29.01.2020 - 13:13

Elektromobilitäts-Abo Juicar startet in Deutschland und Italien

Der Schweizer Energiekonzern Alpiq lanciert sein Elektromobilitäts-Abo Juicar nun auch in Deutschland und Italien. In der Schweiz ist Juicar seit August 2018 am Markt. In Deutschland ist das Abo ab sofort in Kooperation mit dem Flottenbetreiber Arval landesweit erhältlich.

Juicar funktioniert im Bereich Elektromobilität nach dem Vorbild der monatlichen Flatrates von Netflix & Co. – so hieß es 2018 bei der Einführung des neuen Geschäftsmodells.

Das Paket zum Fixpreis umfasst sämtliche Leistungen rund um das Fahrzeug: vom Elektroauto selbst über die passende Heimladestation, das öffentliche Laden und die Motorfahrzeugsteuer bis hin zur Versicherung und der Begleichung der Stromkosten. Der Kunde konfiguriere das gewünschte Mobilitätspaket online und abonniere zum monatlichen Paketpreis, könne monatlich kündigen und trage dabei kein finanzielles Risiko, so Alpiq in einer begleitenden Pressemitteilung. Nicht inklusive sind allerdings die Kilometer, denn die werden gesondert abgerechnet. Entwickelt wurde das Abo-Modell im Zürcher Oyster Lab, der Ideenschmiede von Energieversorger Alpiq.

In der Schweiz verzeichnet Juicar den Initiatoren zufolge eine stetig steigende Nachfrage. Als erste internationale Märkte fassen sie nun Italien und Deutschland ins Auge. 2019 sei bereits ein Probebetrieb in Nordrhein-Westfalen erfolgreich abgeschlossen worden. Alpiq geht also von einer ausreichenden Nachfrage aus. Der Dienst ist ab sofort auch im gesamten deutschen Bundesgebiet verfügbar. Waren bislang ausschließlich Elektro-Modelle von BMW (in der Schweiz) und Nissan (in Nordrhein-Westfalen) verfügbar, können Abonnenten jetzt überall zwischen mehreren Modellen verschiedener Hersteller wählen. In Deutschland sind dies neben dem Nissan Leaf nun das Tesla Model 3 und der BMW i3. Was die deutschen Preise angeht, nennt Juicar für den Nissan Leaf (40 kWh) ab 359 Euro, für den BMW i3 (120 Ah) ab 369 Euro, für das Tesla Model 3 (75 kWh) ab 1.049 Euro monatlich.

Die Vertriebsaktivitäten für Juicar in Deutschland werden vom Alpiq-Standort in Berlin gesteuert. Als Kooperationspartner für das deutsche Geschäft ist Flottenbetreiber Arval mit an Bord, der bereits in der Schweiz für Juicar engagiert ist. „Für uns bedeutet die Partnerschaft einen sehr guten Einstieg in den Vertrieb von Elektrofahrzeugen an Privatpersonen – auch für den deutschen Markt“,  äußert Christian Schüßler, Commercial Director der Arval Deutschland GmbH. Der Vertrieb erfolge über Juicar, während Arval seine Kompetenz bei Langzeitmietmodellen einbringe – „das ist eine erstklassige Symbiose“.

Das Juicar-Team will mit Arval in Zukunft auch in anderen europäischen Ländern wachsen. Man sei durch die Kooperation außerdem dem Ziel näher gekommen, alle ‚Best-Seller‘ der E-Automobilindustrie im Abo anzubieten, sagt Bastian Gerhard, Managing Director des Oyster Labs. Der nun parallel stattfindende Marktstart in Italien hat sich angeboten, da Alpiq dort im Bereich Ladeinfrastruktur bereits seit 2016 aktiv ist. Damit sind die Expansionspläne der Schweizer für das laufende Jahr aber noch nicht erschöpft: „Unser Ziel für 2020: Juicar wird in zehn Ländern erhältlich und bei unserer Zielgruppe als erste Anlaufstelle für Elektromobilität bekannt sein“, blickt Gerhard selbstbewusst voraus. Bis 2025 rechne man damit, dass jedes zehnte Fahrzeug im Abo bezogen werde. „In diesem Markt wollen wir führend sein.“
alpiq.com, Info per E-Mail

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29.01.2020 13:08