellen-Modells Mirai sei deshalb noch nicht zu denken. Ab Oktober sollen im Raum München und Hamburg immerhin rund 30 Autos im Direktvertrieb an erste Kunden gehen.
kfz-betrieb.vogel.de

12.03.2015 - 09:03

Johann Schwenk, Don Walker, Willi Diez.

Johann-Schwenk„Die Zeit der Marktvorbereitung ist vorbei – wir haben geforscht, erprobt, demonstriert, dass und wie Elektromobilität funktionieren kann. Jetzt gilt es von Politik und Wirtschaft echte, gezielte Marktanreize für den Hochlauf zu setzen.“

Sagte Dr. Johann Schwenk, Leiter der Projektleitstelle des bayerisch-sächsischen Schaufensters bei Bayern Innovativ anlässlich einer Zwischenbilanz gestern beim Forum ElektroMobilität Kongress in Berlin. Alle vier Schaufenster forderten dabei die deutsche Industrie auf, E-Autos günstiger zu machen und schneller auszuliefern – und endlich taugliche E-Nutzfahrzeuge anzubieten.
elektromobilitaet-verbindet.de

Don-Walker„Wir haben eine gute Geschäftsbeziehung zu Samsung. Für uns war es gut, zu verkaufen, für Samsung gut zu kaufen. Das bedeutet aber nicht, dass wir nicht an der Elektrifizierung der Fahrzeuge interessiert sind, beispielsweise bei der Elektrifizierung der Komponenten.“

Magna-Chef Don Walker zum Verkauf von Magna Steyr Battery Systems an Samsung SDI. Zur Frage, ob Magna das Elektroauto für Apple fertigen wird, gab sich Walker schmallippig: „Ich kommentiere das nicht.“
autogazette.de

willi-diez„Meiner Ansicht nach werden wir im Jahr 2040 nur noch etwa 30 Prozent reine Benzin- und Dieselfahrzeuge auf deutschen Straßen sehen, etwa 50 Prozent elektrifizierte Antriebe, fünf Prozent mit Brennstoffzellen und zehn Prozent mit Gas.“

Diese Einschätzung liefert Willi Diez vom Institut für Automobilwirtschaft an der Hochschule Nürtingen-Geislingen. Er empfiehlt Tankstellenbetreibern, Schnelllader zu installieren und für die Wartezeit z.B. guten Kaffee und freies WLAN anzubieten.
tankstellenmarkt.com

19.08.2014 - 08:03

Thorsten Müller-Ötvös, Willi Diez, Manuel Pretzl.

Torsten-Mueller-Oetvoes„Ein Rolls-Royce kann kein Kompromiss sein.“

Mit diesen Worten begündet Rolls Royce-Chef Thorsten Müller-Ötvös, warum ein rein elektrisches Modell derzeit nicht auf der Agenda steht. Ein Plug-in-Hybrid sei dagegen möglich, dürfte aber erst in etwa fünf Jahren auf den Markt kommen.
usatoday.com, autoguide.com

willi-diez„Ich frage mich, warum die europäischen Hersteller und Zulieferer eine solche Batteriefabrik nicht gemeinsam in Europa aufbauen können.“

Willi Diez, Leiter des Instituts für Automobilwirtschaft in Geislingen, rechnet damit, dass es Tesla gelingen wird, mit der „Gigafactory“ die Batteriekosten um mehr als die Hälfte zu reduzieren.
swp.de

Manuel-Pretzl„Da müssten die Stadtwerke einfach mal ins Risiko gehen und deutlich mehr tun als bislang.“

Der Münchener Stadtrat Manuel Pretzl (CSU) macht sich für mehr öffentliche Ladepunkte in der Stadt stark. Auch BMW-Manager Marcus Krieg hatte vor einigen Monaten moniert, dass es in München noch deutlich zu wenige gebe (wir berichteten).
sueddeutsche.de

26.03.2014 - 09:17

Matthias Wissmann, Willi Diez, Håkan Samuelsson.

