04.06.2019 - 16:08

Opel Corsa-e ist jetzt ab 29.900 Euro bestellbar

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Erstmals bietet Opel mit der neuen sechsten Corsa-Generation eine rein Batterie-elektrische Variante an. Der Corsa-e ist jetzt ab 29.900 Euro bestellbar. Die Auslieferungen sollen im Frühjahr 2020 beginnen.

Darüber hinaus sind nun auch die Auftragsbücher für den Grandland X als Plug-In-Hybrid geöffnet. Im Jahr 2020 kommen dann zwei weitere Modelle mit vollelektrischem Antrieb hinzu – der Nachfolger des Opel Mokka X und der Vivaro.

Die Rüsselsheimer bieten den elektrischen Corsa insgesamt in drei Varianten ein. Den Einstieg macht die Basisversion Selection zu einem Preis ab 29.900 Euro. Die nächsthöhere Ausstattung Edition startet bei 30.650 Euro. Der ebenfalls ab sofort reservierbare Corsa-e First Edition ist ab 32.900 Euro oder ab 299 Euro monatlich im Leasing zu haben.

Schon im Vorfeld waren die technischen Daten durchgesickert: Der elektrische Kleinwagen basiert wie der Peugeot e-208 und der DS 3 Crossback E-Tense auf der mit Dongfeng gemeinsam entwickelten Plattform e-CMP, die den Grundstein für reine E-Fahrzeuge im B- und C-Segment legt. Angetrieben wird der Corsa-e von einer E-Maschine mit 100 kW. Das Drehmoment liegt bei 260 Nm. In 8,1 Sekunden geht es von 0 auf 100 km/h. Bis zu 330 Kilometer nach WLTP sollen möglich sein.

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Die im Fahrzeugboden untergebrachte und flüssigkeitsgekühlte Batterie, deren Kapazität 50 kWh beträgt, kann innerhalb von rund fünf Stunden an einer AC-Ladestation wieder aufgeladen werden. Opel setzt hierfür auf das dreiphasige Laden mit bis zu 11 kW, was ab der Ausstattungsvariante Edition in Deutschland ermöglicht wird. Für Länder, in denen ein 3-phasiger Starkstromanschluss in Haushalten weniger verbreitet ist als beispielsweise in Deutschland, kann der Newcomer auch mit einphasigem 7,4 kW On-Board-Charger geordert werden. An Gleichstrom-Säulen soll der Akku innerhalb von 30 Minuten wieder 80 Prozent der Kapazität erreichen. Wohlgemerkt aber nur dann, wenn die Ladestation bis zu 100 kW bereitstellt. Als Garantie für den Akku geben die Rüsselsheimer acht Jahre an.

Bereits in der Ausstattung Selection bietet der Corsa-e eine Klimaautomatik mit Fernsteuerung, elektrische Parkbremse, das schlüssellose Startsystem sowie das Apple CarPlay und Android Auto kompatible Multimedia Radio mit 7-Zoll-Farb-Touchscreen. Außerdem gibt es Systeme wie den Frontkollisionswarner mit automatischer Gefahrenbremsung und Fußgängererkennung sowie den Spurhalte-Assistenten ohne Aufpreis. Mit der myOpel-App lässt sich von überall der Ladestatus kontrollieren, sodass der Reisende stets Ladezeit und -Kosten optimieren kann.

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Zusätzlich zum Grandland X Hybrid4, Corsa-e und zum Ampera-e, der weiterhin in diversen Märkten im Programm ist, wird der Hersteller weltweit den neuen Zafira Life (ab 2021), den neuen Nutzfahrzeug-Allrounder Vivaro und den Nachfolger des Mokka X einführen – jedes Modell auch als rein Batterie-elektrische Version. Bis 2024 soll gar jedes Opel-Modell auch als elektrifizierte Variante angeboten werden.

Auch im Mutterkonzern PSA wird der Übergang ins Elektrozeitalter vorbereitet: Bis 2025 will der Autobauer für sämtliche 40 Modelle seiner Marken auch Ableger mit Elektro- oder Hybridantrieben anbieten. Los geht es 2019 mit rein elektrischen Versionen des Peugeot e-208 und des DS 3 Crossback. 2020 soll eine E-Variante des Peugeot 2008 folgen. Die Plug-in-Hybrid-Offensive von PSA startet 2019 mit einem entsprechenden Ableger des DS 7 Crossback, den PHEV-Versionen der Peugeot-Modelle 3008 und 5008, des Citroën C5 Aircross sowie des oben genannten Grandland X.
opel.com, opel.de (Konfigurator), opel.de (Preisliste, PDF)

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6 Kommentare zu “Opel Corsa-e ist jetzt ab 29.900 Euro bestellbar

  1. Peter

    Die Überschrift stimmt nicht wirklich.
    ‚Opel Corsa-e ist jetzt ab 30.650 Euro reservierbar‘
    wäre zutreffend.

