Schlagwort: Dieter Zetsche

21.07.2015 - 07:36

Dieter Zetsche, Maxime Picat, Elon Musk.

Dieter-Zetsche„Sicher ist beim Tesla ein Aspekt, dass er als batteriegetriebenes Fahrzeug an seinem eigenständigen Design zu erkennen ist. Auch der BMW i3 weist sich deutlich als Elektroauto aus. Unsere B-Klasse Elecric Drive macht das nicht. Dennoch ist der Wagen im Markt gleichermaßen erfolgreich. Also, das Design ist nicht der einzige Stellhebel, der hier über den Erfolg entscheidet.“

Welche Verkaufszahlen dieser Aussage von Dieter Zetsche zugrunde liegen sollen, bleibt unklar. Der Daimler-Chef meidet auch den Ausdruck „Tesla-Fighter“, will aber „natürlich gegebenenfalls auch batterieelektrische Fahrzeuge im Segment der SUV und Limousinen anbieten“.
n-tv.de

Maxime-Picat„Der deutsche Elektroautomarkt ist noch sehr klein. Wir glauben, dass die Anzahl der Elektroautos mittel- bis langfristig auf zwei bis fünf Prozent aller verkauften Autos steigen wird.“

Diese Einschätzung stammt von Peugeot-Markenchef Maxime Picat, der Marktanteile in Deutschland zurückgewinnen will. Die sanken 2014 auf unter zwei Prozent, bei den Stromern sieht es laut Picat aber deutlich besser aus: „Bei den Elektroautos mischen wir in Deutschland vorne mit.“ Die Vergangenheitsform „mischte“ trifft es in diesem Fall wohl besser.
boerse-online.de

Elon-Musk-Twitter„Das Model X liegt im Plan für die ersten Auslieferungen in zwei Monaten. Das Model 3 folgt in etwas mehr als zwei Jahren.“

Diesen Zeitplan kommunizierte Tesla-Mastermind Elon Musk zusammen mit der Bekanntgabe der jüngsten Updates für das Model S (wir berichteten gestern).
teslamotors.com

29.06.2015 - 07:21

Dieter Zetsche, Mary Barra, Niki Lauda.

Dieter-Zetsche„Tesla verkauft derzeit 50.000 Fahrzeuge in einem Gesamtmarkt von 80 Millionen. Daher ist es nicht unsere erste Priorität, mit Tesla zu konkurrieren.“

Daimler-Chef Dieter Zetsche sieht Audi und BMW als die wichtigsten Kontrahenten in jedem einzelnen Fahrzeug-Segment – auch, was Elektroautos angeht. Ein Konkurrenz-Modell aus dem Hause Daimler für das von Audi angekündigte rein elektrische SUV Q6 sei „möglich“. Bestätigen wollte Zetsche entsprechende Pläne aber nicht.
caradvice.com.au

Mary-Barra„Um die größte Wirkung zu erzielen, braucht es ein Unternehmen, das über die Kapazitäten und das Know-how verfügt, um Elektrofahrzeuge für alle zu bauen – und nicht nur für die Elite.“

GM-Chefin Mary Barra macht mit diesem Seitenhieb in Richtung Tesla Werbung für den Stromer Chevrolet Bolt. Tesla-Chef Elon Musk hatte allerdings bereits erklärt, dass das Model 3 deutlich günstiger als der Bolt werden soll, da Tesla im Gegensatz zu GM in seinen angekündigten Verkaufspreis keine Subventionen einberechne.
greencarreports.com

Niki-Lauda„Ich bleibe dabei: Der Faktor Elektrorennwagen hat bis jetzt nicht überzeugt. Benzin hat Zukunft, vorerst zumindest.“

Formel-1-Urgestein Niki Lauda hat bekanntlich Benzin im Blut, attestiert Elektro-Serien wie der Formel E für die Zukunft aber ein „enormes Marketingpotenzial“. Derzeit sei der E-Rennsport v.a. wegen der Autowechsel mangels Reichweite unattraktiv: „Das kannst du nicht verkaufen, wenn du es als zukunftsweisend anpreisen willst“, meint Lauda.
diepresse.com

23.06.2015 - 15:04

Video-Reportage Nationale Konferenz Elektromobilität.

Nichts los gewesen auf der Nationalen Konferenz Elektromobilität? Im Gegenteil. Okay, die Ergebnisse waren mau. Aber die Branche ist angetreten und hat sich vor unserer Kamera ein Stelldichein gegeben, das seinesgleichen sucht. Und dabei wurden (fast) alle wesentlichen Fragen zur Zukunft der Elektromobilität beantwortet: Verkauft Volkswagen-Chef Martin Winterkorn den E-Golf lieber in Norwegen als in Deutschland? Was macht Stecker-Papst Walter Mennekes, wenn induktives Laden kommt? Wann stellt uns Bosch-Boss Volkmar Denner eine schöne Batteriezellfabrik hin? Wieso fährt Bundeskanzlerin Angela Merkel noch keinen Plug-in-Hybrid? Wann bringt Daimler-Lenker Dieter Zetsche einen Tesla-Fighter? Warum waren da überhaupt so viele Teslas bei der Konferenz? Wo liegt der Reichtweiten-Rekord von Verkehrsminister Alexander Dobrindt mit seinem i3? Wie spült InnoZ-Vordenker Andreas Knie seinen Konferenz-Frust runter? Und ganz am Schluss die wichtigste Frage: Macht NPE-Chef Henning Kagermann weiter? Alle Antworten liefert Ihnen Peter Schwierz von electrive.net mit der großen Video-Reportage aus Berlin. Vor dem Abspielen wichtig: Bitte lächeln!

Weiterführende Links:

>> dieses Video bei YouTube (mit der Möglichkeit zum Einbetten)
>> dieses Video bei Vimeo (mit der Möglichkeit zum Einbetten)

– ANZEIGE –

LEVC TX

17.06.2015 - 08:02

Dieter Zetsche, Peter Lindlahr, Philipp Schröder, Gero Lücking.

