16.01.2020 - 17:31

Ionity ändert Preismodell – auf 79 Cent pro kWh

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Ionity hat ein neues Preismodell angekündigt. Ab Ende Januar haben die seit zwei Jahren geltenden Pauschalpreise von acht Euro pro Ladevorgang ausgedient, künftig wird nach Verbrauch abgerechnet. Mit 0,79 Euro pro Kilowattstunde ist der Preis aber einer der höchsten auf dem Markt.

++ Dieser Beitrag wurde aktualisiert. Sie finden die neuen Infos ganz unten. ++

Die Preisumstellung soll laut dem Unternehmen am 31. Januar in ganz Europa stattfinden. „Wir denken, dass das ein markt-adäquater und einfach verständlicher Preis ist“, sagt Ionity-CEO Michael Hajesch im Gespräch mit electrive.net. „Er spiegelt unser Leistungsangebot für den Endkunden wider, deshalb haben wir uns für diesen Schritt entschieden.“

Der neue Preis von 0,79 Euro pro kWh gilt in den Euro-Ländern, im Vereinigten Königreich wird er in Pfund, in den skandinavischen Ländern in die jeweiligen Kronen umgerechnet. Einen gestaffelten Preis nach Ladeleistung oder verschiedene Blockiergebühren nach dem Ende des Ladevorgangs soll es laut Hajesch nicht geben – deshalb die Bezeichnung „transparent“.

Transparent, aber hoch. Mit diesem Preis kostet ein Ladevorgang über 60 kWh, wie er beispielsweise mit den Long-Range-Varianten des Tesla Model 3, einem Audi e-tron quattro, Porsche Taycan oder künftig auch einem VW ID.3 Pro S mit 77-kWh-Batterie möglich ist, über 47 Euro. Je nach Verbrauch des Fahrzeugs reicht diese Strommenge für rund 200 bis 350 Kilometer.

Neben Ionity bieten in Deutschland derzeit nur wenige andere Anbieter Ladeleistungen von über 300 kW. EnBW baut aktuell an einigen Autobahn-Raststätten Hypercharger von Alpitronic auf, die je nach Konfiguration zwei CCS-Ladepunkte bieten – mit jeweils 300 kW. Der baden-württembergische Energieversorger verlangt 49 Cent je Kilowattstunde, im Viellader-Tarif (4,99 Euro monatliche Grundgebühr) noch 0,39 Cent. Die 60-kWh-Ladung kostet dann noch zwischen 23,40 und 29,40 Euro.

Zudem baut noch Allego ein Netz von Ladestationen mit über 300 kW Ladeleistung. Seit vergangenen Sommer rechnet das niederländische Unternehmen beim DC-Laden mit 50 bis 350 kW 59 Cent pro kWh ab – also 35,40 Euro für unsere Vergleichsladung. Vereinzelt gibt es noch weitere Ladestationen mit 350 kW, etwa bei einigen Porsche-Zentren, Audi-Händlern oder an der Aral-Tankstelle in Merklingen – jedoch kein vergleichbares Netz entlang der Autobahnen. Dort gibt es noch Anbieter wie Fastned oder Innogy, die aktuell Ladeleistungen zwischen 150 und 175 kW bieten, was im Alltag für Modelle wie den Audi e-tron quattro oder das Tesla Model 3 noch voll ausreicht. Innogy verlangt für einen Ladevorgang noch pauschal 7,95 Euro, bei Fastned sind es 0,59 Euro pro kWh, als „Gold-Member“ noch 0,35 Euro (aber mit 11,99 Euro Monatsgebühr). In den Niederlanden und Belgien betreibt Fastned allerdings schon Stationen mit bis zu 350 kW.

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Mit anderen Lade-Anbietern lässt es sich (noch) günstiger bei Ionity laden

Der Punkt ist: An nahezu all diesen Säulen – auch bei Ionity – kann auch über die Angebote von Mobility Service Providern (MSP) geladen werden. Das können die Lade-Dienste der jeweiligen Autobauer sein (BMW Charge Now, Mercedes Me Charging Service, Audi e-tron Charging Service, usw.), aber auch Unternehmen wie Wirelane oder kleinere Energieversorger, die über Roaming-Abkommen mit ihren Ladekarten auch das deutschlandweite Laden ermöglichen – zu teils deutlich niedrigeren Preisen. Mit der unter Elektroauto-Fahrern weit verbreiteten Karte „Einfach Strom Laden“ von Maingau Energie kostet die 60-kWh-Ladung 21 Euro (sofern das Auto schnell genug lädt und nicht ab der 61. Minute die Standgebühren von 0,10 Euro/min anfallen).

Zahlen, wie viele Ladevorgänge bisher über Ionity selbst und wie viele über die Angebote von MSP gestartet wurden, nennt Ionity nicht. Für die Kunden solcher Dienste werde es keine Angebotsunterbrechung geben, so Hajesch. Aber: „Voraussetzung ist natürlich, dass der MSP eine Vertragsbeziehung mit uns eingeht – wovon wir aber ausgehen.“ Offen ist aber, zu welchen Konditionen die MSP bei Ionity einkaufen können. Von einem MSP war zu hören, dass Ionity gegenüber den Lade-Anbietern bereits die Umstellung auf einen kWh-basierten Preis angekündigt, aber noch keine neuen B2B-Preise genannt hat. Ionity bietet einen festen (nicht genannten) B2B-Preis, hat aber natürlich keinen Einfluss darauf, welchen Preis der MSP letztendlich dem Endkunden anbietet. Zumindest von Maingau Energie war zu hören, dass vorerst keine Preiserhöhung als direkte Reaktion auf die Preiserhöhung bei Ionity geplant ist.

Anbieter wie Shell Recharge (ehemals NewMotion) variieren ihr Abrechnungsmodell je nach Ladepunktbetreiber und den ausgehandelten Konditionen. Andere wie etwa Maingau bieten an jedem Ladepunkt 0,35 Euro/kWh oder der ADAC mit seinem eCharge-Angebot 0,39 Euro/kWh an DC-Ladern (AC: 0,29 Euro/kWh). Steigen die Einkaufspreise, lassen sich solche Konditionen womöglich nicht lange halten.

Premium-Preis für Premium-Angebot?

