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21.05.2019 - 10:15

Verordneter Missklang: Das Elektroauto-Fahrgeräusch AVAS

Neu homologierte Elektroautos müssen ab Juli bei niedrigen Geschwindigkeiten künstliche Geräusche machen, was Sound Designern ein neues Arbeitsfeld verschafft. Doch der verordnete Lärm ist ungerecht, wie Christoph M. Schwarzer recherchiert hat. Denn neue Verbrennungsmotoren sind ähnlich leise unterwegs. 

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20.09.2017 - 14:03

Stadt Essen will auf E-Taxis und E-Busse setzen

Die Stadt Essen will in Kürze Gespräche mit Taxi-Unternehmern über den Einsatz von Elektroautos starten. Dies gab am Montagabend Umweltdezernentin Simone Raskob bei einer Veranstaltung bekannt. Auch E-Busse sollen den Weg nach Essen finden.

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21.11.2016 - 08:08

Peter Altmaier, Harald, Krüger, Ferdinand Dudenhöffer.

bmu_peter_altmaier„Der Staat kann nur den Rahmen setzen. Die Batteriefabrik müssen indes schon die Unternehmen bauen.“

Kanzleramtschef Peter Altmaier fordert von der heimischen Industrie Investitionen in die Speichertechnologie. Nur so könne weiter ein großer Teil der Wertschöpfung in Deutschland bleiben.
manager-magazin.de

Harald-Krueger„Elektromobilität ist kein Hype, sondern ein Transformationsprozess.“

BMW-Chef Harald Krüger erwartet mit dem Durchbruch der E-Antriebe auch weitreichende Änderungen der globalen Wertschöpfungsmodelle. Die gesamte Entwicklung sei ein Marathon zum Abbau der CO2-Emission in der Autowelt.
automobilwoche.de

Ferdinand-Dudenhoeffer„Ohne Dieselgate wäre VW ungebremst an die Wand gefahren.“

Prof. Ferdinand Dudenhöffer ringt dem Abgasskandal im Sinne der Zukunftsprognose für den Konzern etwas Gutes ab. Einen Masterplan wie den gerade vorgestellten VW-Zukunftspakt mit starkem Fokus auf E-Mobilität hätte es sonst wohl nicht gegeben.
automobilwoche.de

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EPT

09.11.2016 - 08:10

Uwe Beckmeyer, Ferdinand Dudenhöffer, Spencer Dale.

Uwe-Beckmeyer„Ich bin hoffnungsfroh, dass die deutsche Industrie wie angekündigt noch in diesem Jahr die Entscheidung über eine große Zellfertigung fällen wird.“

Diese Worte hat Uwe Beckmeyer, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, bei der Vernetzungskonferenz Elektromobilität in Berlin gesagt. Fragt sich nur, welche Deutung in diesem Fall greift: „Die Hoffnung sieht, was noch nicht ist, aber doch werden wird“ von Charles Pierre Peguy oder „Hoffnung ist Mangel an Information“ von Heiner Müller.
zfk.de

Ferdinand-Dudenhoeffer„Die deutschen Autobauer laufen in eine gefährliche CO2-Falle.“

Für deutsche Autohersteller wächst nach Ansicht von Ferdinand Dudenhöffer und seinem CAR-Institut das Risiko von Strafzahlungen an die EU, weil es immer schwieriger werde, die gesteckten Klimaziele zu erreichen. Schuld sind drei Trends: Geringere Diesel-Nachfrage, mehr SUVs und lahmende E-Auto-Verkäufe.
stuttgarter-zeitung.de

Spencer-Dale„Ich denke, dass Elektro-Fahrzeuge die weltweite Ölnachfrage in den kommenden 20 Jahren nicht grundlegend verändern werden.“

Diese Einschätzung stammt von BP-Chefökonom Spencer Dale und könnte mit etwas Glück zu einem weiteren Beispiel aus der Reihe „berühmte letzte Worte“ werden.
wiwo.de

21.09.2016 - 07:13

Jürgen Stackmann, Ferdinand Dudenhöffer, Wolfgang Bernhard.

Juergen-Stackmann„In Paris beginnt für VW ein neues Zeitalter.“

Volkswagen-Vertriebsvorstand Jürgen Stackmann bezeichnet die für den Pariser Autosalon angekündigte Studie als den „Volkswagen unter den Elektroautos“. Der Stromer soll nicht mehr kosten als ein vergleichbares Dieselmodell. Das wäre in der Tat eine Ansage!
autohaus.de

Ferdinand-Dudenhoeffer„Unter Winterkorn hat VW Elektromobilität in einer Powerpoint-Präsentation mit einer 85-Gramm-Schokolade dargestellt – dem Energieinhalt einer 70 Kilogramm schweren Batterie. Lächerlicher hätte man Elektromobilität nicht machen können. Es war das Sinnbild für die Abneigung gegen dieses Thema. Heute ist das anders.“

Auto-Professor Ferdinand Dudenhöffer von der Uni Duisburg-Essen sieht den Abgas-Skandal als große Chance für einen Kulturwandel bei VW. Ohne Dieselgate würde der Konzern wohl immer noch auf dem alten Kurs weiterfahren.
n-tv.de

Wolfgang-Bernhard„Wir kommen in ein Fenster, in dem wir ernsthaft über Elektroantriebe für leichte und schwere Nutzfahrzeuge im Stadtverkehr nachdenken können.“

Sagt Daimlers Nutzfahrzeugchef Wolfgang Bernhard, der davon ausgeht, dass die Zellpreise und Leistung der Batterien ab 2020 an einen Punkt kommen werden, „an dem sich die Technologie lohnt“. Auf dem gestrigen Presse-Abend im Vorfeld der IAA hat er bekräftigt, dass 2018 sowohl ein elektrischer Stadtbus als auch ein Elektro-Transporter von Daimler auf den Markt kommen.
autoflotte.de, electrive.net vor Ort

16.09.2016 - 08:49

Ferdinand Dudenhöffer, Helmut Dedy, Martin Iffert.