Dieter-Zetsche„Es gab eine gewisse Erwartungshaltung, dass wir heute etwas konkretere Antworten bekommen werden.“

Daimler-Chef Dieter Zetsche hatte sich von der Nationalen Konferenz Elektromobilität mehr erhofft. Schließlich habe die Automobilbranche ihre Hausaufgaben gemacht.
wiwo.de

Peter-Lindlahr„Der Wirtschaftsstandort Deutschland braucht einen E-Sprinter. Das ist es, was alle wollen. Da kann sich Zetsche nicht hinstellen und sagen, die Arbeit ist gemacht.“

Peter Lindlahr, Chef der hySOLUTIONS in Hamburg, wollte Zetsche nicht aus der Verantwortung lassen. Seiner Meinung nach sind die Herstelller bei der Nationalen Konferenz viel zu gut weggekommen.
Quelle: Peter Schwierz für electrive.net vor Ort

Philipp-Schroeder„Die Bundesregierung scheint gefangen im zögerlichen Abwarten. Getrieben durch eine stetig kleiner werdende, aber gut vernetzte Gruppe von Industrievertretern, die hofft, die E-Mobilität möge wie ein Heuschnupfen vorrübergehen. Eine Meinung, die selbst unter etablierten Automanagern überholt ist.“

Nach Meinung von Philipp Schröder, dem Deutschland-Chef von Tesla, sollte die Bundesregierung jetzt Farbe bekennen. Soll heißen: Entweder das Millionenziel fallen zu lassen oder „durch konsequente Anreize die Voraussetzung für einen echten Leitmarkt zu schaffen, der den Namen verdient“.
handelsblatt.com

Lichtblick-Logo„Die Ladeinfrastruktur in Deutschland ist für Verbraucher eine teure und komplizierte Zumutung und verhindert die Integration von E-Mobilen in den Strommarkt.“

Heißt es in einem Positionspapier des Stromversorgers Lichtblick. Geschäftsführer Gero Lücking warnt: „Mit dem bisherigen Wildwuchs werden wir unsere nationalen Ziele verfehlen.“ Er will die Ladesäulen dem Verteilnetz zuschlagen, den Aufbau über die Netzentgelte finanzieren und damit ohne eigene Investitionen seinen Strom an E-Mobilisten verkaufen. Klar, dass er sich damit in der Branche keine Freunde macht.
sueddeutsche.de

05.05.2015 - 07:55

Matthias Wissmann, Dieter Zetsche.

Matthias-Wissmann„Wir müssen uns wesentlich stärker auf die Entwicklung des deutschen Marktes konzentrieren.“

VDA-Präsident Matthias Wissmann nahm gestern beim eMobility Summit in Berlin erneut die Politik in die Pflicht. Die Regierung müsse nun rasch Anreize setzen, um den Markt für E-Autos zu stimulieren. Wissmann zeigt sich zuversichtlich, bei einem Gespräch mit der Bundeskanzlerin im Juni „den Knoten lösen“ zu können.
tagesspiegel.de, elektroniknet.de, deutschlandfunk.de

Dieter-Zetsche„Wir legen in jedes Handschuhfach Geld.“

Sagte Daimler-Chef Dieter Zetsche ebenfalls beim gestrigen eMobility Summit. Die Autoindustrie in Deutschland habe in den vergangenen vier Jahren viel in die E-Mobilität investiert. Nun sei die Politik am Zug, den „Brückenschlag“ zum Massenmarkt zu finanzieren. Andernfalls sei die Million nicht mehr zu schaffen.
tagesspiegel.de, n-tv.de (Video)

07.04.2015 - 08:36

Dieter Zetsche, Volkhard Malik, Thomas Weber.

Dieter-Zetsche„Wir werden ganz sicher keinen „Tesla-Fighter“ bauen.“

Sagt Daimler-Chef Dieter Zetsche und versichert weiter, dass man sich wenn dann an „etablierten Konkurrenten“ messen würde und grundsätzlich lieber handle, als auf Elektro-Schocks aus Kalifornien reagiere.
ecomento.tv

Volkhard-Malik„E-Mobilität könnte ein Mittel sein, den ÖPNV ökologischer zu machen, allerdings kann ich mir dies für den Überlandverkehr nicht vorstellen.“

Volkhard Malik, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar, der in Mannheim das Primove-Projekt durchführt, betrachtet E-Busse jedoch nur in urbanen Ballungszentren als geeignete Lösung.
speyer-aktuell.de

thomas-weber„Klare Botschaft nach Berlin: Nur von Elektromobilität zu reden genügt nicht. Man muss diese Technologie stärker fördern.“

Daimler-Entwicklungsvorstand Thomas Weber sieht seinen Job in punkto Elektrifizierung als erledigt an. Jetzt komme es darauf an, dass Kunden die Plug-in-Hybrid- und Elektroautos auch kaufen. Und dazu bräuchte es mehr Anreize von der Politik.
boerse-online.de

– ANZEIGE –

Mennekes

27.02.2015 - 09:05

Ferdinand Dudenhöffer, Joachim Fetzer, Dieter Zetsche.

Ferdinand-Dudenhoeffer„Wenn wir Elektromobilität wollen, dürfen wir nicht auf Wunder warten.“

Auto-Professor Ferdinand Dudenhöffer bringt erneut den von ihm geforderten „Elektro-Soli“ ins Gespräch. Er befürchtet, dass dem E-Auto „die Puste ganz ausgehen“ könnte, falls die Fracking-Industrie trotz Billigöl-Schwemme überleben sollte.
deutsche-handwerks-zeitung.de

Joachim-Fetzer„Eine gleichermaßen günstige, leistungsfähige und zuverlässige Hochvoltbatterie fürs Auto zu entwickeln – das ist die sprichwörtliche rocket science.“

Sagt Joachim Fetzer, für Elektromobilität zuständiger Bereichsvorstand bei Bosch. Der Zulieferer hält mit der Lithium-Ionen-Technologie eine Energiedichte von bis zu 280 Wh/kg für möglich und forscht auch an neuen Batterietechnologien.
bosch-presse.de

Dieter-Zetsche„Natürlich ist es auch unsere Aufgabe, den nächstbesseren Antrieb zu finden, der auf Öl verzichtet. Nicht sofort, aber der Umstieg wird stattfinden, bevor der letzte Tropfen Öl verbraucht ist.“

Erklärte Daimler-Chef Dieter Zetsche dem Jugendmagazin „Spiesser“. Ob das die Antwort ist, welche sich die junge Generation erhofft hat, bleibt offen.
spiesser.de

25.02.2015 - 08:54

Dieter Zetsche, Nico Gabriel.