Mit den bisherigen acht Euro pro Ladevorgang, die Hajesch jetzt als „Welcome Fee“ zum Marktstart des Unternehmens bezeichnete, verschwindet ein weiterer Pauschaltarif zugunsten einer kWh-Abrechnung. Den neuen Preis sieht der Ionity-CEO als gerechtfertigt an, schließlich halte man auch ein hochwertiges Kundenversprechen, etwa mit attraktiven Standorten für Langstrecken-Fahrten. „Wir haben eine extrem hohe Verfügbarkeit mit vier bis sechs Ladepunkten pro Standort und bieten immer die maximale Ladeleistung“, so Hajesch. „Bei uns wird nicht die Leistung zwischen zwei Ladepunkten aufgeteilt. Egal was das Auto fordert, es bekommt es.“

Ein Versprechen, für das die Kunden nun zahlen sollen. Und sollte der Fahrer eines Porsche Taycans künftig warten müssen, weil die Ladepunkte mit langsamer ladenden Volumenmodellen etwa von VW und Kia belegt sind, dann sei das so. Auch unter den Anteilseignern ist das offenbar akzeptiert worden. „Natürlich sind solche Unternehmens-Entscheidungen mit unseren Eigentümern abgestimmt“, so Hajesch. „Aber am Ende geht es um die Kunden, und unsere Kundenbasis ist deutlich größer als der Kreis unserer Shareholder.“

Update 17.01.2020: Kurz nach dem neuen Preismodell bei Ionity hat Daimler neue Konditionen für die Kunden seines Ladediensts Mercedes me Charge veröffentlicht. Mit dem „Ionity-Paket“ sollen EQC-Fahrer nur 0,29 Euro/kWh an Ionity-Säulen zahlen. Im ersten Jahr soll das Paket ohne Grundgebühr nutzbar sein. Was Mercedes nach diesem Jahr für das „Ionity-Paket“ verlangen wird, ist aktuell noch unklar. Auch auf Nachfrage wollte Daimler keine Preise für das Paket nennen, sondern bittet um Verständnis, „dass wir aktuell zu der künftigen Preisgestaltung noch keine Aussage treffen“.

Auch bei Audi soll das Laden an den Ionity-Säulen deutlich günstiger werden. Auf der Website zum e-tron Charging Service schreibt Audi, dass der „Vorzugspreis“ ab voraussichtlich Anfang 2020 bei 0,33 Euro/kWh liegen soll. Nach Informationen von electrive.net soll der endgültige Tarif bei 0,31 Euro/kWh liegen – jedoch nur im „Transit“-Tarif, der sich an Vielfahrer richtet. Der reduzierte Preis soll wohl Anfang Februar starten und „stabil“ bleiben, also kein Audi-eigenes Einführungs-Angebot sein. Ein Angebot gibt es aktuell dennoch: Käufer eines Audi e-tron müssen für den „Transit“ ein Jahr lang keine Grundgebühr zahlen, danach liegt diese bei 17,95 Euro pro Monat. Für Kurzstreckenfahrer bietet der e-tron Charging Service noch den „City“-Tarif für 4,95 Euro pro Monat – hier gibt es allerdings keine Vorzugspreise bei Ionity.

Porsche gibt inzwischen an, dass Taycan-Fahrer ab Februar für 0,33 Euro pro Kilowattstunde an den Ionity-Säulen laden können. Der Dienst ist für die Kunden des ersten E-Porsche drei Jahre inklusive.

Der VW-Ladedienst Charge&Fuel und der BMW-Dienst Charge Now haben noch keine Vorteilspreise für das Ionity-Netz angekündigt.

Update 24.01.2020: Inzwischen hat Audi die Informationen von electrive.net zum e-tron Charging Service bestätigt. Vielfahrer im Transit-tarif (17,95 Euro pro Monat) erhalten an Ionity-Säulen einen Vorzugspreis von 0,31 Euro pro kWh. Die Kunden im City-Tarif (4,95 Euro pro Monat) müssen bei Ionity weiterhin den vollen Preis von 0,79 Euro pro kWh zahlen.

Update 10.02.2020: Inzwischen haben auch einige Mobility Service Provider auf die neuen Ionity-Preise reagiert. Anbieter wie GET CHARGE, Vattenfall InCharge, Plugsurfing und Shell Recharge haben ihre Preise angepasst. Anbieter wie EnBW hatten ihre bisherigen Konditionen weiter laufen lassen – inzwischen hat der baden-württembergische Energieversorger seine Entscheidung hierfür auch öffentlich begründet. Die Details und neuen Tarife finden Sie in hinter diesem Link in einem weiteren Beitrag bei uns.
ionity.eu, daimler.com (Update), charging-service.audi (Update), audi-mediacenter.com (Update II)

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110 Kommentare zu “Ionity ändert Preismodell – auf 79 Cent pro kWh

  1. Berry

    Das ist der absolute Wahnsinn! Vor allem wie weltfremd die GL da anscheinend unterwegs ist! Marktadäquat und einfach verständlich? Wenn laden damit teurer wird als V8 Benziner fahren?

    Wenn einer diesen Prei verlangen könnte, dann maximal Fastned. Deren Standorte sind 1. Sahne. Bei Ionity hat man nicht nur am Dach über den Säulen gespart sonder auch beim UX Designer. Das sieht alles nicht reif und durchdacht aus.

    • Peter

      Mit Mercedes und Audi Ladekarten wird auch in Zukunft für 30-33 ct/kWh geladen, also super Preise.

      Falls Sie es vergessen haben, bei den Tesla Superchargern können alle anderen GAR NICHT laden!

      • Klaus Müller

        Bitte korrigieren Sie mich, falls ich falsch liege, aber die Ladesäulen von Ionity wurden doch staatlich gefördert und sollten somit allen gleichermaßen und zu gleichen Konditionen zur Verfügung stehen?! Die Stationen von Tesla hingegen wurden NICHT gefördert.

      • Jay Miller

        Zu den 30-33ct kommt aber noch eine monatliche Grundgebühr von z.B. 17.95 dazu. Wenn man weniger als 38kWh pro Monat lädt, dann ist es sogar noch teurer als 79ct/kWh. Bei 100kWh sind es immer noch 49ct/kWh. Das lohnt sich nur für einen geringen Personenkreis.

        • Andi

          Das ist aber von den deutschen Herstellern so gewollt. Tesla hatte seinerzeit Angeboten ihr Ladenetzwerk für alle zu öffnen. Die haben sich aber geweigert da ihre Kunden sonst mit Tesla hätten abrechnen müssen.

          • TL431

            Da war schon „etwas mehr“ als nur die Abrechnung von nöten um bei Tesla überhaupt technisch laden zu können.

  2. Rini

    0,79 € pro kWh? Damit wird sich die e-Mobilität nicht durchsetzen – herzlichen Glückwunsch liebe Ölmultis und Petrolheads!

    Rechnenbeispiele:
    e-Verbrauch von 15 kWh/100 km -> 11,85 € Stromkosten, bei 1,25 €/l Diesel dürfte ein konventioneller PWK auf 100 km ca. 9,5 l verbrauchen, um die gleichen Kosten zu verursachen!

    Bei einem Verbrauch von 25 kWh/100 km (üblicher BAB-Verbrauch bei zugüger Fahrweise) dürfte ein konventioneller PKW dann sogar 15,8 l/100km verbrauchen…

    Liebe Fa. IONITY, könnt ihr nicht rechnen???

