29.06.2022 - 15:48

CharIN präsentiert Plug&Charge-Logo

Die CCS-Initiative CharIN hat das offizielle Logo von Plug&Charge vorgestellt, welches künftig als Erkennungsmerkmal die entsprechend ausgerüsteten Ladesäulen erkenntlich machen soll. Das Logo anzubringen ist für die Ladepunktbetreiber und Autobauer aber nicht verpflichtend.

„Das Logo steht allen Unternehmen offen, die diese Funktion nach ISO 15118-2 oder ISO 15118-20 in ihren Produkten implementieren und validieren“, heißt es in der Mitteilung von CharIN. Vorgestellt hat die Initiative das Logo auf dem eigenen CharIN-Testival im polnischen Zielona Gora – konkret wurde auf der Bühne ein VW ID.4 an einer Ladesäule des polnischen Herstellers Ekoenergetyka geladen, auf der das neue Logo zu sehen ist.

Mit dem Logo an der Ladesäule sollen die Ladepunktbetreiber (Charge Point Operator oder kurz CPO) „dem Kunden eine angemessene Sichtbarkeit der Funktionalität“ geben können. Aber auch an den Autos, die Plug&Charge unterstützen, können die Hersteller das Logo platzieren. Zu den „Unterstützern“ des Logos zählen laut der Mitteilung unter anderem Alpitronic, Aral Pulse, die Dekra, Delta, dSpace, Ekoenergetyka, Electrify America, Hubject, Hyundai, Ionity, die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur, Scania, Tritium, VW und Volvo – die gesamte (bisherige) Liste ist deutlich länger.

Plug&Charge ermöglicht automatisierte Kommunikations- und Abrechnungsprozesse zwischen Elektrofahrzeug und Ladestation ohne RFID-Karten, Kredit-/Debitkarten oder Lade-Apps bei gleichzeitig hoher IT-Sicherheit. Es ermöglicht auch eine automatische Authentifizierung und Autorisierung an jeder Ladestation, „sodass der Kunde einen nahtlosen und einfachen Ladevorgang erleben kann“, wie es in der Mitteilung heißt.

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Die Herausforderung: Die Plug&Charge-Funktionalität ist nicht an eine bestimmte Ladesäule oder ein Modell gebunden. Kunden können daher an der Ladesäule selbst nicht einfach sehen, ob das Einstecken des Kabels mit Plug&Charge ausreicht, um den Ladevorgang zu starten – oder ob doch eine Ladekarte, App oder Kreditkarte benötigt wird. Ein Beispiel: Sowohl Aral Pulse als auch die EnBW setzen den Hypercharger von Alpitronic ein. Bei Aral Pulse ist Plug&Charge inzwischen an allen Standorten implementiert, die EnBW setzt hingegen auf die technisch simplere (und aus Sicht der CharIN weniger sichere) AutoCharge-Lösung. Das Plug&Charge-Logo soll hier Abhilfe schaffen.
Quelle: Info per E-Mail, charin.global

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29.06.2022 15:07