Dieter-Zetsche„Wenn wir morgen ankündigten, dass Daimler künftig Smartphones baut, würde das Apple nicht beunruhigen oder aus der Bahn werfen. Und das gilt auch für uns.“

Daimler-Chef Dieter Zetsche bezweifelt, dass Apple tatsächlich ins Autogeschäft einsteigen will. Sollte es so kommen, ist ihm nicht bange: Daimler habe als Erfinder des Autos lange Erfahrung im Automobilbau, was Zetsche für „mit entscheidend“ hält.
automobilwoche.de

Nico-Gabriel„Derzeit ist ein wirtschaftlicher Betrieb einer großen Elektroflotte noch nicht möglich.“

Sagt DriveNow-Chef Nico Gabriel, berichtet aber auch über positive Erfahrungen mit den bisher eingesetzten Elektroautos. Die werden laut Gabriel „genauso häufig angemietet wie unsere Benziner, obwohl sie bis zu sechs Stunden am Tag laden müssen“.
wiwo.de

11.02.2015 - 09:08

Dieter Zetsche, Apple.

Dieter-Zetsche„Wir müssen das Kosten-Nutzen-Verhältnis der Elektromobilität schnell weiter verbessern. Solange es da Nachteile gibt, wird man eine breitere Kundschaft nur mit einer Incentivierung gewinnen können.“

Daimler-Chef Dieter Zetsche bleibt dabei: Um die Elektromobilität in Deutschland richtig in Schwung zu bringen, braucht es eine Anschubfinanzierung in Form von Kaufprämien durch die Bundesregierung.
automobil-industrie.vogel.de (Registrierung nötig)

Apple-Logo-100x125px„Apples neues Projekt ist zu spannend, um nicht dabei zu sein. Ich denke, es wird die Landschaft verändern und Tesla mächtig Feuer unterm Hintern machen.“

Ein namentlich nicht genannter Apple-Mitarbeiter befeuert mit diesen Worten gegenüber „Businessinsider“ die schon länger kursierenden Gerüchte, dass der Smartphone-Riese ein Elektroauto-Projekt im Köcher hat.
businessinsider.com

04.02.2015 - 09:11

Dieter Zetsche, Håkan Agnevall, Alexander Casapiccol.

Dieter-Zetsche„Fakt ist, dass wir als erste Lithium-Ionen-Batterien ins Auto gebracht haben; Fakt ist weiter, dass wir schon 2013 Marktführer bei Elektrofahrzeugen in Deutschland waren, Dritter in Europa und Vierter in der Welt. Wir haben den Smart als rein batterieelektrisches Fahrzeug, die elektrisch angetriebene B-Klasse und in China den Denza. Es gibt nicht viele Hersteller in der Welt, die in drei verschiedenen Klassen vollelektrische Fahrzeuge anbieten.“

Daimler-Chef Dieter Zetsche scheint ein wenig angefressen zu sein ob der medialen Elektro-Präsenz von BMW und will den Vorwurf, sich bei E-Fahrzeugen bisher zurückgehalten zu haben, nicht gelten lassen.
automobil-produktion.de

Hakan-Agnevall„Die Studien unserer Marktforschung besagen, dass die Städte die Elektro-Hybridtechnologie sehr interessant finden; sie fordern aber, dass wir als Hersteller uns dann auch um die Einrichtung der Infrastruktur kümmern.“

Berichtet Håkan Agnevall, Chef der Bus-Sparte von Volvo, und will in punkto Elektrifizierung mit einer Drei-Stufen-Strategie vorgehen: Rein elektrische Busse für Innenstädte und Plug-in- sowie Diesel-Hybridbusse für Zubringer- und Überlandbusbetreiber.
eurotransport.de

Alexander-Casapiccol„Da wir im Schnitt 300 Mal täglich stoppen und wieder anfahren müssen, ist das Thema Verschleiß bei Elektrofahrzeugen viel besser gelöst.“

Sagt Alexander Casapiccol, Fuhrparkmanager der österreichischen Post, die ab Ende 2016 in Wien ausschließlich Elektrofahrzeuge für die Briefzustellung einsetzen will.
wien.orf.at

02.02.2015 - 09:15

Dieter Zetsche, Volkmar Denner, Friedrich Eichler.

Dieter-Zetsche„Er wird noch lange laufen, insbesondere wenn ich an Lkw denke. Aber beim PKW werden wir immer stärker die Kombination sehen und letztlich dann auch den reinen E-Motor in einer relevanten Stückzahl.“

Daimler-Chef Dieter Zetsche sieht in der E-Mobilität langfristig die Zukunft, ohne sich jedoch – vermutlich ganz im Sinne seiner Aktionäre – gänzlich vom Verbrenner abzuwenden. Komisch, denn oft klang es bei Zetsche schon so, als sei „die Technik der Zukunft“ bei Daimler längst Gegenwart.
automobil-industrie.vogel.de

Volkmar-Denner„Es wäre Verschwendung, mit diesen Technologien in die Massenfertigung zu gehen.“

Bosch-Chef Volkmar Denner ist von der aktuellen Batterietechnologie für E-Autos nicht überzeugt. Abschreiben will er die Elektromobilität jedoch nicht. Doch erst mit neuen Technologien für Batteriezellen könnte der Durchbruch gelingen.
stuttgarter-nachrichten.de

Friedrich-Eichler„Die Plug-in-Hybrid- und Elektrofahrzeuge sind da, die Kunden müssen sie allerdings auch kaufen, sonst haben wir als Hersteller keinen Hebel.“

Friedrich Eichler, Leiter der Volkswagen-Aggregateentwicklung, nimmt die Kunden in die Pflicht. Um jedoch zu einer solchen „Breitenhybridisierung“ bei VW zu kommen, müssten die Kosten für Hybride oder E-Autos auf das Niveau eines Diesels sinken, glaubt Eichler.
springerprofessional.de

09.01.2015 - 09:16

Dieter Zetsche, Nicola Schelling, Joseph M. Taylor.