    • Paddy

      Ionity schießt sich hier wohl selbst ins Aus!
      Marktkoform….ist ja wohl lächerlich.
      Mein Golf 7 Variant TDI verbraucht bei flotter Autobahnfahrt (140 – 170 kmh/h) zwischen 5,5 und 6,5 Liter.
      Ein E-Auto geschätzt sicher zwischen 20 und 25 kwh. Wenn man nun die unrealistisch niedrigen 20 kwh mit 0.79 cent rechnen kommen wir auf 13,80 Euro.
      Ja sind die von Ionity noch zu retten??!

    • Peter Freitag

      Hoffentlich wird damit klar, wo die politische Reise hin geht, wenn Verbrennungsmotoren verboten sind. Wegen Stromknappheit, wird’s dann noch teurer.

      • eFahrer

        Keine Rede von Stromknappheit –
        ein einziges PV-Modul liefert Energie für 1.000 km p.a. (Daumenwert).
        3 Windradumdrehungen (Vollast) reichen für eine Vollladung.

        • Dirk

          Hahahaha guter Witz!

          • Simon Maier

            Ein Windrad der 3300 MW Klasse (Onshore) erzeugt bei Vollast pro Minute 55 kWh Strom, ein großes Offshore Windrad der 12 MW Klasse (GE Haliade-X) etwa 200 kWh. Ein 250 W Solarmodul erzeugt in Deutschland jährlich im Durchschnitt etwa 250 kWh Strom (je kWP hat man etwa 1000 kWh pro Jahr), was bei einen (recht hohen) Verbrauch von 25 kWh pro 100 km in der Tat 1000 km Fahrstrecke entsprechen würden.

            Ironischerweise würde ein E Fahrzeug, an einem Dieselgenerator geladen, immer noch weniger Diesel auf der selben Fahrstrecke verbrauchen als ein PKW der direkt über einen Dieselmotor angetrieben wird.

          • HAF

            Welch konstruktiver Beitrag.
            Aber die grobe PV Rechnung von eFahrer kann ich bestätigen. Habe selbst 9,6kWp auf dem Dach, da kommen im Durchschnitt 10.000kW pro Jahr raus. Trotz Eigenverbrauch bleibt da genug übrig für (theoretisch) 30.000km mit einem M3 o.ä.
            und freie Dachflächen haben wir in Deutschland noch mehr als genug – ein großer Vorteil von PV. Im Winter gibt es dann weniger Sonne, dafür mehr Wasser und Wind.
            Also, die Mär von der „Stromknappheit“ durch e-Autos und regenerative Energien taugt höchstens nur noch für den Stammtisch oder Mario Barth.

    • Felix

      Selbstverständlich kann die Fa. IONITY rechnen. Deshalb auch der Preis. Wer sind nochmal die Shareholder bei IONITY?

    • Peter

      Können Sie nicht lesen? Mit Mercedes und Audi Ladekarten wird auch in Zukunft für 30-33 ct/kWh geladen, also super Preise.

      Falls Sie es vergessen haben, bei den Tesla Superchargern können alle anderen GAR NICHT laden!

      • Jeff

        Und sie nicht lesen… 1 Jahr und dann?!? Eine monatliche Grundgebühr. Hören sie auf Werbung zu machen

        • Galli

          In der Tat finde ich die Autos der Marken hinter Ionity sollten dauerhaft für 29kWh (oder halt den Deutschen Standardpreis) tanken dürfen, während es für andere Marken durchaus deutlich(!) mehr sein darf.
          Das ist immer noch besser als das was Tesla macht, wobei ich auch das OK finde. Natürlich könnte man Markenbevorzugung an Ladestationen gesetzlich verbieten und in 10 Jahren (+-5) sollte man das auch, jetzt aber ist es nötig damit die Investitionen in die Infrastruktur aus privater Hand überhaupt getätigt werden.

          • Galli

            29 ct/kWh laden*

      • Marcus Timmermann

        Ich denke nicht im Traum daran, jeden Monat eine saftige Grundgebühr für etwas zu bezahlen, das ich nur einige Male pro Jahr in Anspruch nehme. Das eigentliche Laden wird dadurch ja auch nicht gerade billig, nur weniger teuer. Das wäre ungefähr dasselbe, als wenn ich für ein Ferienhaus, das ich in den Sommerferien miete, das ganze Jahr über bezahlen müsste. Nun wird die Reise in den Sommerurlaub überproportional teuer. Sich während der Zeit einen Diesel zu mieten ist leider billiger.

  3. Ulrich Wachter

    Klasse, das wird der Elektromobilität durch zerreißende Berichte in den klassischen Medien wieder einen massiven Dämpfer verpassen.
    Ich hoffe dass das ein Alleingang der Ionity war und sofort durch die Eigentümerkonzerne BMW, Daimler und Co. wieder zurückgerudert wird.

  4. Serz Helmut

    So wird das nichts mit elektromobilitat in Deutschland

    • Jörg Hudl

      Haben die nix in der Schule gelernt,
      Dann verkaufe ich mein Tesla wieder und kaufe
      Mir ein Mustang V8 und fahre günstiger.

      • Kurt Schör

        Bei Tesla lädst du ja kostenlos!

  5. Jürgen

    Und schwupps fahre ich mit meinem Hybrid erheblich billiger.

    120-130km/h auf der Bahn

    E-ca. 20kw/h `= 15,80€
    Hybrid ca. 6.2 = 8,06€

    Da hat man wieder kräftig Werbung für Tesla gemacht

    • Peter

      Ganz und gar nicht. Mit Mercedes und Audi Ladekarten wird auch in Zukunft für 30-33 ct/kWh geladen, also super Preise.

      Falls Sie es vergessen haben, bei den Tesla Superchargern können alle anderen GAR NICHT laden!

      • Achim

        Peter macht Werbung

      • Marcus

        Da gab es auch keine staatliche Förderung. Das hat tesla ganz alleine finanziert. Bei ionity hat jeder Steuerzahler mitgezählt!

      • Ron Ringo

        Ladepreischaos beim Konsortium:
        Citytarif E-Tron : natürlich der E-Tron ist ein Stadtauto 😉
        Niemand will damit in den Urlaub.
        Grundpreis 4,95 € / AC-Laden 7,95 €
        Ladevorgang DC-Laden 9,95 € /
        Ladevorgang IONITY HPC0,79 € / kWh
        Transit:
        Grundpreis 17,95 €
        AC-Laden 7,95 €
        DC-Laden 9,95 € /
        Ladevorgang IONITY HPC 0,31 € / kWh
        Wieder die Pauschalpreise 🙁
        Daimler Grundpreis: Gibt’s erst als Wundertüte in einem Jahr.
        Preis an Ionity 0,29 €/KWh
        VW wie gehabt.
        Mit EGolf nicht sinnvoll bei kleinem Akku
        …. etc.