Matthias-Wissmann„Mit Sieben-Meilen-Stiefeln haben wir in den vergangenen Jahren eine wesentlich größere Strecke zurückgelegt, als uns manche Kritiker zugetraut hatten. Deshalb stehen wir heute an einer neuen Wegmarke: Die Elektromobilität ist markttauglich, der Markthochlauf kann beginnen.“

In keinem anderen Land werde eine derartige elektromobile Modellvielfalt angeboten wie in Deutschland, so VDA-Präsident Matthias Wissmann anlässlich des Fahrevents E-Fleet gestern in Berlin.
newfleet.de

willi-diez„Die Elektroautos sind im Kommen: 2030 bis 2040 wird ihr Anteil in Ballungszentren um die 40 bis 50 Prozent sein.“

Gute Chancen räumt auch Willi Diez der E-Mobilität ein. Das Thema erfordere zwar einen langen Atem, werde „unser Leben aber nachhaltig beeinflussen“, so der Leiter des Instituts für Automobilwirtschaft in Geislingen.
swp.de

Hakan-Samuelsson„Wir waren bei Plug-in-Hybriden einst zwei Jahre vor dem Wettbewerb und haben diesen Vorsprung unter anderem durch die Krise eingebüßt, vielleicht auch nicht ausreichend kommuniziert.“

Ein durchaus selbstkritischer Volvo-Chef Håkan Samuelsson peilt nichtsdestotrotz einen Marktanteil von zwei Prozent in Deutschland an und hat es hierbei insbesondere auf die Klientel von Audi abgesehen.
handelsblatt.com

11.02.2014 - 09:14

Elon Musk, Willi Diez, Johannes van Bergen.

Elon-Musk„Ich bin kein Pop-Star und ich will auch keiner sein. Ich bin Ingenieur.“

Mit diesen Worten ist Tesla-CEO Elon Musk heute in einem Interview in der „SZ“ zu lesen. Darin bekennt er, aus Tesla einen „großen Autohersteller“ machen zu wollen – aber keinen etablierten.
„Süddeutsche Zeitung“ vom 11.02.2014 Seite 19

willi-diez„Tesla erinnert mich stark an die Anfänge des Internet-Hypes, als alle möglichen Firmen mit Milliardenwerten an der Börse gehandelt wurden, obwohl sie noch nie Geld verdient hatten.“

Sagt Willi Diez, Leiter des Instituts für Automobilwirtschaft in Geislingen, muss aber zugleich auch zugeben, dass er nie damit gerechnet hätte, dass Tesla es schaffen würde, seine Modellpalette auszuweiten.
stuttgarter-zeitung.de

Johannes-von-Bergen„Meine Traumvorstellung ist, dass die etwa 60 Dieselbusse in Schwäbisch Hall auf Elektromobilität umgestellt würden, und dass durch eine Zusammenarbeit zwischen ÖPNV und Stadtwerke überschüssiger Strom aus erneuerbaren Energien in Batteriespeichern zwischengelagert wird.“

Damit diese ambitonierte Vorstellung von Stadtwerke-Chef Johannes van Bergen eines Tages Realität werden kann, müssten aber erst einmal die hohen Kosten von geschätzt 40 bis 60 Millionen Euro in den Griff bekommen werden.
swp.de

14.01.2014 - 09:07

Willi Diez, Christian Schlegl.

willi-diez„Ich glaube, BMW geht ein kalkuliertes Risiko ein. Der i3 allein wird sich wahrscheinlich nicht rechnen. Aber BMW lernt mehr als andere über das Thema Elektromobilität und kann dieses Wissen in seine Modellpalette einfließen lassen.“

Professor Willi Diez von der Hochschule Nürtingen-Geislingen ist in Sachen Elektromobilität nach eigener Aussage heute optimistischer als vor einem Jahr, was nicht zuletzt auch mit BMW zu tun hat.
zeit.de

Christian-Schlegl„Ich möchte hier Anreize schaffen, Elektromobilität zu leben und auf ein Elektrofahrzeug umzusteigen.“

Christian Schlegl, Bürgermeister-Kandidat der Regensburger CSU, will im Falle seiner Wahl neue Ladestationen aufstellen und mehr Elektroautos im städtischen Fuhrpark etablieren.
mittelbayerische.de

03.09.2013 - 08:11

Annette Winkler, Willi Diez.