Dieter-Zetsche„Das ist genauso eine PR-Aktion wie das Angebot von Tesla-Chef Elon Musk bei den Batterie-Patenten.“

Daimler-Chef Dieter Zetsche hat kein Interesse an den von Toyota angebotenen Patenten für Brennstoffzellen-Technologien. Er wähnt Daimler in diesem Bereich bereits „auf dem gleichen Niveau mit Toyota“. Schade nur, dass er es im Gegensatz zu Toyota noch nicht auf die Straße bringt…
sueddeutsche.de

Nicola-Schelling„Ich wollte niemanden provozieren. Mein nächstes Elektroauto darf gerne ein Daimler sein – wenn die Reichweite stimmt.“

Stichelt Nicola Schelling, Regionaldirektorin des Verbands Region Stuttgart, die sich einen Tesla als Dienstwagen ausgesucht hat – was im Auto-Ländle erwartungsgemäß nicht ganz so gut ankam.
stuttgarter-zeitung.de

Joseph-M-Taylor„Sollten hier im Raum Ingenieure anwesend sein – Panasonic nimmt Bewerbungen entgegen. […] Ich meine es ernst!“

Joseph M. Taylor, CEO der Panasonic Corporation of North America, hat die Pressekonferenz zur Technik-Messe CES kurzerhand zur Jobbörse umfunktioniert. Für die Gigafactory werden offenbar noch dringend Fachkräfte gesucht.
auto-medienportal.net

08.01.2015 - 09:32

Wolfgang Hatz, Dieter Zetsche, Sandy Munro.

Wolfgang-Hatz„Für mich bleibt der Pferdefuß die Reichweite. Selbst die besten elektrischen Sportwagen kommen bei sportlicher Fahrweise nicht über 150 km hinaus.“

Porsche-Entwicklungschef Wolfgang Hatz erteilt einem rein elektrischen Serien-Porsche mit Verweis auf die noch zu geringe Reichweite vorerst eine Absage. 350 bis 400 Kilometer sollten bei sportlicher Fahrweise schon drin sein, meint Hatz.
auto-motor-und-sport.de

Dieter-Zetsche„Der Verkauf dieser Aktien hatte ausschließlich finanzielle Überlegungen. Wir kauften sie zu einem niedrigen und verkauften sie zu einem hohen Preis, was in der Regel eine gute Sache ist.“

Daimler-Chef Dieter Zetsche nennt auf Nachfrage des „Wall Street Journal“ nur einen einzigen Beweggrund, sich von den Tesla-Anteilen zu trennen – den finanziellen.
wsj.com

Sandy-Munro„Dies ist ohne Zweifel das fortschrittlichste Fahrzeug auf dem Planeten.“

Diese überschwänglichen Worte stammen von Sandy Munro, CEO der Firma Munro & Associates, die den BMW i3 zerlegt und angeblich gründlich analysiert hat.
forbes.com

05.01.2015 - 09:30

Matthias Wissmann, Dieter Zetsche, Stefan Müller, Winfried Vahland.

Matthias-Wissmann„Wir brauchen rasch einen Ausbau der öffentlich zugänglichen Ladeinfrastruktur. Zwar wird ein Großteil der Autofahrer den Strom zu Hause oder an der Arbeitsstätte laden. Doch der Erfolg der Elektromobilität hängt entscheidend davon ab, dass das ‚Stromtanken‘ einfach und jederzeit unterwegs möglich ist.“

VDA-Präsident Matthias Wissmann hält den Bestand an Ladepunkten in Deutschland für zu gering und fordert, beim Ausbau auf „standardisierte, leicht zugängliche und anbieterunabhängige Ladeinfrastruktur“ zu setzen.
welt.de

Dieter-Zetsche„Das Ziel, im Jahr 2020 eine Million Elektroautos auf Deutschland Straßen zu haben, passt nicht damit zusammen, dass derzeit bundesweit nur 4.800 Ladestellen zur Verfügung stehen.“

Auch Daimler-Chef Dieter Zetsche drängt auf einen raschen Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur in Deutschland. Um das „Millionenziel“ zu erreichen, müssten zudem zusätzlich Kaufanreize kommen.
rp-online.de

Stefan-Mueller„Kundengewohnheiten werden sich ändern, das dauert allerdings länger als gedacht. Wer sich aber einmal dafür entschieden hat, ist ganz begeistert. Wir haben beim Renault Zoe eine so hohe Kundenzufriedenheitsrate wie bei keinem Renault zuvor.“

Stefan Müller, im Renault-Vorstand für das Europa-Geschäft verantwortlich, hält zudem rein elektrische Antriebe für die bessere Lösung als Plug-in-Hybride, da zwei Antriebssysteme das Auto „unnötig schwer und für eine Volumenmarke sehr teuer“ machten.
auto-motor-und-sport.de

Winfried-Vahland„Wir werden im nächsten Jahr im Durchschnitt unserer Flotte rund 114 Gramm erreichen, doch bis zu den gesetzten 92 – 93 g/km ist es noch ein weiter Weg. Ich gehe davon aus, dass wir den Plug-in-Hybriden brauchen, um dieses Ziel zu erreichen.“

Skoda-Chef Winfried Vahland hält die CO2-Vorgaben nur mit einer Hybridisierung für erreichbar und bestätigt, dass der neue Superb das erste Modell der VW-Tochter mit Plug-in-Hybrid sein wird.
auto-motor-und-sport.de

22.12.2014 - 09:06

Chris Urmson, Dieter Zetsche, Sven Teske.

Chris-Urmson„Wir wollen nicht ausdrücklich ein Autohersteller werden.“

Beteuert Chris Urmson, Chef des Google-Programms für automatisiertes Fahren. Der Internet-Gigant will innerhalb der nächsten fünf Jahre ein selbstfahrendes Auto auf den Markt bringen und sieht sich hierfür bereits nach Partnern in der Automobilbranche um. Vermutlich will Urmson das Auto der Zukunft nur kontrollieren. Das dürfte die etablierten Hersteller nicht weniger sorgen.
automobil-produktion.de, wsj.com

Dieter-Zetsche„Das vorgeschlagene Elektromobilitätsgesetz hilft, wird aber nicht reichen. Deshalb wünsche ich mir, dass wir in Deutschland zeitnah eine sachliche Diskussion über zusätzliche finanzielle Anreize führen.“

Daimler-Chef Dieter Zetsche weist darauf hin, dass zum vielzitierten Millionenziel der Bundesregierung derzeit nicht weniger als 976.000 E-Fahrzeuge fehlen. Deshalb müssten zügig „die richtigen Voraussetzungen geschaffen werden“.
derwesten.de

Sven-Teske„Im Mobilitätssektor macht der niedrigere Ölpreis gerade viele Anstrengungen zum Klimaschutz kaputt.“

Sagt Sven Teske, Energieexperte bei Greenpeace. Er bedauert, dass Verbrauchern durch den derzeit extrem niedrigen Ölpreis das Signal gesendet wird, „dass Energieverbrauch wieder billig ist“. Tatsächlich können wir bestätigen, dass jegliche Argumentation pro Elektromobilität im Alltag gerade immer schwieriger wird.
spiegel.de

19.12.2014 - 09:08

Thomas Hausch, Dieter Zetsche, Håkan Samuelsson.