        Sind die nicht Lage sich wenigsten im Konsortium auf einen Preis zu einigen? Für Ad Hoc Ladung hat’s ja geklappt. Mit Mondpreisen. Wie dumm ist das denn?
        Superpreise?

      • Alexander Marsoner

        Der Peter. Wenn er nicht fährt, dann steht er. Muahahahaaa 😉

  6. Emden09

    Da sind also sämtliche Ionity Charger an denen ich meinen Tesla bisher geladen habe dauernd leer. Trotz des günstigen Preises von 11-13 ct / kWh (je nachdem wieviel man für die 8 Euro saugt) und jetzt treiben die selbst die wenigen Kunden, die sie haben wieder zurück an die Tesla supercharger (33ct). Von mir aus. Das sind m.E. politisch motivierte Wucher-Preise, gegen die ein Staatsanwalt vorgehen sollte.

    • Markus Kistner

      Emden09 da gebe ich dir recht, ich fahre regelmässig immer die gleichen 3-4 Ionity an und da bin ich eigentlich immer alleine. Werde Ionity in Zukunft meiden und meine ADAC Karte und die Tesla SuC wieder mehr nutzen. Definitiv ein kapitaler Fehler von Ionity!

  7. Olf

    „Aber am Ende geht es um die Kunden, und unsere Kundenbasis ist deutlich größer als der Kreis unserer Shareholder. “ Bei diesen Mondpreisen wird der Stromumsatz aber mächtig einbrechen und der Shareholder auch noch kotzen…ich lade gewiss nicht mehr bei Ionity.

  8. Stefan Balz

    Der nette Herr Hajesch weiss nicht wovon er spricht. Bisher 6 x am Ionity in Winterthur CH geladen, dabei 1 x mit richtig Dampf und 5 mal dahingedümpelt…. (sein Spruch: bieten immer die maximale Ladeleistung)

  9. Thomas Wagner

    Was sollen die ganzen HPC Lader, wenn dann die Preise durch die Decke gehen.
    Ich lade meinen ZOE an meiner PV, dort kostet mich die kWh ca 10 €ent und dabei soll es auch bleiben.
    Der Elektroautofahrer als neue Melkkuh der Stromversorger, das ist kein Beitrag zur Förderung der Elektromobilität und kann nur schiefgehen.

  10. Strombär

    Tschüss Ionity *wink*

    Hallo Tesla!

  11. Michael Bentrup

    Mit Verlaub, Eure Kundenbasis war deutlich größer als der Kreis Eurer Shareholder…..

    Diese Preise führen zum Ende der E-Mobilität noch bevor sie richtig begonnen hat.

    • Frank

      Wer profitiert vom Dämpfer der E-Mobilität?

      Vielleicht die Verbrenner-Firmen? (Daimler, BMW, VW Group?) Genau das sind die Mutterfirmen von Ionity.

      Gleichzeitig Druck auf die aktuellen E-Fahrer auf Karten der Marke zu switchen.

      • D-tric

        @Frank: nein, die profitieren ganz und gar nicht, denn die müssen saftige Strafen zahlen, wenn sie ihre CO2-Ziele nicht erreichen. Wahrscheinlich ist die Idee eine andere: Kunden anderer Marken durch die hohen Preise abschrecken und den eigenen Kunden Rabatte auf das Laden geben. Finde ich zwar legitim aber auch sehr unschön.

  12. Jan Schultze-Melling

    Ich habe diese Nachricht erst für eine Ente gehalten. Aber es scheint keine Ente zu sein. Es ist ziemlich offenkundig, dass hier versucht wird, die Elektromobilität zu bremsen. Es ist schön, dass es das IONITY-Netzwerk gibt. Ich werde dort immer Platz haben, falls mal Strombedarf besteht. Ansonsten bin ich froh, dass ich mein Tesla supercharger network habe.

    • Sascha

      Der Diesel ist tot, lang lebe der Diesel und V8 Biturbo und Tesla

      Schade, so wird das nichts.

    • Peter

      Mit Mercedes und Audi Ladekarten wird auch in Zukunft für 30-33 ct/kWh geladen, also super Preise.

      Falls Sie es vergessen haben, bei den Tesla Superchargern können alle anderen GAR NICHT laden!

      • Rolf

        Peter?!? Hören sie auf Werbung zu machen.

        • Peter

          Rolle hast du auch sinnvolles Feedback oder nur solche lahmen Parolen? Die Leute sehen nur die 79ct und schalten direkt das Hirn aus.

          Bei Ionity geht es bei den meisten um <20% alle Ladevorgänge, wenn überhaupt plus alle großen OEM Kunden zahlen sowieso weniger. Die Infra steht aber wenigstens zur Verfügung im Gegensatz zu der arroganten Konkurrenz aus den USA.

      • Andi

        Die deutschen Hersteller wollten das nicht weil ihre Kunden sonst mit Tesla hätten abrechnen müssen.

  13. Markus Bloemer

    Eine Katastrophe für den Absatz der Autos der „Shareholder“. Wieder ein Grund mehr einen Tesla zu kaufen!

    Bitte auch euren Frust hier Luft machen: https://ionity.eu/de/kontakt.html

    • Manfred Stummer

      Habe mir gerade von der Seele geschrieben!

  14. Roma

    Womöglich haben sich hier die Beteiligten Hersteller ein günstiges, da massiv mit Steuergelder subventioniertes Ladenetz aufbauen lassen. Die eigenen Marken laden um die 35ct, die Fremdmarken zahlen an dieser öffentlichen Ladesäulen mindestens das doppelte. Zutrauen würd ichs ihnen, dass sie hier so ein Hintertürchen nutzen könnten.

  15. Potentieller EV Fahrer

    Das ist echt ein Hammer, mehr muss man hierzu nicht mehr sagen.

    Deutschland kanns….(nicht).

  16. Didi

    Für 47€ fährt ein Diesel aber deutlich weiter
    So wird das nix
    Woanders Strom tanken !!

  17. Marcus Timmermann

    So toll funktioniert Ionity nun wirklich nicht, dass dieser wahnsinnige Wucherpreis auch nur ansatzweise gerechtfertig wäre. Ungefähr jeder dritte Ladevorgang ist mit Problemen behaftet. Immer maximale Ladeleistung? Kaum. Letztens hat mein e-tron mit gerade mal 80kW geladen. Ein anderer Schnelllader funktionierte ohne zu mucken. Und nun soll das auch noch teurer werden als Benzin zu tanken? Warum?
    Damit ist es plötzlich eine verlockende Alternative, sich einen alten Dieselbrenner als Langstreckenfahrzeug in die Garage zu stellen. Den e-Golf benutzt man dann so wie bisher hauptsächlich zum Pendeln, der E-tron ist als „billiger“ Landstreckenstromer jedoch nicht mer tragbar. Ich bin auch nicht bereit, eine aufgezwungene Monatspauschale fuer den e-tron charging service zu blechen, nur um die kWh etwas billiger zu bekommen. Teurer als Diesel ist das nach wie vor.
    Ich hoffe, dass sich die Preise schnellst möglich auf einem sinnvollen und einhetilichen Niveau einpendeln. Sonst wird das nichts mit der E-Mobilität.