Ferdinand-Dudenhoeffer„Ohne Dieselgate wäre der Konzern mit seinen alten Herren und autokratischen Prinzipien in der neuen Mobilitätswelt zugrunde gegangen. Es ist gut, dass er eine Zeitenwende einleitet.“

Automobil-Professor Ferdinand Dudenhöffer kann ein Jahr nach Bekanntwerden dem Skandal von VW auch etwas Gutes abgewinnen. So hätte sich der Konzern in vergleichsweise kurzer Zeit neu ausrichten können.
wiwo.de

Helmut-Dedy„Die Automobilindustrie muss die Fahrzeuge sauberer machen. Nur wird dies wohl nicht kurzfristig die Werte reduzieren. Deshalb muss die Bundesregierung mit der Europäischen Union über eine lebensnahe, realistische Verlängerung der Fristen zur Einhaltung der NO2-Grenzwerte reden.“

Helmut Dedy, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetags, fordert im Nachgang des Düsseldorf-Urteils damit nichts anderes als höhere Grenzwerte für gesundheitsgefährdende Stickoxide, um Diesel-Fahrverbote zu vermeiden. Man kann im Sinne der Menschen (und der Elektromobilität) nur hoffen, dass Lobbyarbeit dieser Art erfolglos bleibt.
rp-online.de

Martin-Iffert„Die Anfragen aus dem Bereich Elektromobilität nehmen zu. Wir erwarten, dass die Elektromobilität kommt.“

Martin Iffert, Vorstandschef des Aluminium-Produzenten Trimet, merkt als Rohstoffzulieferer bereits ein Anziehen der Nachfrage. Aluminium sei beispielsweise für leichte Batteriegehäuse gefragt.
handelsblatt.com

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08.09.2016 - 07:57

Umweltministerium, Matthias Müller, Ferdinand Dudenhöffer.

anonym„Bis 2030 strebt die Bundesregierung eine signifikante Absenkung der Emissionen von PKW an.“

Im nun abgeschwächten Klimaschutzplan 2050 formuliert das Umweltministerium seine Ziele für den E-Automarkt weitaus vorsichtiger. Offenbar auf Drängen des Kanzleramts wurde jener Passus, wonach 2030 „der weit überwiegende Teil der neuzugelassenen Pkw“ elektrisch oder mit Öko-Kraftstoff betrieben sollte, gestrichen.
wiwo.de

Matthias-Mueller„Der Erfolg von Elon Musk ist beachtlich – from zero to hero. Ich habe großen Respekt vor solch einer Leistung. Und wir können überhaupt viel von den Unternehmen im Silicon Valley lernen.“

VW-Chef Matthias Müller spricht sich trotz oder gerade wegen der berühmten „German Angst“ für mehr Risikofreude in der deutschen Industrie aus. Es ginge darum, Neues auch einfach mal zu probieren, statt sich auf den möglichen Misserfolg zu versteifen.
derstandard.at

Ferdinand-Dudenhoeffer„Es war ein Fehler, in Deutschland und anderen EU-Ländern Diesel-Fahrzeugen Steuervorteile einzuräumen. Das hat einen künstlichen Boom geschaffen, mit der die Industrie blockiert war für andere Entwicklungen.“

Professor Ferdinand Dudenhöffer von der Uni Duisburg-Essen sieht die bisherige Steuerpolitik in der EU als Teil des aktuellen Emissionsproblems. In Ländern ohne Diesel-Subventionen seien diese wenig erfolgreich, etwa in den USA. Zudem hätten eMobility-Pioniere wie Tesla eben dort ihre Heimat.
handelszeitung.ch

02.09.2016 - 08:36

Andre Janssen-Timmen, Ferdinand Dudenhöffer, Mary Nichols.

Andre-Janssen-Timmen„Seit der Entscheidung der Bundesregierung für die Förderung der Elektromobilität mittels Kaufunterstützung spüren wir im Handel signifikant mehr Interesse vor allem am BMW i3.“

Andre Janssen-Timmen, Flottenvertriebschef von BMW und Mini in Deutschland, verzeichnet einen deutlichen Kaufprämien-Nachfragesprung in den Büchern. Beim i3 hätte sich der Auftragsbestand gar verdoppelt und auch die Plug-in-Hybride um den 225xe Active Tourer würden stark profitieren. Da hat sich die Lobbyarbeit von BMW ja gelohnt.
autoflotte.de

Ferdinand-Dudenhoeffer„Das Know-How, die Zukunftsperspektiven und das Potential für Skaleneffekte gibt es in Asien: in China, in Japan und in Südkorea. Aber eben nicht mehr in Deutschland. Dieser Zug ist abgefahren, und das ist traurig.“

Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer kritisiert erwartungsgemäß die Absage Volkswagens an eine Produktion von Batteriezellen und schreibt der Bundesregierung eine Mitverantwortung zu.
bizzenergytoday.com

Mary-D-Nichols„Ich kann Ihnen nicht genau sagen, wie es vonstatten gehen soll.“

Mary Nichols, Chefin des California Air Resources Board, zeigt sich angesichts der ambitionierten Ziele Kaliforniens, den Marktanteil von E-Autos bis 2025 auf 15 Prozent zu steigern, etwas ratlos. Dazu bräuchte es binnen kurzer Zeit eine große Änderungen bei der Kaufneigung.
reuters.com

25.07.2016 - 07:08

Dieter Zetsche, Rupert Stadler, Ferdinand Dudenhöffer.

Dieter-Zetsche„Das ist wie mit der umgedrehten Ketchup-Flasche. Wenn man draufschlägt, weiß man, irgendwann kommt was raus. Du weißt nicht wann, aber wenn’s kommt, dann richtig. Dann ist es schlecht, wenn man nicht bereit ist.“

Daimler-Chef Dieter Zetsche will bei Elektroautos möglichst bald zur Konkurrenz aufschließen, allein schon um für einen möglichen schnellen Umbruch gewappnet zu sein. Daimler wolle die „Aktivitäten rund um die Elektromobilität deutlich ausweiten“ und habe dazu die „Planung erheblich anspruchsvoller gestaltet“, so Zetsche gegenüber der „WirtschaftsWoche“.
„WirtschaftsWoche“ Nr. 30 Seiten 16-22, wiwo.de (Kurzfassung)

rupert-stadler„2021 erwarte ich einen großen Schritt. Es wird aber bis dahin im Zwei-Jahres-Rhythmus schon Schritte geben. Im Moment planen wir mit einer elektrischen Reichweite von rund 500 Kilometern. Und ich bin sicher, wir werden bei der Reichweite nochmal zulegen.“

Audi-Chef Rupert Stadler sieht in den kommenden Jahren bei der Batterietechnologie größte Dynamik einziehen. Die Königsdisziplin in der Elektromobilität werde aber der Brennstoffzellenantrieb sein. Bis 2025 sei er ein „Muss“ für Audi. Die Infrastruktur werde ordentlich zulegen, hofft Stadler.
donaukurier.de

Ferdinand-Dudenhoeffer„In den neuen Ländern ist Elektromobilität nicht das große Thema. Die Ladeinfrastruktur ist löchriger und die Einkommen sind geringer. Im Osten wird sich auch in der Zukunft in Sachen E-Mobilität weniger tun.“

Ferdinand Dudenhöffer, Autoexperte der Hochschule Duisburg-Essen, erwartet innerdeutsche Unterschiede auf dem Weg zur Elektromobilität und sieht ein klares West-Ost-Gefälle. In dem ausführlichen Stück auf Basis der BAFA-Anträge kommt auch ein gewisser Peter Schwierz zu Wort.
welt.de

22.06.2016 - 07:26

Matthias Müller, Ferdinand Dudenhöffer, Gerd Lottsiepen.