Thomas-Hausch„Ein echter EV-Soli, kurzfristig und befristet, wie ihn die Universität Essen-Duisburg vorschlägt, würde die entscheidenden Impulse für den Aufbau von e-Mobility-Deutschland setzen.“

Bei Nissans Deutschland-Chef Thomas Hausch stößt das von Prof. Ferdinand Dudenhöffer vorgestellte Modell „Ein Cent für Elektromobilität“ (wir berichteten) naturgemäß auf Zustimmung.
autogazette.de

Dieter-Zetsche„Die Idee müsste genau geprüft werden. Im Grunde bin ich aber kein Freund von Quersubventionierungen. Die Menschen zahlen schon sehr viel für Mobilität. Viele sind an der Grenze ihres Könnens.“

Daimler-Chef Dieter Zetsche kann der Idee einer Sprit-Zusatzsteuer zur Förderung der Elektromobilität dagegen nicht viel abgewinnen.
bild.de

Hakan-Samuelsson„Auch in Deutschland ist die Zeit, in der ich die volle Power eines V8 nutzen kann, sehr kurz. Wir sehen es als technologisch überlegene und smartere Lösung, wenn wir hier einen Vierzylinder mit elektrischem Booster einsetzen.“

Volvo-Chef Håkan Samuelsson hält die Kombination aus Vierzylinder- und E-Motor sowie Plug-in-Technik für „das überlegene Konzept“, auch und gerade in Deutschland.
auto-motor-und-sport.de

11.12.2014 - 09:31

Carlos Ghosn, Dieter Zetsche, Friedrich Nitschke.

Carlos-Ghosn„Im letzten Jahrhundert haben wir Milliarden von Dollar für eine hoch entwickelte globale Infrastruktur rund ums Erdöl ausgegeben. Benzin-Tankstellen sind in den Industrieländern heute so verbreitet, dass die Menschen oft vergessen, dass auch konventionelle Autos eine begrenzte Reichweite haben.“

Schreibt Renault-Nissan-CEO Carlos Ghosn in einem Beitrag auf „LinkedIn“. Ihm schwebt vor, dass eine vergleichbare Verbreitung auch mit Ladestationen gelingt. Die Erfahrung zeige, dass eine Infrastruktur-Initiative immer auch zu mehr E-Autos führe.
linkedin.com

Dieter-Zetsche„Ich bin heute, anders als vor fünf Jahren, der Überzeugung, dass wir mit vernünftigen Gewichten und erträglicheren Kosten in diesem Jahrzehnt Reichweiten von 400 oder 500 Kilometern erreichen können.“

Daimler-Chef Dieter Zetsche spricht in einem Interview mit dem „Stern“ über autonome Elektroautos der Zukunft, für deren Energiespeicherung er Batterien favorisieren würde. Der Brennstoffzellen-Technik weist Zetsche nur noch einen Platz in der Nische zu.
stern.de

Friedrich-Nitschke„Wenn der Gesamtcharakter des Fahrzeugs durch die Hybridisierung nicht leidet, ist das akzeptabel. Ein E-Motor hat schon etwas Faszinierendes, weil er aus dem Stand das höchste Drehmoment liefert.“

Sagt Friedrich Nitschke, Chef von BMW M, zu einer möglichen Hybridisierung der Performance-Marke. Letztlich hänge diese vom zusätzlichen Gewicht ab.
auto-motor-und-sport.de

01.12.2014 - 09:07

Dieter Zetsche, BMW, Audi.

Dieter-Zetsche„Ich glaube, in zehn Jahren sehen wir auf den Straßen immer noch hauptsächlich Verbrennungsmotoren, die dann aber zunehmend in Kombination mit Elektromotoren arbeiten.“

Daimler-Chef Dieter Zetsche glaubt weiter an einen langsamen Übergang zur Elektromobilität und ist davon überzeugt, „dass der lokal emissionsfreie Elektroantrieb langfristig die entscheidende Rolle spielt“. Gemeint ist damit der Plug-in-Hybrid. Beim Daimler hat man offenbar keine E-Visionen mehr.
welt.de

anonym„Musk benutzt uns für PR-Zwecke.“

BMW will von den jüngst von Elon Musk kolportierten Kooperationsgesprächen nichts wissen. Man könne nicht erkennen, wie man von Tesla profitieren könnte, da die Kalifornier in keinem Bereich einen technischen Vorsprung hätten, lässt BMW via „WirtschaftsWoche“ ausrichten.
wiwo.de

anonym„Die für Brennstoffzellenfahrzeuge verwendeten Wasserstoff-Drucktanks und die eingesetzten Ventile sind so dicht, dass darin gelagerter Wasserstoff mehrere Jahre gelagert werden könnte. Die Leckage liegt bei nur einem Fünftel von üblichen Benzin-Tanks.“

Auch bei Audi wehrt man sich gegen Aussagen von Elon Musk. Der Tesla-CEO hatte kürzlich in einem „Spiegel“-Interview u.a. die Sicherheit von Wasserstoff infrage gestellt: „Dann steckt sich jemand eine Zigarette an und alles explodiert.“ Abseits dieser Polemi nimmt der verlinkte Beitrag die e-tron-Strategie von Audi unter die Lupe.
heise.de

29.10.2014 - 09:25

Dieter Zetsche, Harald Kröger, Craig Scott.