Annette-Winkler„In China wartet im Bereich der Elektromobilität noch eine Menge Arbeit auf uns. Sei es nun bei der Infrastruktur oder bei der Normierung der Stecker. Die positive Grundstimmung für Elektromobilität bietet hier aber sehr große Chancen.“

Trotz der noch langen ToDo-Liste hofft Smart-Chefin Annette Winkler, spätestens Anfang 2014 die ersten Elektro-Smarts in China in den Verkauf bringen zu können.
autogazette.de

willi-diez„Wenn es künftig in der Leopoldstraße in München als schick gilt, mit dem Elektroauto vorzufahren, dann wird sich die Elektromobilität durchsetzen. Rein über die Ökoschiene werden sie die Elektromobilität am Markt nicht durchsetzen können.“

Willi Diez, Leiter des Instituts für Automobilwirtschaft in Geislingen, bewundert die konsequente Arbeit von BMW in Sachen E-Mobilität. Die Münchner würden sich gut darauf verstehen, Technik und Lifestyle zu verbinden.
car-it.com

28.12.2011 - 10:17

Audi, Ampera-Test, Willi Diez, Fisker, ThyssenKrupp.

– Marken + Namen –

Audi baut kräftig aus und legt dabei einen Schwerpunkt auf Elektro- und Hybridantriebe. 13 Mrd Euro will Audi zwischen 2012 und 2016 investieren, einen Großteil davon in die Entwicklung neuer Modelle und Technologien. Damit sollen die Ingolstädter als Speerspitze im Volkswagen-Konzern fungieren.
ftd.de, automobil-produktion.de

Der Opel Ampera als Vollhybrid mit Range ExtenderOpel Ampera im ADAC-Test: Zu den Stärken zählen die Tester das „sichere und komfortable Fahrwerk“, die große Reichweite und den sparsamen Fahrbetrieb. Negativ fallen die „überfrachtete Mittelkonsole“ und der hohe Preis auf, der den Ampera bei der Wirtschaftlichkeit eher schlecht aussehen lasse, so der ADAC.
adactestblog.wordpress.com (mit Video), adac.de (alle Ergebnisse im Detail)

Willi Diez als Berater für E-Mobilität: Der Autoexperte von der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen sitzt bereits seit Mitte Dezember im Projektrat für das E-Schaufenster in Baden-Württemberg und soll die entsprechende Bewerbung des Bundeslandes unterstützen.
autohaus.de

Erlkönig-Bilder vom BMW i8: Der Teilzeit-Stromer von BMW ist nach seiner Premiere im neuen „Mission Impossible“-Film auch als blau-weiß beklebter Erlkönig in Bayern gesichtet worden.
de.autoblog.com

Fisker Karma mit Batterieproblem: Undichte Schlauchklemmen im Kühlkreislauf könnten die Akkus des E-Flitzers beeinträchtigen und sogar einen Kurzschluss verursachen, muss der Batterie-Zulieferer A123 einräumen. Der Fehler sei allerdings schnell zu beheben und betreffe nur 50 ausgelieferte Fahrzeuge.
autobild.de, autonews.com

– Zahl des Tages –

Auf 10.546 Tonnen will China die Exporte Seltener Erden im ersten Halbjahr 2012 beschränken – 27 Prozent weniger als im Vorjahr. Die kürzlich erwähnte Studie des Öko-Instituts legt daher vollkommen zurecht nahe, Komponenten für Zukunftstechnologien möglichst ohne Seltene Erden zu entwickeln.
spiegel.de (China), energie-und-technik.de (Studie)

– Forschung + Technologie –

Hochleistungswerkstoff für Brennstoffzellen: ThyssenKrupp VDM und das Forschungszentrum Jülich haben in einem mehrjährigen Projekt den verbesserten Werkstoff Crofer 22 H zur Marktreife geführt. Mit der kostengünstigen Legierung können beispielsweise Leichtbaustacks (ein Block aus mehreren Brennstoffzellen) für den Einsatz in Fahrzeugen oder stationären Anlagen gefertigt werden.
idw-online.de

Architekt entwirft eigenes Pedelec: Der in Hamburg lebende Architekt Hadi Teherani will das auf 200 Exemplare limitierte E-Fahrrad für 2.950 Euro über einen Online-Shop vertreiben. Das 16,5 Kilo schwere E-Bike wartet mit einigen Besonderheiten auf: So arbeitet der Nabenmotor im Vorderrad, während hinten ein Kettenband läuft. Ungewöhnlich: Der Akku sitzt zusammen mit einer iPhone-Halterung auf dem Lenker.
epower-rad.de, haditeherani.de

Entwickler feilen am Range Extender: Automobilhersteller, Entwicklungsdienstleister, Zulieferer und Großindustrie arbeiten an bezahlbaren und praktischen Lösungen für die Reichweiten-Verlängerung. Gernot Goppelt fasst die aktuellen Projekte und Entwicklungen zusammen.
atzonline.de