Matthias-Mueller„Vor Tesla habe ich Respekt, aber keine Angst. Die gehen sehr forsch an die ganze Sache heran. Die trauen sich etwas, worüber bei uns erst lange diskutiert wird. (…) Und Tesla hat den riesigen Vorteil, dass sie technologisch auf der grünen Wiese anfangen konnten und nicht mehrere Bälle gleichzeitig in der Luft halten müssen. Aber wir kennen das bei Volkswagen: Schon oft in unserer Geschichte waren wir Second-Follower und haben es dann am Ende besser gemacht.“

VW-Konzernchef Matthias Müller gesteht Tesla noch einen technologischen Vorteil bei den E-Antrieben zu. Langfristig sieht er seinen Konzern u.a. aufgrund der eigenen Ingenieursexzellenz aber wieder vorne.
noz.de

Ferdinand-Dudenhoeffer„Deutschland ist das Schlusslicht weltweit bei der Elektromobilität, weil hier falsche Signale gegeben wurden beim Dieselkraftstoff. Die Steuererleichterung beim Diesel von 18 Cent pro Liter muss endlich fallen.“

Ferdinand Dudenhöffer von der Uni Duisburg-Essen hält die zu langsame Elektrifizierung des deutschen Straßenverkehrs zum Teil für hausgemacht. Finanzielle Anreize bei Kraftstoffen müssten endlich in die richtige Richtung gehen. Der nötige Umschwung bei VW immerhin sei durch die neue Führung unter Matthias Müller schon voll im Gange, lobt Dudenhöffer.
ndr.de

Gerd-Lottsiepen„Unterhalb der Passat-Klasse werden Diesel schon sehr bald nicht mehr zu verkaufen sein.“

Gerd Lottsiepen vom ökologisch orientierten Verkehrsclub VCD sieht den Diesel als Antrieb im preiswerten Segment vor dem Aus. Wirksame Abgasreinigungssysteme würden sich bei Kleinwagen schlicht nicht mehr rechnen. Zudem könnte die Diskussion um einen Wegfall der Steuererleichterung auf den Kraftstoff zu Verunsicherung führen.
automobilwoche.de

31.05.2016 - 07:05

Håkan Samuelsson, Wolfgang Dürheimer, Ferdinand Dudenhöffer.

Hakan-Samuelsson„In zwei Jahren wird der Plug-in-Hybrid kostenmäßig auf Dieselniveau liegen.“

Volvo-Chef Håkan Samuelsson ist sich sicher, dass die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit der teilelektrischen Modelle schon bald erreicht ist. Mitentscheidend sei, dass der Diesel aufgrund seiner immer aufwändigeren Abgasnachbehandlung seine aktuellen Kostenvorteile rasch einbüßen wird.
sueddeutsche.de

Wolfgang-Duerheimer„Ich halte die Brennstoffzelle für eine wichtige Energiequelle. Am liebsten im Erd- oder Kellergeschoß eines Hauses, wo man sie nicht beschleunigen oder abbremsen muss.“

Bentley- und Bugatti-Chef Wolfgang Dürheimer sieht für das Brennstoffzellenkonzept in seinem elitären Fahrzeugportfolio, u.a. mit Blick auf Dynamiknachteile, vorerst keinen Platz. Das muss man aber nicht weiter ernst nehmen, schließlich hat Dürheimer schon als Technik-Vorstand von Audi die Zeichen der Zeit nicht erkannt.
autobild.de

Ferdinand-Dudenhoeffer„Auf Tesla hat VW sicher 10, vielleicht sogar 15 Jahre Rückstand.“

Ferdinand Dudenhöffer, Professor für Automobilwirtschaft an der Uni Duisburg-Essen, hält VW für einen typischen „Late starter“ im Bereich der Elektromobilität. Für den anvisierten Strategiewechsel hin zu den elektrischen Antrieben müsse sich der Konzern daher völlig neu aufstellen.
srf.ch

25.05.2016 - 06:25

Willi Diez, Ferdinand Dudenhöffer, Tony Seba.

willi-diez„Ich sehe mit Sorge, wie der amerikanische Hersteller Tesla beim Thema Elektromobilität in eine Führungsrolle gerät und deutsche Hersteller plötzlich hinterherlaufen. Es darf jetzt nicht nur darum gehen, reaktiv abzuarbeiten, was passiert ist. Wir müssen auch gleichzeitig die Zukunft erobern.“

Willi Diez, Leiter des Instituts für Automobilswirtschaft in Geislingen, fordert die deutschen Autokonzerne erneut zu mehr Mut auf. Die gesamte Branche hätte durch den Diesel-Skandal einen riesigen Imageschaden erlitten. Nun müsse es darum gehen, mit innovativen Zukunftsprodukten wieder Fahrt aufzunehmen.
swp.de

Ferdinand-Dudenhoeffer„Durch Tricksen und Täuschen ist der Diesel zum Problemantrieb geworden.“

Ferdinand Dudenhöffer, Professor am Center of Automotive Research (CAR) der Uni Duisburg-Essen, macht die Abgasmanipulationen für die Diesel-Kaufzurückhaltung vieler Deutscher verantwortlich. Eine Studie seines Instituts hätte gezeigt, dass deswegen seit Jahren erstmals wieder weniger Dieselfahrzeuge gekauft wurden. Wir finden: In jedem Problem steckt eine Chance – in diesem Fall auf Elektrifizierung.
spiegel.de

Tony-Seba„Es ist das Ende der Energie- und Transportwelt wie wir sie kennen, und es kommt schnell. 2030 wird es schon vorbei sein, es hat ja bereits begonnen.“

Stanford-Forscher Tony Seba prognostiziert, dass fossile Brennstoffe schon allein aus Kostengründen spätestens in 15 Jahren der Vergangenheit angehören. Dann werden die meisten Autos elektrisch unterwegs sein, sie werden damit einer von vier großen Treibern der Energie- und Verkehrswende sein, so Seba.
thefifthestate.com.au

11.04.2016 - 07:42

Dieter Janecek, Ferdinand Dudenhöffer, Mike Flewitt.

