USA: Ionna meldet 100 realisierte Ladestandorte

Das nordamerikanische Schnelllade-Joint-Venture Ionna von BMW, General Motors, Honda, Hyundai, Kia, Mercedes-Benz, Stellantis und Toyota hat zwei Jahre nach seiner Gründung den 100. Standort eröffnet. Weitere 340 Ladehubs sind bereits vertraglich vereinbart und befinden sich teils in der Umsetzung.

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Bild: Ionna

Das noch junge Joint-Venture Ionna hat vor rund 13 Monaten seine ersten Standorte in den USA geöffnet, mittlerweile sind es 100 mit knapp 1.000 Ladepunkten. Im Schnitt handelt es sich im Ionna-Netzwerk also um Ladeparks mit rechnerisch je knapp zehn Ladepunkten. In fixer Planung sind dem Joint Venture zufolge bereits weitere 340 Ladehubs mit 3.700 Ladepunkten. „Vertraglich gesichert“ sind also landesweit 4.700 Ladepunkte, wie das Unternehmen betont. Die neuesten Ladehubs sind aktuell in Forest Park und West Point (beide Georgia) sowie in Limon (Colorado). ans Netz gegangen.

Außerdem kündigt Ionna für das zweite Quartal in Dallas (Texas) einen Ladepark mit seinem zweiten „Grab & Go“-Convenience-Store an, der unbemannt funktioniert und dafür mit der sogenannten „Just Walk Out“-Technologie von Amazon ausgestattet ist.

Als Besonderheit des Netzwerks betont Ionna-CEO Seth Cutler gegenüber dem Portal Charged zudem, dass etwa ein Drittel der Standorte überdacht sei – ein in den USA noch eher seltenes Feature. Außerdem sollen Fahrer über die acht Gesellschafter des Joint-Ventures – im Einzelnen: BMW, General Motors, Honda, Hyundai, Kia, Mercedes-Benz, Stellantis und Toyota – mit Rabatten und Aktionen an die Ladesäulen gelockt werden.

Die erste Rabattaktion gilt seit zwei Wochen für E-Auto-Fahrer von General Motors. Sie erhalten 10 Prozent Rabatt bei Ionna, wenn sie den Ladevorgang über Plug&Charge oder Apps von Chevy, GMC oder Cadillac initiieren. Zwei weitere Gründungshersteller werden im März und im April einen eigenen Rabatt einführen, heißt es. Die restlichen fünf Gesellschafter wollen im Laufe des Jahres nachziehen.

Das Portal Charged betont, dass sich die meisten Standorte von Ionna zurzeit entlang der Westküste, in den südlichen und zentralen Bundesstaaten südlich der Interstate 80 sowie entlang Teilen der Ostküste finden. Dabei sind beispielsweise Michigan und New York noch nicht erschlossen. Dies soll sich im Zuge des weiteren Rollout ändern. Zur Erinnerung: Bis 2030 peilt Ionna insgesamt 30.000 Ladepunkte in Nordamerika an. Bislang liegt der Fokus dabei ausschließlich auf den USA.

Erst Ende 2025 kündigte das Schnelllade-Joint-Venture an, allein in Kalifornien binnen drei Jahren mehr als 250 Millionen US-Dollar investieren zu wollen. Dort sollen über 1.000 der schon vertraglich fixierten Ladepunkte installiert werden. Schon am Netz sind kalifornische Ladehubs u.a. in San Francisco, Sacramento, San Diego, San Jose und Westminster.

chargedevs.com, ionna.com

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