Eltek liefert Ladegeräte für Volvo: Der Zulieferer wird seinen On-Board Charger EV Powercharger 3000 für die Elektro- und Hybridfahrzeuge von Volvo beisteuern. Die Volumen-Produktion startet 2012.
automotive-business-review.com

Lese-Tipp: Der lesenswerte und umfassende Beitrag aus der „WirtschaftsWoche“ (Ausgabe 48/2011) über die „Karbon-Milliardenwette“ von BMW steht inzwischen auch online.
wiwo.de

– Feedback –

Meistgeklickter Link am Freitag vor Weihnachten war der Klick-Tipp zu E-Mobilität im tiefsten Winter. Thomas Raffeiner, Gründer von The Mobility House, hatte seinen Stromer bei minus 15 Grad auf den Arlberg in Österreich geschickt und ein paar beeindruckende Fotos mitgebracht.
mobilityhouse.com

– Zitate des Tages –

„Bis 2018 wollen wir auch Marktführer in der E-Mobilität sein.“

Hubert Waltl, VW-Markenvorstand für Produktion und Werke, macht der Konkurrenz eine klare Kampfansage und will „das ganze Thema in den neuen Fabriken mit installieren“.
auto-medienportal.net

„Jetzt grundsätzlich das Elektroauto, aktuell den Opel Ampera, zu verdammen, befriedigt die Gier nach spektakulären Schlagzeilen, schadet aber der Elektromobilität insgesamt.“

Michael Ramstetter, Chefredakteur der „ADAC Motorwelt“, springt für den Opel-Stromer in die Bresche und stellt klar: E-Autos sind nicht gefährlicher als Autos mit Verbrennungsmotor.
adacemobility.wordpress.com

„Zwischen den Erwartungen und dem Stand der Technik klafft noch eine enorme Lücke.“

Der Chef von BMW Motorrad, Hendrik von Kuenheim, will dennoch einen rein elektrischen BMW-Roller auf den Markt bringen.
faz.net

– Marketing + Vertrieb –

Opel-Händler fürchten keinen Ampera-Flop: Thomas Bieling, Sprecher des Verbandes Deutscher Opel- und Chevrolet-Händler (VDOH), berichtet von großem Kaufinteresse bei Firmenkunden und nur wenigen Anfragen besorgter Kunden bezüglich der Akku-Problematik beim Schwestermodell Chevy Volt.
autohaus.de

eFlinkster-Station in Aachen: Im Rahmen des Förderprojekts „Smart Wheels“ hat die DB Rent eine Basis für elektrische Anschlussmobilität am Aachener Hauptbahnhof geschaffen. Dort wartet ein Citroen C-Zero auf Bahnreisende. Den Strom für die Ladesäule liefern die Stadtwerke Aachen.
newstix.de

BYD will sich in den USA ein Zero-Emission-Image aufbauen und tourt deshalb mit seinen Stromern durchs Land. Ab März wird der E6 im neuen BYD-Showroom in L.A. stehen. Auch auf den Markt für E-Nutzfahrzeuge haben die Chinesen ein Auge geworfen. Noch geht’s für BYD aber beschaulich voran.
ftd.de

e-Power Meisterschaft macht am 11. August in Oschersleben halt. Die Rennserie für E-Motorräder des Motorradweltverbandes FIM fällt 2012 mit weltweit fünf Terminen ziemlich bescheiden aus.
eco-way.ch

Lese-Tipp: In San Diego ist Car2Go bereits rein elektrisch unterwegs. Obwohl es Verzögerungen beim Aufbau der Ladeinfrastruktur gab, sollen Mitte nächsten Jahres satte 1.200 Ladesäulen auf die 300 E-Smarts warten. San Diegos Bürgermeister ist schwer begeistert, fährt privat aber weiterhin Pick-Up.
car-it.automotiveit.eu

– Rückspiegel –

Chevy Volt als Trabbi der Neuzeit? Der reichweitenverlängerte Stromer von GM könnte nach dem Trabant das am meisten staatlich geförderte Auto sein, will James Hohman errechnet haben. Zu jedem verkauften Volt habe der Steuerzahler 250.000 Dollar beigesteuert, so das sinnbefreite Rechenmodell.
plugincars.com

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12.07.2016 07:40