    Der irgendwann mal (theoretisch) bestellbare für 29.900 € hat noch nicht mal 11KW-Drehstromladung. Und die First-Edition noch nicht mal Matrix LED Licht serienmässig.
    (Wärmepumpenklimaanlage fehlt anscheinend auch.)

    Wenn man bedenkt, das es den ID.3 nach den ersten 30.000 Stück (=First-Edition) für <30.000€ als Basisversion geben wird, ist Der Liste der billigere Kleinwagenersatz! (Denn er ist nur 3-4mm länger als ein Polo und nur 4cm länger als der Corsa-E.)

    Den Corsa-E wird bei der (mal wieder) irren Preispolitik von Opel ohne (fast übliche) drastische Rabatte kaum verkäuflich sein.

    Ein treuer Corsa-Kunde fällt bei den Preisen doch in Ohnmacht. Zumindest heisst es dann wieder, 'Elektroautos sind immernoch VIEL zu teuer'. Zumal die meisten ja auch nicht dran denken, dass der Akku dabei ist und man ca. 8500€ Betriebskosten dadurch in 8 Jahren spart. (Falls der Corsa-E denn überhaupt 8 Jahre Batteriegarantie hat! Die hat man nämlich in den Garantiebedingung in der Preisliste 'vergessen'.)

    • StromSchleuder

      Sie wissen doch, dass E-Autos wesentlich mehr Platz haben, bei gleichen Abmaßen gegenüber einem Verbrenner.

    • Daniel Bönnighausen

      Hallo Peter, habe mich bei Opel zu dem Thema umgehört. Auf der Übersichtsseite zum Corsa-e kann beim Menüpunkt „Konfigurator“ die Version „Selection“ für den Basispreis von 29.900 Euro konfiguriert werden.

      • Alexander Schönfeld

        Brutto soll E-Auto unter 35.700 Euro kosten, da die Grenze in Höhe von 30.000 Euro für Netto-Listenpreis ist!

        https://www.electrive.net/2019/05/31/bund-verlaengert-umweltbonus-offiziell-bis-ende-2020/

        „Es gelten also über Ende Juni hinaus folgende Fördersätze: Batterie-elektrische Pkw und Brennstoffzellen-Autos werden mit je 2.000 Euro von Staat und Hersteller bezuschusst. Plug-in-Hybride werden mit jeweils 1.500 Euro gefördert. Allerdings nur, wenn es sich um ein Neufahrzeug mit einem Netto-Listenpreis für das Basismodell bis maximal 60.000 Euro handelt.

        Während bis Ende 2020 nun das bisherige Förderniveau bestehen bleibt, soll der Anteil des Bundes an der Prämie anschließend von bisher 2.000 auf dann 4.000 Euro verdoppelt werden – allerdings nur für E-Autos bis zu einem Listenpreis von 30.000 Euro. Für E-Autos bis zu einem Listenpreis von 60.000 Euro soll der Bundesanteil moderat auf 2.500 Euro steigen.“

  2. Bartholomäus Steiner

    Der wird Hammer, hoffe auf große Stückzahlen!

  3. Peter

    @StromSchleuder:
    Das gilt aber um so mehr für den ID.3 . Darum ist der 1-2 Klassen grösser innen bei nur 4cm mehr Länge aussen und zum gleichen (2-3. Serie) Preis!
    Da müssten eigentlich 3.000-5.000€ Unterschied im Preis sein. Zumal der Heckantrieb des ID.3 auch sportlicher (und teurer) ist. Und die 10% weniger Akkukapazität beim billigsten Modell kompensiert der ID.3 mit gut 10% mehr Effizienz (=WLTP Reichweite gleich).
    Die billigere Konstruktion aber dafür 10% mehr Akkubedarf haben sich anscheinend im Endpreis des Corsa-E nicht ausgezahlt.

    Das mit dem Konfigurator ist neu. Aber vorbestellen/reservieren kann man nur den First Edition oder den 30.650€ Edition (2. Produktionsserie).

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