Dieter-Zetsche„Heute kann man sicher mit Fug und Recht sagen, dass keiner ein wirtschaftlich in sich tragfähiges batterieelektrisches Fahrzeug produziert.“

Laut Daimler-Chef Dieter Zetsche ist es noch ein langer Weg, bis sich mit Elektroautos Geld verdienen lässt. Den Preis der elektrischen B-Klasse ordnet er hierzulande „in der Größenordnung“ des BMW i3 ein, der ab 34.950 Euro erhältlich ist. Rein elektrischen Mercedes-Limousinen erteilt Zetsche vorerst eine Absage.
kfz-betrieb.vogel.de

Harald-Kroeger„Wer hätte gedacht, dass sich 10 Prozent der Porsche-Kunden um die Eisbären sorgen?“

Lautet ein Kommentar von Harald Kröger, Leiter Entwicklung Mercedes-Benz Cars Elektrik/Elektronik, zur Elektrifizierung bei Konkurrent Porsche. Kröger glaubt übrigens fest daran, dass es in zehn Jahren Batteriezellen mit doppelter Kapazität zum halben Preis geben wird. Über erste Prototypen solcher Zellen verfüge Daimler bereits.
wardsauto.com

Craig-Scott„Wir würden gerne auch dann noch Autos verkaufen, wenn es kein Benzin mehr gibt.“

Craig Scott, bei Toyota USA für Zukuftstechnologien verantwortlich, findet eine recht simple Erklärung dafür, dass Toyota auf E-Autos mit Brennstoffzelle setzt.
latimes.com

07.10.2014 - 08:13

Thomas Weber, Karl-Thomas Neumann, Dieter Zetsche.

thomas-weber„Ich wünsche mir, dass wir zeitnah eine sachliche Diskussion in Deutschland über zusätzliche finanzielle Anreize führen. Ich halte das für nötig.“

Die Maßnahmen des E-Gesetzes reichen nicht, sagt Daimler-Entwicklungsvorstand Thomas Weber in einem Interview und stellt darin zudem in Aussicht, dass Elektroautos „um das Jahr 2020 herum“ preislich konkurrenzfähig zu vergleichbaren Verbrenner-Modellen werden könnten.
wrs.region-stuttgart.de (PDF, ab Seite 4)

Karl-Thomas-Neumann-Opel„In der Masse ist die Hybridisierung zu teuer.“

Opel-Chef Karl-Thomas Neumann erteilt Hybridmodellen der Marke Opel eine Absage, glaubt aber dennoch, dass der Grenzwert von 95 Gramm CO2 rechtzeitig zu erreichen ist. Das werde allerdings „teuer, sehr teuer“.
automobilwoche.de

Dieter-Zetsche„Dies ist keine Angelegenheit, bei der der erste Anbieter einer neuen Technologie schon bald Hunderttausende Autos verkauft. Diesen Wechsel muss die Branche gemeinsam bewältigen.“

Daimler-Chef Dieter Zetsche kritisiert Toyotas Vorstoß beim Brennstoffzellen-Auto. Um die Technologie massentauglich zu machen, brauche die Branche eine gemeinsame Strategie. Verbale Unterstützung erhält Zetsche von Renault-Chef Carlos Ghosn. Wir fragen uns: Wer, wenn nicht Daimler, hätte eine solche Branchen-Initiative rechtzeitig angehen können?
manager-magazin.de

06.10.2014 - 08:10

Martin Winterkorn, Dieter Zetsche, Rupert Stadler.

martin-winterkorn„Jedes Gramm CO2, das wir in Europa in der Flotte einsparen, kostet unseren Konzern fast 100 Millionen Euro.“

VW-Chef Martin Winterkorn nimmt den Pariser Autosalon zum Anlass, die Kosten der EU-Emissionsziele aufzuzeigen und warnt vor weiteren Verschärfungen. Dennoch will der deutsche Autobauer die Mehrkosten nicht an die Kunden weitergeben, sondern Plug-in-Hybride schon bald zum gleichen Preis wie herkömmliche Modelle anbieten.
automobil-produktion.de (Kosten), autobild.de (Preis-Parität)

Dieter-Zetsche„Wir sind überzeugt, dass die Fanbasis für unsere Plug-In-Hybriden deutlich schneller wächst.“

Bei Daimler kostet jedes gesparte Gramm CO2 „nur“ 50 Euro und so schwört der Mercedes-Obere Dieter Zetsche die Kunden auf Plug-in-Hybride ein, von denen er bis 2017 bekanntlich zehn Möglichkeiten vorstellen will.
wiwo.de

rupert-stadler„Die Kunden haben in den vergangenen Jahren gelernt, dass ein PS mehr auch einen Preis hat. Nun werden wir erklären müssen, dass dasselbe auch für ein Gramm weniger CO2-Ausstoß gilt.“

Auch Audi-Chef Rupert Stadler ist klar, dass an der Elektrifizierung kein Weg vorbei führt, um die Emissionsziele der EU zu erfüllen. Er hofft dabei vor allem auf ein Umdenken auf Kundenseite.
welt.de

12.09.2014 - 08:13

Dieter Zetsche, Maxime Picat, Martin Winterkorn.

Dieter-Zetsche„Die Zellproduktion ist eine Frage der Größe. Es ist unwahrscheinlich, dass die im großen Stil in Deutschland stattfinden wird.“

Sagt Daimler-Chef Dieter Zetsche, womit dann auch klar sein dürfte, dass Li-Tec diesbezüglich keine großen Ambitionen mehr hegt. Auch Wolfgang Bernhart von Roland Berger sieht für die Zellproduktion in Deutschland schwarz: „Eher werden asiatische Hersteller einen Produktionsstandort in Europa eröffnen.“
automobilwoche.de

Maxime-Picat„In all unseren Szenarien haben E-Autos 2020 einen Anteil von bestenfalls fünf Prozent.“

Maxime Picat, Peugeot-Vorstand und Generaldirektor der Marke Peugeot, steht rein elektrischen Modellen nach wie vor skeptisch gegenüber. Die Gründe sind altbekannt.
diepresse.com

martin-winterkorn„Die strategische Absichtserklärung auf dem Genfer Autosalon 2011 war, dass der Volkswagen-Konzern seine Technologieführerschaft auch im Bereich der E-Mobilität behaupten wird. Wir können heute sagen: Die Mission ist erfüllt!“

Dies sind die Worte von Volkswagen-Konzernchef Martin Winterkorn. Noch Fragen?
auto-medienportal.net

01.07.2014 - 07:43

Dieter Zetsche, Helmut Becker.