  18. E-Fan

    Was will der Zusammenschluss der deutschen OEMs (-> IONITY) damit erreichen? Bei einem derartig hohen kwh-Preis wird sich kein Kunde (mehr) für ein langstreckenfähiges E-Auto entscheiden!
    Auf der einen Seite benötigen die OEMs die E-Fahrzeuge, um den Flottenverbrauch zu senken und auf der anderen Seite wird (so scheint mir – besonders nachdem ich von dieser enormen Preissteigerung gelesen habe) alles dafür getan jeden Skeptiker in seiner Meinung zu bestärken, dass E-Autos keinen Sinn machen. Auch ich als E-Fahrzeug-Begeisterter bin zutiefst enttäuscht über dieses Zeichen.
    Ich bitte die Politik und die Unternehmen ein klares Bekenntnis zur E-Mobilität auszusenden – aktuell passiert genau das Gegenteil – das ist scheinheilig!

  19. bev

    Bestenfalls ein Notnagel, da läd kein Mensch.
    Zuhause kann man mit einem extra zähler günstiger laden als der normale Haushaltsstrom und unterwegs kostet es drei mal soviel?
    Andere Anbieter haben Preise wie ein mal Volladen für 8,50 Euro. Klar niemand läd voll, das ist eher 10%-80% aber bei einem 75 – 100 kW Akku ist das auch schon was.
    8,50 Euro gegenüber 40 Euro bei 50kW ?
    oder immerhin 18 Euro am Supercharger.

  20. Thomas

    Das sind sicher keine guten Nachrichten, man sollte aber die Energiekosten über das ganze Jahr betrachten.
    Wenn man im Alltag an Typ 2 oder zuhause günstig laden kann und nur 2-3 mal im Jahr auf der Langstrecke zu Iontity fährt, kann man weiterhin günstiger als mit einem vergleichbaren Diesel oder Hybrid fahren.
    Wer kann seinen Hybrid zuhause für die Hälfte oder weniger volltanken?

    Desweiteren führt es dazu, dass die Leute am Schnelllader nicht mehr lange stehen bis das Auto voll ist, sondern nur soviel tanken um ans Ziel zu kommen. Das beugt Stau am Schnelllader vor.

    Außerdem wird ja beschrieben, dass man über Anbieter wie Maingau bessere Konditionen hat.
    Wer nur einmal ohne Mitgliedskarte in ein Fitnessstudio geht, bezahlt auch mehr als die Mitglieder mit Jahresabo.

    • Manfred Stummer

      Schau, schau und schon sind die Unterstützer am Plan.

      Bei einem Stromhandelspreis von einigen Cent und einem Batzen Geld in Form von öffentlichen Subventionen für die Ladeinfrastruktur gibt es keine Rechtfertigung für diesen Wucherpreis!

      Bei Benzin/Diesel gibt es aber üblicherweise keine Mitgliedskarte, dort wird getankt und fair nach Menge abgerechnet.

      Versuchen Sie diese Preispolitik auf Benzin/Diesel umzulegen. Sie werden schnell sehen was da passiert, dagegen ist die Gelbwestenbewegung geradezu ein „Lärcherlschas“!

  21. Gunnar

    In meinen Augen ist das ganz klar Wucher.
    Hier werden Preise ohne Kostenbegründung willkürlich festgesetzt. Da sollte mal jemand gegen klagen.

  22. Nicolai Kaufmann

    Ich hoffe, dass die Roaminganbieter auch weiterhin ihre Preise halten können. Ansonsten wäre es eine ganz schöne Frechheit für ein staatlich subeventioniertes Netz, wenn nur noch Kunden der Betreiber(z.B. Audi charging Service) von Ionity günstige Preise bekommen könnten und alle anderen Wucher Preise zahlen müssen.
    Schade Ionity.

    • ID.alist

      Ich denke schon, zumindest ist das meine Eindruck nachdem ich die Presse-Mitteilung von IONITY gelesen habe.
      Dort ist die rede von 79Ct/kWh als ad-hoc preis, d.h. für jene die keine MSP-Karte haben die bei IONITY funktioniert.

      Ich denke mal 39Ct/kWh wird eher der Preis sein, den man bei IONITY wird zahlen müssen.

  23. Fuchs

    Ich war schon zu 80% im Kopf auf E, aber jetzt…
    Mal kurz meinen aktuellen Stand überschlagen:
    Bei meinen ca. 6 Liter und Premiumdiesel (was ich tanke) sind das 6 x 1,35 € = 8,10 € ! Bei Normaldiesel = 6 x 1,22 € = 7,32 €!
    Der beabsichtigte ID.3 ca. 14,5 KW Strom sind das für 100 Km = 11,45 €!
    Da ist ja Diesel sicher auch nach Wegfall der Subvention noch billiger. O.k., ich kann mir eine Säule auf den Hof stellen, aber die Meisten können das nicht! Das wird wohl der E-Mobilität einen Schlag versetzen wenn das Schule macht… Ich werde jetzt wohl noch länger mit dem Umstieg warten…

    • eFahrer

      gibt dafür etliche Anbieter mit kostenfreien Ladepunkten
      – Einfach Lemnet.org und Filter Kostenfrei setzen. Vielleicht wird es ja wieder zu den 80% zurückführen.

      Und mit Sonne n.M ist es sowieso der Schritt zur Unabhängigkeit.

    • bev

      KEIN Mensch läd immer am Schnellader. Keiner.
      Wer keine Lademöglichkeit am Parkplatz (zuhause, Arbeit, …) hat, sollte aktuell nicht auf ein BEV umsteigen.

      • oaito

        Hi!

        Ich habe in 205000km in vier Jahren weniger als 50 € fürs laden bezahlt. Auf Langstrecke Ökostrom von Tesla. Daheim zusätzlich ab und zu zum Laden im Anschluss an Besorgungen an den nahegelegenen kostenfreien CHAdeMO 50kW Lader gefahren und gedownloadetes in Netflix auf dem Surface Pro tablet geschaut, bequem im Ledersitz und mit Premium Sound im Auto.

        Von wegen kein Mensch läd immer am Schnelllader, da bin ich schon recht nah dran 🙂

        • bev

          Aber auch nur weil es noch kostenlos war. Das gibt’s ja jetzt nicht mehr wenn ich mir heute einen Tesla kaufe.

