29.03.2021 - 10:09

China: VW ID.4 X von SAIC-VW feiert Marktpremiere

Der VW ID.4 X hat sein offizielles Marktdebüt in China gegeben. Der von VW mit seinem Partner SAIC produzierte Stromer ist in China nun in sechs Varianten zu Preisen zwischen 199.900 und 272.900 Yuan (umgerechnet rund 25.900 bis 35.300 Euro) nach Subventionen erhältlich.

Der ID.4 wird im Reich der Mitte von VW mit seinen Partnern SAIC und FAW bekanntlich unter verschiedenen Namen produziert: Der nun gestartete ID.4 X ist die für SAIC-VW entwickelte Version des Elektro-SUV, der ID.4 Crozz ist das Gegenstück von FAW-VW. Letzteres Modell ist bisher noch nicht auf dem Markt. Während dieses identisch zu der im September präsentierten Europa-Version ausfallen wird, weist der jetzt erhältliche ID.4 X von SAIC-VW einige Eigenheiten auf. Er unterscheidet sich unter anderem durch andere Scheinwerfer, Rücklichter und Stoßstangen. Das haben wir in einem Bericht zur Präsentation der China-Versionen im November bereits ausführlicher behandelt.

Schon im Vorfeld der jetzigen Ankündigung war bekannt, dass beide ID.4-Versionen in China zu Preisen ab etwa 199.900 Yuan nach Subventionen angeboten werden. Im Januar hieß es, dass die E-SUV in fünf Ausstattungsvarianten angeboten werden sollen. „Gasgoo“ schreibt mit Blick auf den ID.4 X nun von sechs Varianten, nennt aber keinerlei Details.

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Die umgerechneten Preise lassen sich derweil nur schwer mit den europäischen Preisen vergleichen, da die Förderungen und Ausstattungen unterschiedlich sind. Und: Die jeweils günstigsten Versionen für unter 200.000 Yuan kommen nur auf eine NEFZ-Reichweite von 400 Kilometern. Hier ist die 58-kWh-Batterie verbaut, während der ID.4 in Deutschland derzeit entweder mit dem großen 77-kWh-Akku bestellbar ist – zu Preisen ab 44.450 Euro vor Förderung – oder mit einem Akku mit 52 kWh. Hier liegt der Preis bei 36.950 Euro vor Förderung.

Gefertigt werden die beiden China-Versionen des ID.4 bereits seit Oktober in Anting bei SAIC-VW und seit Anfang Dezember in Foshan bei FAW-VW. Zusammen haben die beiden Werke nach Angaben von Volkswagen eine maximale Gesamtkapazität von 600.000 Einheiten pro Jahr. An beiden Produktionsstätten werden mit dem ID.4 X/Crozz nun erstmals Fahrzeuge auf der MEB-Plattform gefertigt. Während Anting ein neu gebautes, reines Elektroauto-Werk ist, in dem ausschließlich MEB-Fahrzeuge produziert werden, fährt Volkswagen in Foshan eine andere Linie: Dort werden künftig sowohl konventionelle Modelle mit Verbrennungsmotor auf der Grundlage der MQB-Plattform als auch rein elektrische MEB-Modelle auf einer gemeinsamen Produktionslinie gebaut.

Die beiden Produktionsstätten spielen in der Planung des Konzerns eine Schlüsselrolle, um den Anteil elektrischer Fahrzeuge an Volkswagens Gesamtabsatz bis 2025 auf 35 Prozent zu erhöhen. In absoluten Zahlen ist von 1,5 Millionen Elektroautos bis 2025 die Rede – ein Drittel davon soll der ID.4 ausmachen. Und: Bis 2023 will der deutsche Autobauer in China bereits acht Modelle der ID. Familie anbieten.
gasgoo.com

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