Dieter-Zetsche„Es gibt derzeit keinen Hersteller, der bei Betrachtung der Vollkosten mit Elektroautos kostendeckend unterwegs ist.“

Sagte Daimler-Chef Dieter Zetsche in einem Interview. Das Millionenziel der Bundesregierung hält er ohne Kaufprämien für nicht erreichbar. In Sachen Tesla-Patente gibt sich Zetsche schwäbisch gelassen bzw. fast schon unterkühlt: Consumer-Zellen intelligent zu steuern sei „keine Mondlandetechnologie“.
autogazette.de

Helmut-Becker„Elon Musk befindet sich mit seinem reinen Elektroauto Tesla S in der Klemme. Die von Monat zu Monat größer wird, je näher seine bisher produzierten Autos dem Gebrauchtwagenmarkt oder der Verschrottung entgegenrollen.“

n-tv-Autoexperte Helmut Becker findet, die deutschen Hersteller sollten der Patent-Offerte mit Skepsis begegnen. Zu blauäugig würde man leicht in Pflicht und Haftung genommen, während Musk sich dem durch einen Verkauf von Tesla entziehen könne.
n-tv.de

23.06.2014 - 08:06

Chris Urmson, Dieter Zetsche, Mark Duvall.

Chris-Urmson„Wir werden bestimmt keine Bleche biegen. Erst einmal wollen wir die Technologie entwickeln, dann schauen wir, wo das Geschäftsmodell liegt.“

Chris Urmson, Chef des Google-Programms für automatisiertes Fahren, auf die Frage, ob der Internetriese unter die Autobauer gehen werde. Man sei vielmehr auf der Suche nach Partnern aus der Autobranche.
sueddeutsche.de

Dieter-Zetsche„Die Herausforderungen durch Tesla, Google und andere können ein zusätzlicher Sargnagel sein. Aber dies allein wird nicht zu einem Massensterben der Autohersteller führen.“

Daimler-Chef Dieter Zetsche fühlt sich durch Neulinge wie Google und Tesla „wach und agil“ gehalten. Und gesteht im Interview mit dem „Spiegel“ ein, dass er nicht gedacht hätte, dass Tesla-Fahrzeuge „so erfolgreich und auch so gut“ werden könnten.
nachrichten.at

mark-duvall„Laden am Arbeitsplatz verkauft Fahrzeuge.“

Auf diese einprägsame Formel bringt Mark Duvall, Leiter Elektromobilität und Energiespeicherung am kalifornischen Electric Power Research Institute (EPRI), den erhofften Effekt der „Workplace Charging Challenge“ vom US-Energieministerium.
plugincars.com

02.06.2014 - 08:12

Norbert Reithofer, Gernot Lobenberg, Dieter Zetsche.

Norbert-Reithofer„Es wird uns sehr viel Geld kosten, die ganzen CO2-Regularien weltweit einhalten zu können. Wir haben unsere CO2-Emissionen seit 1995 um über 30 Prozent reduziert und liegen jetzt bei 133 Gramm. Aber die letzten 33 Gramm werden die teuersten.“

BMW-Chef Norbert Reithofer klagt über sinkende Renditen aufgrund der verordneten CO2-Grenzwerte und begründet im Interview mit der „Automobilwoche“ auch die anhaltend langen Wartezeiten für Käufer von i3 und i8.
automobilwoche.de

Gernot-Lobenberg1„Es kann ja nicht sein, dass in Peking oder Berlin verschiedene Ladeinfrastrukturen aufgebaut werden müssen, um verschiedene Fahrzeuge bedienen zu können.“

Gernot Lobenberg, Leiter der Berliner Agentur für Elektromobilität eMO, sprach sich im Zuge der jetzt verkündeten E-Mobility-Partnerschaft zwischen Berlin und Peking für den Aufbau einer diskriminierungsfreien Ladeinfrastruktur in beiden Städten aus.
tagesspiegel.de

Dieter-Zetsche„Insbesondere bei Geländewagen setzen wir auf Plug-in-Hybride.“

Daimler-Chef Dieter Zetsche sieht in der Ausdehnung des SUV-Angebots der Schwaben und verschärften CO-Grenzwerten keinen Zielkonflikt. Der Plug-in-Hybrid soll’s richten.
auto-motor-und-sport.de

24.04.2014 - 08:14

Sigmar Gabriel, Dieter Zetsche, Ferdinand Dudenhöffer.

Sigmar-Gabriel„Meine Hoffnung ist ja, dass wir die klassische deutsche Kernkompetenz, Batterien zu produzieren, zurückholen können.“

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel äußerte auf der Automesse in Peking die Hoffnung, dass Deutschland gegenüber der enteilten Batterie-Konkurrenz aus Asien wieder Boden gutmacht. Dazu von uns eine pessimistische und eine optimistische Weisheit: Hoffnung ist Mangel an Information. Und: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Suchen Sie sich eine aus.
handelsblatt.com

Dieter-Zetsche„Wann erwarten Sie realistisch gesehen die nächste Batteriegeneration? Und wird es Lithium-Luft oder Lithium-Schwefel sein? Niemand kennt die Antwort auf diese Fragen. Es könnte zu spät sein für diese Art von Investition.“

Damit meint Daimler-Chef Dieter Zetsche Lithium-Ionen-Batterien und konkret die von Tesla geplante „Gigafactory“. An dieser werde sich Daimler nicht beteiligen, sagte Zetsche gegenüber Journalisten auf der Autoshow in Peking.
chargedevs.com

Ferdinand-Dudenhoeffer„Mit Denza und Zinoro machen BMW und Daimler eher eine Art Pflichtübung. Man will den chinesischen Behörden zeigen, dass Mercedes und BMW mehr machen, als nur in Deutschland entwickelte Fahrzeuge in Joint-Ventures für den chinesischen Markt zu produzieren.“

Laut AutoMeckerpapst Ferdinand Dudenhöffer ist die Elektro-Offensive der deutschen Autobauer in China vor allem dem Druck der dortigen Politik geschuldet. Ob sich die teuren Vorzeige-Stromer auch verkaufen werden, bleibe abzuwarten.
focus.de

21.03.2014 - 09:03

Dieter Zetsche, electrive.com, Termine.