          Klar da ist man dann zum Hund gassi Gehen auch zum Supercharger gefahren.

          • StromBert

            Doch gibt es. Bei Model s+x. Und Roaster.

            Premium-Fahrzeuge.

            Model 3+Y nicht…. aber wer weiss.

          • Thomas Götzinger

            Doch aktuelle Model S Neufahrzeuge bekommen frei Superchargen dazu

    • rainmuel

      Du lädst anscheinend immer nur an Supercharchern. Dann ist die Rechnung ok. Ich nur wenn ich Langstrecke fahre.

  24. Holger

    Verstehe die Aufregung nur zum Teil. Ja, der Preis ist Wucher, aber der Markt wird es regeln. Wenn ich meine Maingau oder andere Partner Karte an den Ionity halte, zahle ich doch immer noch wesentlich weniger. Was soll der Humbug. Die meisten haben nur eine längere Fahrt pro Jahr auf der Autobahn und laden somit zu 90% zu Hause oder bei Ikea 😉 . Somit ist und bleibt übers Jahr gesehen das E Auto (nicht nur Tesla) das günstigste und effizienteste und Ökologischste Fohrtbewegungsmittel. Natürlich Schade, das jetzt alle wieder Berichten und es so rüberkommt, als müsste man jetzt das ganze Jahr überall 0,79 cent bezahlen. Ionity wird die meisten Leute nicht einmal für 79 cent „tanken“ sehen, weil dafür macht das keiner……

    • Fuchsi

      Mag derzeit noch sein. Aber das Thema IKEA & co. wird sich schnell ändern wenn der Prozentsatz e-Auto ansteigt. Die paar Anlocksäulen wird man in der Anzahl nicht ändern. Wenn dann auf den riesigen Parkplätzen nur 5% e-Autos stehen werden die wenigsten von denen „tanken“ können. Das ist keine verlässliche Möglichkeit. Naja und ein zu Hause mit Säule muss man erstmal haben! So lange die Masse potentieller e-Fahrer in der Nähe keine günstigere e-Säule als Benzin & co. findet wird sich nicht viel tun.

  25. Dr. H. Zweipfennig

    Ich habe mir im Juli 2019 einen e-tron gekauft.
    Fazit:
    Auto teuerer als einvergleichbarer Benziner/Diesel
    Fahrzeit dauert länger
    Energiekosten jetzt auch höher
    Warum also Elektroauto?

    • Thomas Götzinger

      Mit den richtigen Ladekarten wird das auch in Zukunft günstig bleiben bei IONITY. Und wie oft laden sie DC

    • Marcus Timmermann

      Ich stelle mir zur Zeit dieselbe Frage. Sicherlich lade ich meistens zu Hause. Aber der e-tron ist dennoch ein ausgeprägtes Langstreckenfahrzeug. Den schafft man sich ja nicht an, im nur damit zum Einkaufen um die Ecke zu fahren. Und nun ist der ohnehin schon schweineteure Schlitten auch in den Betriebskosten erheblich teurer geworden. Das wars dann wohl mit lustig.

    • alupo

      Ich glaube fast Sie haben einen Fehler beim Kauf gemacht.

      Ich fahre seit über 3 Jahren das MS elektrisch und habe für die 80.000 km bisher keine 10 € für Strom bezahlt. Klar, es ist ein amerikanisches Auto, aber selbst die Spaltmaße sind perfekt. Über die Technik muss man finde ich erst gar nicht reden.

      Und selbst wenn ich den Strom hätte bezahlen müssen ist der Verbrauch deutlich geringer als beim etron und die kWh kostet am SuC nur 33cts, in Norwegen m.W. sogar nur 17 cts.

  26. Manfred Stummer

    Wäre es nicht an der Zeit für einen Boykottaufruf?

    Eine staatliche Preisregulierung scheint UNUMGÄNGLICH!

  27. Nicklas

    Bei IONITY werden denke ich nur die Nutzer gemolken, die kein Fahrzeug vom VW-Konzern, BMW, Daimler, Hyundai oder Ford fahren.
    VW und Co werden ihren Kunden mit dem Fahrzeug wahrscheinlich eine Ladekarte mit kWh-Vorzugspreis anbieten.

    Der Preis ist jedenfalls echt frech und wird Wasser auf die Mühlen der Kritiker sein.

    • Peter

      Bei Tesla können die anderen überhaupt nicht laden, ist das jetzt besser?

      • Rolf

        Der Werbe-Peter!!!

        • Torsten

          Aber in diesem Kontext ist seine Bemerkung doch berechtigt.

          • Peter 2

            nein das ist Sie nicht. Das Tesla Netzwork stand schon lange bevor überhaupt ein deutscher OEM verstanden hat, dass es um ein gesamtes System handelt als nur ein Auto.
            Darüber hinaus hat Tesla angeboten, dass auch die deutschen Autos dort laden könnten. Die mussten aber unbedingt wieder einen eigenen Stecker haben und abweichen von dem guten Standard von Tesla.

          • TL431

            „Die mussten aber unbedingt wieder einen eigenen Stecker haben und abweichen von dem guten Standard von Tesla.“
            Der Stecker war eher da als die Supercharger in Europa

      • StromBert

        Nein. Gewollt.

        Und warum? Weil Tesla keine Fördermittel erhalten hat…Elon Hat alles selber bezahlt.

        Alle anderen haben gerne die Hand aufgehalten. Und versuchen jetzt auch sich neue Pfründe zu sichern.

  28. eFahrer

    Liebe e-Auto – Importeure – Ein Fall für den Wettbewerbskommisar der EU, nicht wahr !

    • ID.alist

      Nö, es gibt genügend alternativen.
      Laut GoingElectric gibt es mehr als 750 CCS Ladestationen in Europa mit mehr als 100kW Ladeleistung, davon sind nur 202 von IONITY.

    • Torsten

      Ich glaube, dass Kia und Hyundai auch Mitglied des Konsortiums sind. Da wird man wohl eher nicht drauf hoffen können.

  29. Rainer

    Das wird die 30000 ID.3 Besteller aber freuen 😉

    Mal schauen, wie sich das bei Tesla entwickelt.

    Die Politik wird denke ich schon einen Weg finden, den Elektro-Autos wieder einen Kostenvorteil zu verschaffen.
    Ich würd‘ mich nicht darauf verlassen, dass es ewig so billig bleibt, einen Diesel zu fahren.

    • bev

      29.999 davon haben zuhause eine Wallbox oder Steckdose.
      Wenn das nicht der Fall ist, hat jemand das Konzept noch nicht verstanden. Man läd am Parkplatz und man fährt nicht zum Schnellader um ein mal voll zu laden. Mein Auto steht am Tag ca. 22 Stunden nur rum, genug Zeit um zu laden.
      Ihr müsst mal eure Scheuklappen ablegen.
      Nicht der mit der Zwei-Zimmer-Wohnung in der Innenstadt ist der einzige Kunde, die Vorstädter haben genug Platz und Geld und genau da sieht man heute schon viele BEVs fahren.