Dieter-Janecek„Technologisch und ökonomisch ist das möglich, für den Klimaschutz zwingend.“

Sagt Grünen-Politiker Dieter Janecek zu dem von ihm geforderten Verbrenner-Verbot für in Deutschland ab 2025 neu zugelassene Fahrzeuge. Schon deutlich früher müsse es „endlich auch einen Volks-E-Wagen geben“.
taz.de

Ferdinand-Dudenhoeffer„Nach 100 Jahren Verbrennungsmotor sind die Ingenieure hierzulande blockiert im Kopf.“

Nach Meinung von Ferdinand Dudenhöffer sollten die Bundesregierung und die Autoindustrie jetzt verstärkt in die Elektromobilität investieren. Das würde den deutschen Herstellern helfen, sich besser für die Zukunft aufzustellen.
schwaebische.de

Mike-Flewitt„Es wird einen Hybridantriebsstrang geben, und wir experimentieren auch mit rein elektrischen Autos. Wir wissen noch nicht, ob sie die richtige Antwort für unser Segment sind, aber wir müssen das herausfinden.“

McLaren-Chef Mike Flewitt bekräftigt das Ziel des Herstellers, bis 2022 die Hälfte aller Modelle mit Hybridantrieb anzubieten. Und dies nicht nur als Variante: McLaren werde neue Autos um den Hybridantrieb herum entwickeln.
welt.de

04.04.2016 - 07:13

Stafan Bratzel, Christoph M. Schwarzer, Ferdinand Dudenhöffer.

bratzel„Ich glaube, Tesla setzt richtigerweise auf das Thema Begehrlichkeit, eine neue Technologie zu haben, etwas Hippes zu haben und nicht sozusagen eine Entwicklung, die wir ja davor hatten, dass Elektromobilität eigentlich gleichgesetzt wurde mit Krankenfahrstühlen.“

Autoexperte Stefan Bratzel vom Center of Automotive Management (CAM) glaubt, dass das Model 3 der Elektromobilität wirklich zum Durchbruch verhelfen könnte. Denn Tesla setze an allen drei zentralen Punkten an: Reichweite, Preis und Infrastruktur.
deutschlandfunk.de

Heise-Icon„Es wäre banal, diesem Auto einfach nur Erfolg zu prognostizieren. Das Model 3 läutet eine neue Epoche ein. Wer das nicht begriffen hat und nicht darauf reagiert, wird nur noch zusehen können, wie die Käufer abwandern.“

Schreibt der in der Welt der Elektromobilität bestens bewanderte Journalist Christoph M. Schwarzer in seiner Vorstellung des „Volks-Tesla“. Und mahnt: Wer jetzt nicht nachzieht, verliert. Wer Schwarzer kennt, weiß: Zu Übertreibungen neigt er nicht.
heise.de

Ferdinand-Dudenhoeffer„Die konventionellen Automobilkonzerne haben ein blockiertes Denken. Die haben 100 bis 130 Jahre Verbrennungsmotor hinter sich, da fällt es schwer, an ein anderes System zu glauben. Deshalb versuchten sie es zuerst mit Brückenbauen. Etwa mit Plug-in-Hybrid-Fahrzeugen. Da wurde viel Geld investiert. Aus heutiger Sicht muss man sagen, dass der Versuch gescheitert ist.“

Ferdinand Dudenhöffer spart erneut nicht mit Kritik an den deutschen Autoherstellern. Er sieht aber auch die Entwicklung von Toyota kritisch: Seit dem Start des Prius habe „Toyota nichts mehr vorzuweisen und bastelt mit der Brennstoffzelle rum“.
derbund.ch

01.04.2016 - 07:18

Ferdinand Dudenhöffer, Darin Gesse, Harald Wester.

Ferdinand-Dudenhoeffer„Alle erkennen mittlerweile, dass der Weg über die Plug-in-Hybride ein Irrweg mit hohen Kosten und wenig Kundenvorteilen ist. Deshalb steuern alle derzeit auf das Tesla-Prinzip zu. Voller Stolz sprechen die Audis oder Porsches von Tesla-Jägern, dabei sind es Tesla-Imitate, die dort entwickelt werden.“

Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer sieht gute Marktchancen für das neue Model 3. Tesla sei „der einzige Anbieter, der kundenorientiert entwickelt und Elektroautos und Schnellladesysteme mit vernünftigen Reichweiten und Ladezeiten“ anbiete.
bizzenergytoday.com

Darin-Gesse„Der wichtigste Unterschied ist, dass wir mindestens ein Jahr vor ihnen auf dem Markt sein werden. Wenn nicht sogar noch länger – je nachdem, wie sie ihre Versprechen einhalten.“

Sagte der für das Produktmarketing des Chevrolet Bolt verantwortliche Darin Gesse, als er auf die Konkurrenzsituation zwischen dem GM-Stromer und dem Tesla Model 3 angesprochen wurde. Der Mann versteht seinen Job.
digitaltrends.com

Harald-Wester„Ich bin davon überzeugt, dass bis 2025 jedes zweite Auto von uns in irgendeiner Form elektrifiziert sein muss.“

Alfa-Romeo-Chef Harald Wester will allerdings noch Zeitpunkt für die Einführung eines elektrifizierten Modells nennen. Man könne in jedem Fall auf die Erfahrungen im Konzern mit dem neuen Chrysler Pacifica Plug-in-Hybrid zurückgreifen.
auto-motor-und-sport.de

01.03.2016 - 06:48

Verkehrsministerium, Andreas Pyka, Ferdinand Dudenhöffer.

anonym„Die Gespräche über das Thema Elektromobilität laufen noch zwischen den beteiligten Ressorts, und die sind noch nicht abgeschlossen.“

Ein Sprecher des Verkehrsministeriums dementiert die kolportierte Einigung zu Kaufprämien für Elektroautos zwischen den Ministerien für Wirtschaft, Umwelt und Verkehr. Derweil wartet mancher in der Branche inzwischen so nervös auf eine Entscheidung wie der Junkie auf den nächsten Schuss.
faz.net