Lese-Tipp: Daimler-Chef Dieter Zetsche verrät auf einer Probefahrt in einem Benziner, dass alternative Antriebe gerade „Boden gut machen“, für die Brennstoffzelle jedoch „saure Gurken Zeit“ herrscht, zumindest kommunikativ. Und auch Gedanken zum Schnurrbart bleiben nicht aus.
badische-zeitung.de (Interview)

Hör-Tipp in eigener Sache: Unser freier Redakteur Marc Kudling spricht im australischen Radio über neueste Entwicklungen der Elektromobilität und stellt unseren internationalen Dienst electrive.com vor.
soundcloud.com (Audio-Mitschnitt)

Video-Tipp: Brammo-Chefentwickler Brian Wissmann entblößt das Innenleben der Empulse und erläutert neben Details auch die grundsätzliche Funktionsweise seines E-Motorrads.
youtube.com (Video) via chargedevs.com

Termine der kommenden Woche: Batterietag NRW und Kraftwerk Batterie (24.-26. März, Münster) ++ Zweiter Lübecker E-Mobilitätstag (24. März, Lübeck) ++ eMobile Runde Hessen (24. März, Weiterstadt) ++ Fachkraft für Elektromobilität (25.-28. März, Bremen) ++ 7. Entwicklerforum Akkutechnologien (25.-27. März, Aschaffenburg) ++ VDA E-Fleet (25.-27. März, Berlin) ++ Workshop „eNterop“ zur Kommunikation zwischen Fahrzeug und Ladesäule (26. März, Kassel) ++ Hauptstadtkonferenz Elektromobilität (26. März, Berlin) ++ Elektromobilität in Kommunen (27. März, Düsseldorf) ++ eMobile Runde Berlin (27. März, Berlin) ++ VELOBerlin (29./30. März, Berlin).
electrive.net/terminkalender – alle Termine im praktischen Überblick

05.03.2014 - 09:45

Dieter Zetsche, Ferdinand Piëch, Karl-Thomas Neumann.

Dieter-Zetsche„Wir setzen mit Tesla bereits strategische Themen um und werden das auch in Zukunft tun. Tesla ist eines der besten Investments, die wir je getätigt haben.“

Daimler-Chef Dieter Zetsche lobte den Partner aus Kalifornien zur Eröffnung des Genfer Autosalons über den „grünen Klee“. Manche werten das schon als Indiz für einen Einstieg Daimlers in Teslas „Gigafactory“.
automobil-produktion.de

Ferdinand-Piech„Dafür habe ich in meiner Garage keinen Platz.“

VW-Patriarch Ferdinand Piëch nutzte den Genfer Salon dagegen für einen bösen Tritt in Richtung Tesla. Mit Blick auf die Unglücksfälle der Amerikaner sagte der Auto-Dinosaurier: „Wir brauchen keine brennenden Autos.“ So spricht einer, dem der Erfolg eines Neulings offenbar zugesetzt hat.
„Handelsblatt“ vom 05.03.2013 Seite 47

Karl-Thomas-Neumann-Opel„Wir wollen mit möglichst wenig Elektrifizierung die Emissionsziele erreichen.“

Opel-Chef Karl-Thomas Neumann hält den Grenzwert von maximal 95 Gramm CO2 pro Kilometer im Jahr 2021 auch ohne weitere Elektro- oder Hybridmodelle für erreichbar. Damit bleibt der Ampera auf absehbare Zeit wohl das einzige E-Mobil mit Blitz.
auto-medienportal.net

27.01.2014 - 09:09

Dieter Zetsche, Herbert Diess.

Dieter-Zetsche„Das Ziel der Bundesregierung von einer Million Elektroautos in 2020 halten wir für sehr ambitioniert, vor allem wenn die Rahmenbedingungen dafür nicht konsequenter umgesetzt werden.“

Dieter Zetsche sieht Daimler mit seinen E-Modellen dennoch gut aufgestellt. Für die S-Klasse sei der Plug-in-Hybrid „unschlagbar“, da deren Käufer Vielfahrer seien, die sich über Reichweiten oder Infrastruktur keine Gedanken machen möchten.
autozeitung.de

Herbert-Diess„Wir werden in der gesamten Heckantriebsarchitektur den Plug-in-Hybrid verfügbar haben und werden je nach Marktbedingungen entscheiden, wo wir ihn ausrollen.“

BMW-Entwicklungschef Herbert Diess zeigt sich im Interview mit der „Automobilwoche“ überzeugt, mit Plug-in-Hybriden die CO2-Emissionen bis 2020 auf unter 100 g/km senken zu können und kann sich dabei auch einen Seitenhieb in Richtung Tesla nicht verkneifen.
automobilwoche.de

24.12.2013 - 09:16

Dieter Zetsche, Boris Schmidt.

Dieter-Zetsche„Ich halte es für unwahrscheinlich, dass trotz vereinzelter Erfolge wie von Tesla in einem ganz spezifischen Segment, die E-Autos in diesem Jahrzehnt über eine Nischenrolle hinauskommen.“

Daimler-Chef Dieter Zetsche hegt in den nächsten Jahren noch keine allzu großen Absatzerwartungen für Elektroautos und räumt ein, dass die Entwicklung des neuen E-Smart länger dauert als gedacht.
kfz-betrieb.vogel.de

Frank-Boris-Schmidt„Sieht man von der Reichweite ab, setzt der i3 ein deutliches Ausrufezeichen. Die Hautevolee aus der Vorstadt freut sich auf ein neues Spielzeug und die Kanzlerin hat vielleicht doch noch eine kleine Chance auf eine Million E-Autos 2020.“

„FAZ“-Technik-Redakteur Boris Schmidt zeigt sich vom Bayern-Stromer angetan. Man könne den Mut von BMW gar nicht oft genug loben, schreibt Schmidt in seinem Fahrbericht.
„Frankfurter Allgemeine“ vom 24.12.2013 Seite T3

Gefunden bei electrive.net
https://www.electrive.net/2015/07/21/dieter-zetsche-maxime-picat-elon-musk/
21.07.2015 07:12