    • ID.alist

      Die 30.000 ID.3 pre-Booker wird man eine WeCharge Angebot unterbreiten, oder weden eine Ladekarte von Meingau/Telekom/ADAC nutzen.
      Dass es nicht ewig 8€ pro Ladevorgang kosten würde war doch klar, oder?

  30. Thorsten

    Ist dem CEO Hajesch wirklich nicht bewusst, was er hier gerade für eine Welle los getreten hat? Unverantwortlich, und das unabhängig davon, wie viel es rechnerisch den Einzelnen real über´s Jahr kosten würde.
    Ich habe jetzt schon wieder die Diskussionen im Bekanntenkreis vor mir, die leider nur die Headlines lesen, und daraus schlussfolgern, das jetzt erst recht kein E-Auto für Sie in Betracht kommt.
    Dummheit oder Absicht, da jedenfalls bin ich mir noch nicht sicher.

  31. Wodantaler

    Ich finde die Bepreisung gut; das Invest kann nur mit diesen Preisen eingespielt werden.

    Klar, das meine (Zoe, Hotzenblitz, Twike, Tesla)Kollegen, die stets Energie schnorrten, angepisst sind.

    Auf einmal fährt Max Mustermann eine fettere Kiste als die o.g. Klientel.
    Diese verlieren ihr Alleinstellungsmerkmal und penetrante belehrende Wirkung.

    Nach über einer Dekade BEV-fahren mit nerdigen Codern, bin ich froh, das normale Menschen Teilhabe am leise Gleiten finden und die Infrastruktur nutzen.

  32. eFahrer

    …und JA, es gibt einen Vorteil. Die Ladesäulen werden ein gutes Stück von TESLAs „befreit“ (Model M & Y) .
    1-2 Jahre und an den Säule, ist dann mit den Vorzugstarifen der IONITY-Members reger Lade-Verkehr.

    • StromBert

      Da glaubt auch nur einer der das System nicht verstanden hat…

      Auch Tesla-Fahrer können rechnen un denken.

      Ich sag nur ROAMING und 0,25c – 0,39c bei vielen Vertragspartnern bei IONITY.

      Und auf einmal ist es doch billger…. hehehe

    • KeinÖkoFuzi

      Einfach bei Ionity nicht laden, oder nur wenn es wirklich nicht anders geht und das Problem wird sich von selbst lösen.

    • Manfred Stummer

      …und die Vorzugstarife der Ionity-Members ein Fall für die Gleichbehandlungsbehörde.

  33. Thomas Götzinger

    Shell ist ja auch in IONITY Konsortium. Mal sehen was die für ein kWh Preis aufrufen. Oder auch Maingau. Da lädt man als nichtstromkunde für 35ct

  34. Bartholomäus Steiner

    Ich war am Anfang auch geschockt. Aber dann muss man halt versuchen, meistens Zuhause bzw. an öff. AC-Stationen günstig zu laden, ist ohnehin Netzschonender.
    DC-Laden sollte eher die Ausnahme sein.
    Und in der Praxis wird eh niemand die 79ct zahlen müssen, ich nehme meistens ADAC (EnBW) her mit 39ct oder Maingau mit 35ct.

  35. Selnim

    Der Hauptgrund ist wohl, das sie die Lader für die Teilnehmer des Konsortium freihalten möchten. Das positive an der Sache sehe ich darin, das die Leute sich wirklich um eine Möglichkeit zum Laden Zuhause oder beim Arbeitgeber einsetzten. Ich unterstelle den Menschen mal die Intelligenz, das sie Durchschittspreise berechnen können.
    Die Folge wird sein: Kaum jemand zahlt direkt bei Ionity, die meisten per Roaming. DIe Einnahmen von Ionity werden eventuell sogar sinken, da sie die anderen Distributoren bezahlen müssen. Anstelle hier nach dem Staat zu rufen, würde ich empfehlen Alternativen aufzuzählen. Sagt zu welchem Preis ihr mit eurem Anbieter bei Ionity laden könntet. Wenn der Staat interveniert dauert das so lange, das es bereits zu spät ist und oftmals mehr Schaden anrichtet als Nutzen.

  36. E-Fahrer

    So, bei mir gab es über das IONITY Kontaktformular einen von hoffentlich vielen Kundenrüffel:

    Guten Tag
    Ich wollte in dieser Nachricht kurz Luft rauslassen und mich über Ihre neue Preispolitik äussern. Für nicht Besitzer einer Karte sind die Preise mit 79 cent / kWh einfach astronomisch, marktfremd und Kalküle Abzockerei!
    Ich bin ab sofort nicht mehr bereit zu solchen Preisen mit meinen E-Auto an IONITY Säulen zu laden. Bis anhin war IONITY meine favorisierte Ladesäule. Des weiteren werde ich mich komplett gegen den Kauf eines neuen E-Autos eines Herstellers aus Ihrer IONITY Kollaboration entscheiden. Da ich selber auch viel über E-Mobilität mit neuen Kunden spreche, werde ich dafür sorgen, dass sich die zukünftigen Käufer gegen Ihr Angebot entscheiden werden, bis Sie sich für eine vernünftige marktangemessene Preispolitik entschieden haben.

    Mich als Kunde haben Sie zu 100% verloren, ebenfalls werden wie bereits erwähnt alle Hersteller Marken aus dem IONITY Verbunde gemieden und ich werde bei nächster Gelegenheit freundlicher Kunde von TESLA und deren funktionierenden Ladenetzwerk.

    Es tut mir leid, aber ohne solche drastische Massnahmen, scheint die Message von den E-Auto Fahrern nicht bis in die Köpfe der Management Ebene anzukommen.

    Freundliche Grüsse,

    • TL431

      Man stelle sich vor Tesla tritt Ionity demnächst bei und die Tesla Fahrer zahlen als „Ionity Mitglied“ weiterhin 0,33€ die kWh wie beim Supercharger 🙂

  37. Clustoul

    79ct sind für sich gesehen wirklich viel, aber der Diesel-Vergleich nicht weniger übertrieben:

    Wer wenig Langstrecke fährt, zahlt auch nur sehr selten mal die 79ct – zuhause dafür meistens gerade mal 30Ct

    Wer viel Langstrecke fährt, zahlt mit Vertrag niemals 79Ct – mit Grundgebühr vielleicht effektiv eher 40Ct

    Dazu fährt man nicht mit einem leeren Akku los und lädt diesen für die gesamte Strecke zum Höchstpreis…

  38. eFahrer

    Hyundai gehört eben nicht zu IONITY, wie auch kein anderer Importeur !!!
    Die ZOE und LEAF-Eigentümer haben hierfür nur ein mildes lächeln (noch)

  39. K.S.

    Wenn das trotz EU Subventionen von 39 Mio € „marktkonforme“ Preise sein sollen, können die ihre Ladesäulen alle gleich wieder abbauen und die E-Mobilität bleibt dann nur eine kleine Nische für Zweitwagenfahrer die sich ausschließlich im Umkreis von max 150 km bewegen.
    Eine absolutes Marketing-Desaster!