Prof-Andreas-Pyka„Die Automobilindustrie fährt derzeit Rekordgewinne ein. Wenn sie nun die Kaufpreisprämie vollständig übernehmen würde, könnte die Politik diese Maßnahme sinnvoll ergänzen, indem sie Forschung und Infrastrukturausbau unterstützt.“

Prof. Andreas Pyka, Innovationsökonom an der Universität Hohenheim, kritisiert die Verteilung der möglichen Kaufprämie. Die Forderungen der Autoindustrie wirken auf ihn wie der Drang nach kurzfristiger Gewinnmaximierung anstelle einer strategischen Starthilfe für die neue Antriebsstrategie ab. Daher sei die kolportierte Kostenbeteiligung von 40 Prozent seitens der Wirtschaft viel zu niedrig.
idw-online.de

Ferdinand-Dudenhoeffer„Der halbherzige Weg mit den Hybriden wurde gewählt, weil man sich nicht getraut hat, eine echte Durchbruchinnovation in den Markt zu bringen.“

Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer von der Uni Duisburg-Essen keilt erneut gegen die Plug-in-Hybriden der deutschen Hersteller. Milliarden wurden dafür ausgegeben – und doch die Antriebsrevolution verpasst, so Dudenhöffer. Das sei so, als hätte Apple beim iPhone die Touch-Technik nur für das Einschalten genutzt und ansonsten auf herkömmliche Tasten unterm Display gesetzt.
welt.de

09.02.2016 - 08:10

Ferdinand Dudenhöffer, Stefan Bratzel, peter Fahrenholz.

Ferdinand-Dudenhoeffer„Solange sich keiner an die Dieselsteuer herantraut, kann man diese Verzerrung nur ausgleichen, indem man an anderer Stelle – nämlich bei den E-Autos – eine neue Subvention einführt.“

Für Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer ist das „Energiepreissystem politisch vermurkst“, die vergünstigten Diesel-Steuersätze sind deshalb eine zentrale Stellschraube zur Förderung der Elektromobilität. Jenes Geld, das bisher als Steuersubvention in den Diesel fließe, könnte genauso gut den reinen E-Autos zugute kommen.
stuttgarter-zeitung.de

bratzel„Wenn sie nicht eingebettet ist in ein schlüssiges Gesamtkonzept, dann ist sie negativ, dann droht ein Strohfeuer. Das Ziel muss eine langfristige, nachhaltige Steigerung sein.“

Für Professor Stefan Bratzel von der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach entwickelt die Kaufprämie für E-Autos allein nicht genug Durchschlagskraft. Eine umfängliche Strategie mit besonderen Abschreibungsmöglichkeiten für Betriebe und Behörden sowie einer dichten Schnelllade-Infrastruktur sei nötig.
automobilwoche.de

Peter-Fahrenholz„Politiker müssen sich mal eine ganz einfache Frage stellen: Würde es den Auto-, Eisenbahn- und Flugverkehr in seiner heutigen Dichte und Vernetzung geben ohne gewaltige staatliche Investitionen in Straßen, Schienenwege und Flughäfen? Wohl kaum. Das bedeutet, wenn der Staat Geld in die Hand nehmen will, um einen Schub für die Elektromobilität auszulösen, dann muss er es in den Ausbau der Infrastruktur stecken.“

Für „Süddeutsche“-Autor Peter Fahrenholz wäre ein kräftiger staatlicher Geldregen auf die Ladeinfrastruktur gerade gut genug. Ohne ein zuverlässiges und flächendeckendes Netz an Ladestationen können E-Autos „noch so billig sein“, sie werden sich nicht durchsetzen, meint Fahrenholz.
sueddeutsche.de

05.02.2016 - 08:41

Oliver Blume, Ferdinand Dudenhöffer, Sören Bartol.

Oliver-Blume„Wir investieren allein für den Mission E gut eine Milliarde Euro. Das zeigt, wie ernst wir die Sache nehmen. Wir experimentieren nicht herum, um mal zu schauen, was dabei herumkommt.“

Porsche-Chef Oliver Blume will mit dem ersten rein elektrischen Serienmodell „ein dickes Ausrufezeichen für die Zukunft der Marke“ setzen. Können wir uns auf weitere Elektro-Modelle freuen? „Wir denken darüber nach. Aber eins nach dem anderen.“
porsche.com

Ferdinand-Dudenhoeffer„Auf 10.000 Pkw kommen knapp sieben reine Elektroautos und knapp vier Plug-in-Hybride. Schlechter kann eine Bilanz nicht aussehen.“

Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer richtet erneut klare Worte an die Bundesregierung und gibt der Politik „vier Grundregeln“ für Kaufprämien mit auf den Weg.
bizzenergytoday.com

SoerenBartol„Wir erwarten von der Union, dass sie jetzt sagt, was geht, und nicht weiter auf der Bremse steht.“

Auch SPD-Fraktionsvize Sören Bartol drängt auf eine rasche Entscheidung in Sachen eMobility-Förderung. Ohne einen gemeinsamen Kraftakt von Industrie und Politik werde der Umstieg hin zur klimafreundlichen Mobilität nicht gelingen.

06.01.2016 - 09:48

Dieter Manz, Ferdinand Dudenhöffer.

Dieter-Manz„Die Batterietechnik wird billig werden. Das hängt ausschließlich von der Skalierung der Fabriken ab und wiederum von den Maschinen, die wir entwickeln. Wir haben das erlebt in anderen Branchen, in der Fotovoltaik, bei den Flachbildschirmen, in der Halbleitertechnik, die zuvor als unbezahlbar galten.“

Dieter Manz, Chef des Maschinenbauers Manz, ermahnt die deutsche Autoindustrie, nicht zu lange am Verbrenner festzuhalten, denn die Zukunft gehöre den E-Antrieben. „All die Argumente, die wir heute diskutieren, werden sich in Luft auflösen!“, ist Manz überzeugt. Auto-Deutschland müsse zügig umdenken.
industrie-forum.net

Ferdinand-Dudenhoeffer„Das Problem ist nicht ausschließlich der Preis. Ladeinfrastruktur, Reichweite und Ladezeit sind noch zu schlecht. Die Autobauer müssen auch am Kundennutzen der Elektroautos arbeiten.“

Ferdinand Dudenhöffer hat offenbar unseren Trendreport (siehe oben) vorab gelesen. Es brauche vor allem mehr Ladeinfrastruktur, bessere Reichweiten und Ladezeiten, fordert der Auto-Professor. Staatliche Subventionen für E-Autos sieht er differenziert, die Abschaffung der „willkürlichen Diesel-Bevorzugung“ könnte reichen.
welt.de

16.12.2015 - 08:49

Ferdinand Dudenhöffer, Nick Sampson, Akio Toyoda.

Ferdinand-Dudenhoeffer„Das inaktive Verhalten der Bundesregierung verhindert den Umschwung auf grüne Mobilität.“

Beklagt Ferdinand Dudenhöffer, Leiter des Center of Automotive Research (CAR) der Uni Duisburg-Essen. Er sieht keine Rechtfertigung darin, Diesel immer noch niedriger zu besteuern als Benzin.
autogazette.de

Nick-Sampson„Vielleicht werden ein paar Fanatiker noch eigene Autos in der Garage stehen haben und am Wochenende auf Spritztour gehen. Aber die gängigen Transportmittel werden andere sein.“

Nick Sampson, Mitbegründer und Entwicklungschef von Faraday Future, lässt durchblicken, dass es der ambitionierten Firma weniger um das Auto an sich als vielmehr um Geschäftsmodelle für die Mobilität der Zukunft geht.
handelsblatt.com

Akio-Toyoda„Ich hab mich schon gemeldet, aber die sagten, ich würde nur im Weg herumstehen.“

Toyota-Boss Akio Toyoda würde angesichts von rund 60.000 Vorbestellungen für den neuen Prius gerne auch selbst bei der Produktion Hand anlegen – doch die Mitarbeiter lehnen dankend ab.
heise.de

31.08.2015 - 08:01

Ferdinand Dudenhöffer, Jürgen Pieper.

Ferdinand-Dudenhoeffer„Der konventionelle Treibstoff bewegt sich heute auf dem Preisniveau von 2004, und wir sehen keine Anzeichen, dass sich dies in absehbarer Zeit ändern wird. Hinzu kommt der subventioniere Dieselpreis.“

Der Druck zum Umsteigen ist schlichtweg nicht gegeben, sagte Auto-Professor Ferdinand Dudenhöffer auf einem Nissan-Event in Essen. Höchste Zeit also, zumindest die Diesel-Förderung einzustellen, wenn schon keine E-Fahrzeuge direkt subventioniert werden.
unternehmen-heute.de

Juergen-Pieper„2020 könnten weltweit zwischen 1,54 und 3,65 Millionen Elektroautos verkauft werden, bis dahin dürfte es jährliche Steigerungsraten zwischen 30 und 50 Prozent geben.“

Mit dieser frohen Prognose macht uns Jürgen Pieper, Auto-Analyst vom Bankhaus Metzler, den Start in die neue Woche doch noch erträglich. Die technische Revolution der Autoindustrie sei in vollem Gange.
morgenweb.de

18.08.2015 - 07:16

Ferdinand Dudenhöffer, Otto Loserth.

Ferdinand-Dudenhoeffer„Die Elektro-Audis oder –BMWs werden mindestens so gut sein wie ein Tesla. Tesla verbaut letztlich nur sehr viele Batterien – der technologische Vorsprung ist für die alten Autobauer aufzuholen. Wichtig ist, dass die deutschen Autobauer jetzt die Karte reines Elektroauto spielen – und zwar engagiert und nicht halbherzig.“

Für Ferdinand Dudenhöffer hat Tesla antriebsseitig kein uneinholbares Know-how. 500 Kilometer Reichweite würden in ein paar Jahren für jeden in der Branche machbar sein, hofft der Auto-Professor. Dann könnten Plug-in-Hybride „eingemottet“ werden.
deraktionaer.de

Otto-Loserth„In 15 Jahren fahren wir in der Region hauptsächlich elektrisch. Wir mieten uns nur Verbrenner-Autos, wenn wir längere Reisen wie zum Beispiel in den Urlaub planen.“

E-Wald-Chef Otto Loserth sieht die Elektromobilität mittelfristig zur tragenden Säule im Verkehr werden. Die Flotte des ländlichen Elektro-Carsharers umfasst mit 200 Stromern bereits doppelt so viele wie geplant.
hogn.de

23.07.2015 - 08:12

Fritz Kuhn, Ferdinand Dudenhöffer, Thomas Becker.

Fritz-Kuhn„Ich würde mir nur wünschen, dass mehr für die Elektromobilität getan wird. Wir sind da ziemlich weit mit Car2go und Ansätzen für E-Taxis, aber jetzt muss es da einen Schritt weiter gehen.“

Fritz Kuhn, grüner Oberbürgermeister der von anhaltend hohen Feinstaubwerten geplagten Stadt Stuttgart, macht sich für eine schnellere Umstellung der städtischen Flotte auf E-Fahrzeuge stark. Das alleine wird freilich nicht reichen: „Wenn es 30 Ansätze gibt, müssen wir 27 machen.“ Fahrverbote will Kuhn allerdings vermeiden.
stuttgarter-nachrichten.de

Ferdinand-Dudenhoeffer„Wegen einer elektrischen Reichweite von 30 Kilometern nimmt kein Porsche-Fahrer sein Ladekabel in die Hand. In der Praxis dürften viele den Elektromotor während der Fahrt mit Benzin laden. Das ist aus ökologischer Sicht unakzeptabel. Wenn sich diese Erkenntnis in der Öffentlichkeit durchsetzt, kann die Branche die Plug-in-Hybrid-Autos direkt auf das Abstellgleis setzen.“

Ferdinand Dudenhöffer, Leiter des Center of Automotive Research (CAR) der Uni Duisburg-Essen, kritisiert BMW und Porsche für deren Festhalten am Plug-in-Hybrid. Klar, BMW hat den i3, aber in der Luxusklasse kommt der neue 7er drei Jahre nach dem Verkaufsstart des Tesla Model S lediglich teilelektrisch.
deraktionaer.de

Thomas-Becker„Man muss kein Umweltaktivist sein, um zu realisieren, dass das Zeitalter der Verbrennungsmotoren endlich ist. Elektromobilität aus grünem Strom ist die Zukunft der Mobilität.“

Sagt Thomas Becker von der Unternehmensberatung Arthur D. Little. Eine Million E-Fahrzeuge bis 2020 auf deutschen Straßen hält er aber für „unter den gegebenen Rahmenbedingungen auch mit einer großen Portion Optimismus nicht leistbar“.
kfz-betrieb.vogel.de

13.07.2015 - 08:07

Ferdinand Dudenhöffer, Winfried Hermann, Frank-Steffen Walliser.