  40. Winfried

    Mich würde mal interessieren, was ein fair durchgerechneter Preis für die kWh bei einer Schnellladung mit 350kW ist. Der Aufwand ist höher als für eine Haushaltssteckdose, aber das dreifache eines privaten Hausstromtarifs? Soll da nur die Anfangsinvestition schnell amortisiert werden, oder meint jemand, dass der Strom mit „IONITY“-Label 30% mehr Wert ist, als von z.B. Fastnet? Und den Preis finde ich schon zu hoch.

  41. Böser Onkel Jürgen

    Ich finde das gut, hätte ich auch so gemacht mit meinen Säulen. So wird Tesla ausgebootet, die Ihre Säulen ja gar nicht für Fremdfahrzeuge zulassen. Alle Anderen laden doch weiter mit Ihren Herstellerkarten für normal günstige 31 – 33 cent, wo ist da das Problem? Hier jaulen nur Teslafahrer, die am liebsten überall alles umsonst haben wollen aber kein Fremdfahrzeug an „Ihren“ Säulen haben wollen. Achja bei Tesla heissen die ja Stalls.

    • xoss

      Tesla wollte sein Supercharger-Netzwerk zu anderen Marken öffnen und dann gemeinsam mit den anderen Herstellern das Angebot ausweiten. Die Hersteller, die jetzt im Ionity-Konsortium vereint sind, haben dies abgelehnt. Finde den Fehler!

      • TL431

        „Finde den Fehler!“
        Der Fehler ist das Tesla es nicht gleich so wie alle anderen gemacht hat und den Strom an den Säulen für beliebige E-Autos verkauft.

    • xoss

      Tesla hat den Aufbau des Supercharger-Netzwerk komplett alleine finanziert. Stattdessen hat Ionity den Aufbau zu 20% mit EU-Subventionen finanziert. Ist doch bemerkenswert, dass eine Newcomer-Firma alleine dazu in der Lage ist, während VAG, Daimler, BMW, Ford, Hyundai und Kia nach dem Staat rufen, um die Infrastruktur aufzubauen.

  42. EMlL

    Man muß bitte berücksichtigen, das wahrscheinlich die meisten Nutzer nur
    10 bis 20 % Ionity laden werden.
    Ich z.B. 80% mit 0,15 Cent/kWh aber das ganz selten zuhause (Privattarif in Österreich)
    Meist aber gratis in der Firma oder im Fitnesscenter auch gratis.
    Seit 2015 fahre ich Tesla model s mit SC gratis aber mehr wie € 500,– würde mich das pro Jahr auch nicht kosten.
    Beim Kaufpreis ist das schon einkalkuliert habe ich also auch bezahlt.
    Tausende Hotels in Europa bieten gratis laden über Nacht.
    Habe da seit fast 5 Jahren nie ein Problem gehabt.
    Nutze das sicher 20 bis 30 mal pro Jahr.

  43. Farnsworth

    Ich muss sagen, dass ich die Preise echt unverschämt finde. Ich habe mir einen VW e-Up bestellt. Diesen habe ich hauptsächlich gekauft um damit in der Stadt zu fahren und zu Hause zu laden. Nichtsdestotrotz habe ich vor auch hin und wieder weitere Strecken damit zu fahren. Ja, ich werde mir eine Maingau-Ladekarte besorgen. Und vielleicht kann ich damit auch in Zukunft für 0,35€ bei Ionity laden. Ich gehe aber davon aus, dass das nicht lange so bleiben wird. 0,35€ pro kWh fände ich okay. Schnelllader anfahren, mal eben für 100km aufladen und weiter. Für 0,79€ / kWh wären das aber mal eben 12,64€ für 100km. Mit meinem aktuellen Hybriden kostet der Sprit nur 7,09€ / 100km. VW bietet ja auch noch die Charge&Fuel Card an. Da kostet eine Ladung pauschal aber 8,40€. Das heißt, entweder fahre ich einfach los, wenn der Strom für 100km drin ist und zahle auch zu viel oder wenn ich kostengünstig fahren will, muss ich so lange da bleiben, bis der Akku voll ist, was mich aber Zeit kostet.

    Das Tesla keinen anderen an seine Ladesäulen lässt ist völlig in Ordnung. Sie haben das ganze Ladenetz aus eigenen Mitteln aufgebaut und das mit einer Infrastruktur, die einfach funktioniert (Stecker rein und Auto lädt, keine Ladekarte, fairer Preis). Sie haben sogar angeboten, dass andere daran teilnehmen können, aber es ist bisher kein Abkommen zustande gekommen. Scheinbar wollen wieder die Deutschen Ihr eigenes Süppchen kochen.

    • TL431

      „Scheinbar wollen wieder die Deutschen Ihr eigenes Süppchen kochen.“
      Das Problem ist das Tesla ihr eigenes Süppchen gekocht hat. „Einfach so“ könnte man nämlich nicht an den SC laden. Dazu müssten entweder die SC umgebaut oder die anderen Autos umgerüstet werden. Und daher wird auch kein Abkommen zustande gekommen sein. Denn keiner will was umbauen.
      Selbst Bollinger Motors ist auf CCS gegangen, obwohl sie Tesla angefragt hatten.

  44. Helmut Lüdemann

    marketingmässig: kolbenfresser,
    markt: 1:0 für Tesla

    Einnahmen a 0,79 nahe null,
    shitstorm: wie eine Bombe.

  45. Heiner1967

    Der Markt geiert nach Profit, unehtisch und ausser Kontrolle. Dass bei Ionity die Automobilhersteller im Hintergrund die Strippen ziehen, also die, die auch schon Beim Diesel irgendwie komisch aggieren, verwundert da nicht. Da wird wohl mal wieder nur Regulierung helfen, leider.

  46. Jan Tax

    Was ist mit Steuer?
    79c inkl. Mehrwertsteuer?
    Oder sehen wir bald die Steuersätze, die wir von Diesel und Benzin kennen?
    Von 1,55 Euro für Benzin gehen rund 90,7 Cent an den Staat. *
    Von 1,36 Euro für Diesel gehen rund 69,36 Cent an den Staat. * AvD website
    1kW/h = mehr oder weniger 1,50 Euro…
    Hallo Eisberg!

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Gefunden bei electrive.net
https://www.electrive.net/2020/01/16/ionity-aendert-preismodell-auf-79-cent-pro-kwh/
16.01.2020 17:12