Ferdinand-Dudenhoeffer„Es besteht die große Gefahr, dass die Premiumhersteller in die falsche Technologie investiert haben.“

Sagt Ferdinand Dudenhöffer, Leiter des Center of Automotive Research (CAR) der Universität Duisburg-Essen, mit Blick auf die Plug-in-Hybriden aus Deutschland und die Erfolge von Tesla in der Oberklasse. Zwar konnten die Amerikaner im ersten Halbjahr hierzulande nur 696 Fahrzeuge absetzen, doch im Juni hätte das Model S bereits den auslaufenden 7er von BMW und den Porsche Panamera in die Schranken gewiesen, warnt Dudenhöffer.
handelsblatt.com

Winfried-Hermann„Die Mobilität der Zukunft muss mittelfristig emissionsarm und langfristig emissionsfrei sein.“

Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann wertet die erfolgreiche Initiative pro Elektromobilität im Bundesrat als starkes Signal an den Bund, jetzt zu handeln.
regio-news.de

Frank-Steffen-Walliser„Auch im GT-Motorsport ist Hybridisierung durchaus vorstellbar.“

Porsche-Motorsportchef Frank-Steffen Walliser sieht seinen Arbeitgeber in diesem Feld an der Spitze. Binnen fünf, sechs Jahren könnte sich im GT-Rennsport etwas tun. Jetzt sei es noch zu früh, sonst „hätten wir keine Konkurrenten mehr“, glaubt Walliser.
automanager.tv

09.07.2015 - 07:04

Audi C-BEV, Porsche, Mercedes, VW, Ferdinand Dudenhöffer, Honda.

Tesla-Fighter von Audi soll auf der IAA bereits als Studie zu sehen sein: Das coupéhafte SUV mit dem Arbeitstitel C-BEV könnte zum Marktstart 2018 dann sogar 600 km Reichweite schaffen, berichtet „auto motor und sport“. Preis (um die 110.000 €) und Leistung (etwa 370 kW) orientieren sich am RS6. Die inoffizielle Zielrichtung bei allen Werten dürfte klar sein: Hauptsache mehr als beim Tesla Model S.
auto-motor-und-sport.de, automobil-produktion.de

E-Porsche Pajun kommt später: Das erste reine Elektroauto von Porsche soll zwar ebenfalls schon auf der IAA angedeutet werden, darf aber Audi wohl zum Marktstart nicht die Show stehlen. Vermutlich deshalb kommt der Elektro-Pajun auf modifizierter „eMSB“-Plattform und mit 400 km Reichweite laut „ams“ frühestens 2019 für rund 150.000 Euro. Ein Brennstoffzellen-Antrieb ist unwahrscheinlich.
auto-motor-und-sport.de, automobil-produktion.de

E-Klasse mit Stecker: Dass die neue E-Klasse auch als Plug-in-Hybrid mit 30 km E-Reichweite kommt, ist Ihnen als electrive-Leser/in bereits bekannt. Doch Daimler zeigt nun das Design der kommenden Generation und verrät erste Helfer an Bord vom Lenkassistenten bis zum selbstständigen Einparken.
autobild.de, heise.de

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ELLA AG_LogoELLA wirft Schnellladenetz über Österreich: Aktuell befinden sich vier zusätzliche Schnellladestationen von Wien Richtung Österreichs Westen in der Umsetzung. Bis Ende 2016 werden 25 weitere exzellente Standorte folgen. Gegenwärtig kann noch jeder, der ein zukunftsträchtiges Investment sucht, ELLA-Aktien zu einem günstigen Einstiegspreis zeichnen.
Infos unter www.ella.at

VW weitet Produktion von E-Motoren aus: Im VW-Werk Kassel in Baunatal soll ab 2016 eine Produktionslinie mit Hybridantrieben für Audi-Modelle mit Längsgetrieben aufgebaut werden, berichtet Betriebsrat Christian Wetekam. Die Fertigung (für Modelle wie A4, A5 und A6) könnte 2018 starten.
hna.de

Von Ferdinand Dudenhöffer kann man halten, was man will. Doch der selbsternannte Auto-Papst hat für die „Absatzwirtschaft“ eine schonungslose Analyse verfasst, die zur heutigen Pflichtlektüre gehört. Thesen: Die niedrigen Preise für Benzin und Diesel erziehen die Autokäufer von Alternativen wie Elektromobilität weg. Und die Zuwachsraten bei den Zulassungen – selbst der Plug-in-Boom – sind aufgrund der hohen Eigenzulassungsquote (z.B. 91 % beim Golf GTE) nur ein Sturm im Wasserglas.
absatzwirtschaft.de

Honda Clarity FCV kommt im März 2016 in Japan auf den Markt und will gegen den Toyota Mirai antreten. Danach geht’s in die USA, zunächst nach Kalifornien. Ob der Nachfolger des Clarity FCX auch nach Europa surren wird, hat Honda noch nicht kommuniziert. Hängt vermutlich von der Infrastruktur ab.
automobil-produktion.de

27.05.2015 - 08:39

Ferdinand Dudenhöffer, Harald Plöckinger.

Ferdinand-Dudenhoeffer„Das Kanzlerwort von einer Million Elektroautos im Jahre 2020 ist definitiv nicht erreichbar. Wenn man es trotzdem behauptet, sagt man bewusst die Unwahrheit.“

Ferdinand Dudenhöffer, Leiter des CAR-Instituts der Uni Duisburg-Essen, macht erneut, was er am besten kann – ganz tief in der Wunde wühlen. Laut Dudenhöffer schwächeln auch die Absatzzahlen der Plug-in-Hybride. Hier zeichne sich „die gleiche Entwicklung ab wie bei den rein batterieelektrischen Autos“.
autohaus.de

Harald-Ploeckinger„Würden die Zellen günstiger werden, dann würden wir wahrscheinlich noch einmal über das Thema nachdenken, aber im Moment ist das Projekt Roller geparkt.“

Laut KTM-Vorstandsmitglied Harald Plöckinger gibt es aktuell keine Pläne für einen E-Roller von KTM. Geplant sei aber „so etwas wie eine Duke 125 als Elektroversion“.
futurezone.at

09.04.2015 - 07:40

Philippe Klein, Ferdinand Dudenhöffer, Thoralf Knote.

Philippe-Klein„Wir wollen die Führungsposition, die wir bei den Zero-Emission-Fahrzeugen haben, auch halten. Wir sehen eine Verbesserung der Infrastruktur und sind optimistisch, dass das weitergeht.“

Laut Nissan-Chefplaner Philippe Klein arbeitet der Hersteller bereits am Nachfolger des Nissan Leaf, der auch ein ansprechenderes Design als das aktuelle Modell erhalten soll.
automobil-produktion.de

Ferdinand-Dudenhoeffer„Billiger Dieseltreibstoff macht aktuell jeden Plug-In-Hybriden, jedes Elektroauto und jedes Gasfahrzeug zum Ladenhüter.“

Beklagt Ferdinand Dudenhöffer, Leiter des Center Automotive Research (CAR) der Uni Duisburg-Essen, welches in einer neuen Studie zu dem Ergebnis kommt, dass die niedrigen Spritpreise alternative Antriebe geradezu „verkümmern“ lassen.
wallstreet-online.de

Thoralf-Knote„Wir sind nach den Erfahrungen selber überrascht, wie viele Linien schon heute mit einem Elektrobus abgedeckt werden könnten.“

Bilanziert Thoralf Knote vom Fraunhofer Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme, Projektleiter der Tests mit einem Elektrobus auf einer anspruchsvollen Linie der Dresdner Verkehrsbetriebe.
mz-web.de

13.03.2015 - 09:20

Ulrich Hackenberg, Martin Winterkorn, Ferdinand Dudenhöffer.

Ulrich-Hackenberg„Ich weiß nicht, ob es notwendig ist, ein spezifisches Design zu entwickeln, um eine Breitenwirkung zu erzielen. Warum wird ein A3 in großen Volumina verkauft? Weil er perfekt auf den Kunden angepasst ist und alle seine Anforderungen erfüllt. Warum sollte dieser A3-Kunde nicht auch mit einem elektrischen oder hybriden Antrieb bedient werden?“

Audi-Entwicklungschef Ulrich Hackenberg hält Purpose Design für Elektro-Modelle nicht für erforderlich. Viel wichtiger sei es, die Elektromobilität für den Kunden als Gesamtangebot attraktiver zu machen und die Kosten weiter zu senken.
springerprofessional.de

martin-winterkorn„Es geht ausdrücklich nicht um ‚alte Welt‘ gegen ’neue Welt‘, nicht Silicon Valley gegen Stuttgart, München oder Wolfsburg.“

Volkswagen-Chef Martin Winterkorn ruft Apple, Google & Co. zur Zusammenarbeit mit der Automobilbranche auf: „Wir können und wir sollten voneinander lernen.“ Dass derlei Rufe im weiten Valley überhaupt Gehör finden – unwahrscheinlich.
onvista.de

Ferdinand-Dudenhoeffer„Das wichtigste verkehrspolitische Projekt der großen Koalition ist die Maut für Österreicher. Themen wie automatisiertes Fahren wurden von der Politik in USA besetzt, das Thema Elektromobilität langweilt Frau Merkel.“

Auto-Professor Ferdinand Dudenhöffer grantelt mal wieder und befürchtet, dass der Dreiklang aus billigem Sprit, weichen Emissionsstandards und gebrochenen Politikversprechen dem Elektroauto „die Luft abschnüren“ könnte.
derwesten.de

27.02.2015 - 09:33

Ferdinand Dudenhöffer, Joachim Fetzer, Dieter Zetsche.

Ferdinand-Dudenhoeffer„Wenn wir Elektromobilität wollen, dürfen wir nicht auf Wunder warten.“

Auto-Professor Ferdinand Dudenhöffer bringt erneut den von ihm geforderten „Elektro-Soli“ ins Gespräch. Er befürchtet, dass dem E-Auto „die Puste ganz ausgehen“ könnte, falls die Fracking-Industrie trotz Billigöl-Schwemme überleben sollte.
deutsche-handwerks-zeitung.de

Joachim-Fetzer„Eine gleichermaßen günstige, leistungsfähige und zuverlässige Hochvoltbatterie fürs Auto zu entwickeln – das ist die sprichwörtliche rocket science.“

Sagt Joachim Fetzer, für Elektromobilität zuständiger Bereichsvorstand bei Bosch. Der Zulieferer hält mit der Lithium-Ionen-Technologie eine Energiedichte von bis zu 280 Wh/kg für möglich und forscht auch an neuen Batterietechnologien.
bosch-presse.de

Dieter-Zetsche„Natürlich ist es auch unsere Aufgabe, den nächstbesseren Antrieb zu finden, der auf Öl verzichtet. Nicht sofort, aber der Umstieg wird stattfinden, bevor der letzte Tropfen Öl verbraucht ist.“

Erklärte Daimler-Chef Dieter Zetsche dem Jugendmagazin „Spiesser“. Ob das die Antwort ist, welche sich die junge Generation erhofft hat, bleibt offen.
spiesser.de

10.02.2015 - 09:12

Peter Bieker, Ferdinand Dudenhöffer.

Peter-Bieker„Auf Basis der Lithium-Ionen-Zellchemie halte ich eine Steigerung der Energiedichte von 150 auf über 350 Wattstunden pro Kilogramm für möglich.“

Dr. Peter Bieker vom Batterieforschungszentrum MEET der Uni Münster forscht an Lithium-Schwefel- und Lithium-Luft-Zellen, hält aber durchaus auch bei Lithium-Ionen-Technik noch Einiges für möglich. Das Zitat stammt aus einem lesenswerten Beitrag von Christoph M. Schwarzer zu den Batteriesystemen der Zukunft.
heise.de

Ferdinand-Dudenhoeffer„Dieses politische Rumgedruckse hilft der E-Mobilität nicht.“

Auto-Professor Ferdinand Dudenhöffer wird nicht müde, von der Politik ein deutlich entschlosseneres Vorgehen zur Förderung der Elektromobilität einzufordern. Das Fahrzeugangebot hält Dudenhöffer inzwischen für „ordentlich“, doch der Blick auf die Verkaufszahlen treibe einem „die Blässe ins Gesicht“.
automobil-produktion.de

Gefunden bei electrive.net
https://www.electrive.net/2019/05/21/verordneter-missklang-das-elektroauto-fahrgeraeusch-avas/
21.05.2019 10:15